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	<title>Ugly Punk</title>
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	<description>Punkrock Zine</description>
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		<title>THE DETECTORS: ALONG THE WAY</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 09:47:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steff</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Info, dass THE DETECTORS am 30.03. ihr neues Album veröffentlichen, haben wir euch letzten Monat nicht vorenthalten. So verfahren wir auch mit dem neuen Video der Jungs aus dem hohen Norden, welches euch den ersten Song des Albums, namens &#8220;Along the way&#8221;, in Bild und Ton präsentiert.

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Info, dass THE DETECTORS am 30.03. ihr neues Album veröffentlichen, haben wir euch letzten Monat nicht vorenthalten. So verfahren wir auch mit dem neuen Video der Jungs aus dem hohen Norden, welches euch den ersten Song des Albums, namens &#8220;Along the way&#8221;, in Bild und Ton präsentiert.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="595" height="432" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Jy8WSDTY8Yw" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="595" height="432" src="http://www.youtube.com/v/Jy8WSDTY8Yw"></embed></object></p>
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		<title>MIT KANONEN AUF SPATZEN</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 09:44:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tammo</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 11. November letzten Jahres wurde in der Gartenallee in Hannover-Linden die leerstehende Polizeinspektion West besetzt. 14 Hausbesetzer wollten mit der Aktion ihrer Forderung nach einem selbstverwalteten Zentrum in Linden ausdruck verleihen.
Der interne Monatsbericht des Verfassungsschutzes zeigt nun, dass dieser die Hausbesetzer überwachen lässt. Gerechtfertig wird diese Aktion nach eigenen Worten dadurch, dass die &#8220;Hausbesetzer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://uglypunk.de/wp-content/uploads/2012/02/Mit-Kanonen-auf-Spatzen.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-6956" title="Mit Kanonen auf Spatzen" src="http://uglypunk.de/wp-content/uploads/2012/02/Mit-Kanonen-auf-Spatzen.jpg" alt="" width="320" height="231" /></a>Am 11. November letzten Jahres wurde in der Gartenallee in Hannover-Linden die leerstehende Polizeinspektion West besetzt. 14 Hausbesetzer wollten mit der Aktion ihrer Forderung nach einem selbstverwalteten Zentrum in Linden ausdruck verleihen.</p>
<p>Der interne Monatsbericht des Verfassungsschutzes zeigt nun, dass dieser die Hausbesetzer überwachen lässt. Gerechtfertig wird diese Aktion nach eigenen Worten dadurch, dass die &#8220;Hausbesetzer größtenteils der linksextremistischen Szene zuzurechnen sind&#8221; weiterhin heißt es da &#8220;Durch die Hausbesetzung dokumentieren sie die Ablehnung der demokratisch legitimierten Rechtsordnung. Hierin zeigt sich der über die eigentliche Hausbesetzung hinausreichende systemüberwindende Ansatz.&#8221;</p>
<p>Zwei der Besetzer waren zu dem Zeitpunkt erst 15 Jahre alt. Grüne und Linke kritisierten das Vorgehen des Verfassungsschutzes scharf, während der sympathische FDP-Abgeordnete Oetjen der Meinung ist, &#8220;wenn dabei Gruppen des linksextremistischen Spektrums involviert waren, ist das völlig in Ordnung.&#8221; Quelle: HAZ</p>
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		<title>DIE ÄRZTE / DIE TOTEN HOSEN: NEUE ALBEN IM FRÜHJAHR</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 09:01:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Spike</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[So dicht lagen die Albumveröffentlichungen der beiden größten deutschen Rockbands noch nie zusammen. DIE ÄRZTE werden ihren neuen Longplayer am 13.04. veröffentlichen und DIE TOTEN HOSEN ziehen, pünktlich zum dreißigjährigen Bandbestehen, voraussichtlich am 04.05. nach. Zum Glück gehört das Konkurrenzdenken der Vergangenheit an, auch wenn beide wohl trotzdem mit einem Auge auf die Chartposition der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So dicht lagen die Albumveröffentlichungen der beiden größten deutschen Rockbands noch nie zusammen. DIE ÄRZTE werden ihren neuen Longplayer am 13.04. veröffentlichen und DIE TOTEN HOSEN ziehen, pünktlich zum dreißigjährigen Bandbestehen, voraussichtlich am 04.05. nach. Zum Glück gehört das Konkurrenzdenken der Vergangenheit an, auch wenn beide wohl trotzdem mit einem Auge auf die Chartposition der anderen schielen werden.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="595" height="432" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/El85GOkBZbc " /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="595" height="432" src="http://www.youtube.com/v/El85GOkBZbc "></embed></object></p>
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		<title>BRAUSEPÖTER – KOMPLETT! 1979-1991</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 08:25:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Tonträger]]></category>

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		<description><![CDATA[BRAUSEPÖTER – KOMPLETT! 1979-1991 
(Überfall Records)
Hier wurde ganz tief in die Mottenkiste gegriffen. BRAUSEPÖTER gründeten sich 1978 und zählen somit zur allerersten Generation deutscher Punkbands. Das werden aber wohl nicht mehr wirklich viele auf dem Schirm haben, denn die Band löste sich nach 4 Jahren wieder auf und der Bekanntheitsgrad hielt sich in und nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>BRAUSEPÖTER – KOMPLETT! 1979-1991 </strong><br />
(Überfall Records)</p>
<p><a href="http://uglypunk.de/wp-content/uploads/2012/02/Brausepöter.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6946" title="Brausepöter" src="http://uglypunk.de/wp-content/uploads/2012/02/Brausepöter-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Hier wurde ganz tief in die Mottenkiste gegriffen. BRAUSEPÖTER gründeten sich 1978 und zählen somit zur allerersten Generation deutscher Punkbands. Das werden aber wohl nicht mehr wirklich viele auf dem Schirm haben, denn die Band löste sich nach 4 Jahren wieder auf und der Bekanntheitsgrad hielt sich in und nach dieser Zeit in scheinbar abgesteckten Grenzen. Doch das Ende von BRAUSEPÖTER hieß nicht gleichzeitig das Ende ihrer Musik, denn deren Frontmann und Songwriter nahm auch weiterhin Stücke auf, die gut zum vorherigen Material der Band passten und die hiermit, gemeinsam mit den älteren Stücken, als Komplettwerk für alle zugänglich gemacht wurden.</p>
<p>Wie zu dieser Zeit nicht unüblich, fließt in den Punksound ein guter Schuss New-Wave mit ein. Eine Affinität mit SOILENT GRÜN, ZK, FEHLFARBEN oder den ersten musikalischen Gehversuchen der STRASSENJUNGS ist zwar nicht durchweg, aber doch stellenweise festzustellen. Die meisten Aufnahmen aus der aktiven Zeit der Band sind recht grottig, was zeitbedingt nicht ungewöhnlich ist. Die Aufnahmequalität steigert sich aber im letzten Drittel und dort, in diesem letzten Drittel, sind dann auch die interessanteren Songs zu finden. Der Rest ist aber überwiegend ne´ Herausforderung, die es zu überwinden gilt.</p>
<p>Ich würde das nicht unbedingt abnicken und wenn, dann nur mit einem (gelegentlichen) Jein auf den Lippen, welches allerdings eine stärkere Tendenz in Richtung Nein hat. Vielleicht wäre es nicht unklug gewesen, jetzt, da die Band seit Ende 2010 wieder in Gründungsbesetzung die Bühnen erklimmt, mit neuen Songs an den Start zu gehen und das Beste aus der alten Zeit als Bonus dazuzupacken, aber das dürfte im Auge des Betrachters, bzw. im Ohr des Zuhörers liegen. Mein Ding ist es nicht! Steff</p>
<p><a href="http://www.ueberfall-home.de " target="_blank">www.ueberfall-home.de </a></p>
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		<title>SMOKEY BASTARD – TALES FROM THE WASTELAND</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 08:22:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Tonträger]]></category>

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		<description><![CDATA[SMOKEY BASTARD – TALES FROM THE WASTELAND
(Bomber Music)
Leicht dreckig und verdorben hört es sich an, als würden 6 unrasierte britische Piraten seit Monaten auf hoher See sein und zwischen ihren Raubzügen und Saufgelagen musizieren. Die neue Scheibe der englischen Antwort auf die restliche Genrekonkurrenz hat es in sich, zündet noch dazu sehr schnell und hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SMOKEY BASTARD – TALES FROM THE WASTELAND</strong><br />
(Bomber Music)</p>
<p><a href="http://uglypunk.de/wp-content/uploads/2012/02/Smokey-Bastard.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6943" title="Smokey Bastard" src="http://uglypunk.de/wp-content/uploads/2012/02/Smokey-Bastard-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Leicht dreckig und verdorben hört es sich an, als würden 6 unrasierte britische Piraten seit Monaten auf hoher See sein und zwischen ihren Raubzügen und Saufgelagen musizieren. Die neue Scheibe der englischen Antwort auf die restliche Genrekonkurrenz hat es in sich, zündet noch dazu sehr schnell und hat mit dem, was man unter “Wasteland“ versteht, nichts am Hut.</p>
<p>Die SMOKEY BASTARD´s führen die traditionellen Folk-Parts gekonnt an die Modernisierung heran, haben aber stets ein Auge darauf, dass die alte Schule am längeren Hebel sitzt. Die elektronische Gitarre bewegt sich gut vernehmbar im Hintergrund und sorgt in Eintracht mit Banjo, Akkordeon und Mandoline für den nötigen Druck. Nebenbei bemerkt, der Banjo Spieler beweist in einigen Stücken, das er ziemlich flinke Finger hat. Die Kundschaft erwartet eine große Auswahl &#8211; Punkrock, Ballade, Cover (Mamma Mia von ABBA), Instrumental, ja sogar kurze A capella Stücke werden präsentiert, in denen die Jungs ihr Gesangstalent unter Beweis stellen. Diese sind allerdings die kleine Schwachstelle des Albums, weil sie die Power, oder soll ich sagen den Energiekreislauf, zuweilen unterbrechen.</p>
<p>“Tales from the Wasteland“ ist näher an den DREADNOUGHTS oder JAMIE CLARKE´S PERFECT, als an den allseits bekannten, punkigen Vertretern des Folks, aber das nur zur Orientierung, denn bei all der ganzen Parallelenzieherei, hat diese Band sich vielmehr ihren eigenen Stempel kreiert und diesen hinterlässt sie mit jedem verdammten Hit und davon hat diese Platte, die hier gerade in Dauerrotation dudelt, jede Menge. Lied Nr. 10 (Aspirations, I Have Some) ordnet sich sogar in die Riege der geilsten Songs mit ein, die ich in den letzten Monaten zu Gehör bekam. Ich muss schon sagen, das flasht mich ziemlich. Steff</p>
<p><a href="http://www.smokeybastard.com" target="_blank">www.smokeybastard.com</a></p>
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		<title>ONE TRAX MINDS: NEUES ALBUM, NEUES VIDEO</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 13:06:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steff</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Pünktlich zum Release ihres neuen Albums “Restless“, veröffentlichen ONE TRAX MINDS ihr brandneues Video zum Song “Six Strings More“.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pünktlich zum Release ihres neuen Albums “Restless“, veröffentlichen ONE TRAX MINDS ihr brandneues Video zum Song “Six Strings More“.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="595" height="432" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Cuwfp95h224&amp;feature" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="595" height="432" src="http://www.youtube.com/v/Cuwfp95h224&amp;feature"></embed></object></p>
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		<title>KALTFRONT</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 10:18:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bands]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>

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		<description><![CDATA[
4 Jahre haben KALTFRONT gereicht, um in Erinnerung zu bleiben und musikalische Spuren zu hinterlassen. Die Dresdener Band, die aus der Asche der DDR Underground-Punkbands PARANOIA und SUIZID gegründet wurde, war von 1986 bis 1990 aktiv und nahm den Bandbetrieb erst 2005 wieder auf. Das Interesse an der Gruppe ließ aber auch nach der Auflösung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://uglypunk.de/wp-content/uploads/2012/01/Kaltfront-Logo.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6935" title="Kaltfront Logo" src="http://uglypunk.de/wp-content/uploads/2012/01/Kaltfront-Logo.jpg" alt="" width="429" height="262" /></a><br />
4 Jahre haben KALTFRONT gereicht, um in Erinnerung zu bleiben und musikalische Spuren zu hinterlassen. Die Dresdener Band, die aus der Asche der DDR Underground-Punkbands PARANOIA und SUIZID gegründet wurde, war von 1986 bis 1990 aktiv und nahm den Bandbetrieb erst 2005 wieder auf. Das Interesse an der Gruppe ließ aber auch nach der Auflösung nicht nach und das Reunionskonzert machte schließlich deutlich, dass KALTFRONT weder in Vergessenheit geraten sind, noch etwas verlernt haben. Nun gibt es, 6 Jahre nach der Reunion, neues Material der Band, was uns Anlass für ein paar Fragen bot. </strong></p>
<p><strong>Euer neues Album trägt den Titel “Zwischen allen Fronten“. Fühlt ihr euch als Menschen so, seht ihr eure Musik so oder wie ist dieser Titel zu verstehen? </strong></p>
<p>Es hat mit unserem Status als Band zu tun. Wir fühlen uns keiner Szene zugehörig. Wir lassen uns nicht vereinnahmen. Das hat den Nachteil, dass die Szene-Kids nicht so richtig mit uns warm werden. Die wollen lieber Bands, die eindeutig zuzuordnen sind und die alle Klischees aus ihrem Szene-Baukasten erfüllen.</p>
<p><strong>Viele haben ja gar nicht damit gerechnet, dass nach der Reunion, sowie dem “Live“ und dem “Best Of“ Album noch mal eine Veröffentlichung mit neuen Liedern folgen würde. Verpflichtet eine Reunion dazu oder wann kam der Gedanke, neues Material zu schreiben? Oder sind auf dem neuen Album auch Stücke zu hören, die schon während eurer ersten aktiven Phase oder während der Pause geschrieben wurde?</strong></p>
<p>Es war uns schon bei der Reunion klar, dass wir auch neue Songs spielen und nicht nur mit einem Oldies-Programm durch die Lande ziehen wollen. Andererseits gab es alte Songs, die wir unbedingt noch mal in ordentlicher Qualität aufnehmen wollten, weil es die bisher nur in mieser Proberaum-Demo-Qualität gab. Wir haben einfach aufgenommen, wozu wir Lust hatten. Das Ergebnis ist eine Mischung aus neuen Songs, Neuaufnahmen alter Songs und Coverversionen.<br />
<strong><br />
Kann man sagen, dass ihr wieder richtig Blut geleckt habt, eure Live- Aktivitäten jetzt weiter ausdehnt und auch eine weitere Veröffentlichung nicht ausgeschlossen ist? Oder macht ihr diesbezüglich keine Zukunftspläne? </strong></p>
<p>Wir haben gar keine Pläne. Das hängt alles von der Tagesstimmung ab. Manchmal passiert ein paar Monate gar nichts, weil wir keinen Bock haben oder der eine oder andere von uns anderweitig beschäftigt ist. Ich versuche gerade, ein paar Konzerte klar zu machen. Aber das treibt mich schon wieder in den Wahnsinn, weil so gut wie nichts geht. An jedem Termin, der in Frage kommt, hat irgendeiner keine Zeit. Über weitere Veröffentlichungen machen wir uns noch keine Gedanken. Wir sind erstmal froh, dass wir die aktuelle Platte hinter uns gebracht haben.<br />
<strong><br />
Seid ihr heute immer noch in Originalbesetzung unterwegs oder habt ihr auch Posten neu besetzen müssen? </strong></p>
<p>Unser Gitarrist Blitz und ich sind von Anfang an dabei. Tom war 1987 bis 1988 unser Sänger. Nur zu den Schlagzeugern von damals hatten wir keinen Kontakt mehr. Deshalb haben wir Micha rekrutiert. Er hat vorher u. a. bei C4SPACE und FREE LITTLE PIGS gespielt. Dazu kommt noch Malo, der uns live an der Gitarre aushilft oder als zweiter Gitarrist mitspielt. Der war bei der Bandgründung gerade mal aus den Windeln raus.</p>
<p><strong>Kommen wir mal auf die Zeit vor der Grenzeröffnung zu sprechen. Wodurch wurden eure ersten Gehversuche als Punkband beeinflusst? Wie viele Infos schwappten aus England oder Westdeutschland zu euch rüber? Welche Möglichkeiten hattet ihr, um z.B. an Tapes oder Platten von Punkbands aus dem Westen heranzukommen?</strong></p>
<p>Die DDR war ja nicht Nordkorea. Es schwappte schon vieles aus dem Westen rüber. In Dresden konnte man zwar kein Westfernsehen empfangen, aber Radiosender zumindest auf Mittelwelle. In den DDR-Medien wurde auch über Punk berichtet, zwar in einem abwertenden Ton, aber das hat es gerade interessant gemacht für uns. Irgendwie sind wir an die Platten und Tapes herangekommen, die uns interessiert haben. Man hatte seine Quellen<br />
(z. B. Omas, die in den Westen reisen durften) und man hat sich untereinander ausgetauscht.</p>
<p><strong>Man hörte damals immer wieder, dass Kirchen oder Gemeindehäuser oft die einzige Möglichkeit boten, Konzerte zu spielen. War das in Dresden ähnlich? Und wie war das damals mit Bier und Kippen? War das in den heiligen Hallen erlaubt?<br />
</strong><br />
Erwünscht war es sicher nicht. Es wurde einfach gemacht. In Dresden fand nur ein Kirchen-Punkkonzert statt, am 7. Mai 1989 in der Martin-Luther-Kirche mit ATONAL, BRECHREIZ, FRÖHLICHER GRIEßBREI u. a. Hinterher sah es im Altarraum aus wie auf’m Schlachtfeld: Leergut, Dreck und Bierpfützen…</p>
<p><strong>Gab es viel Kontakt zu Punks aus anderen ostdeutschen Städten oder Bezirken? Oder blieben die Szenen in den jeweiligen Städten in der Regel unter sich? </strong></p>
<p>Wir sind damals fast jedes Wochenende zu Konzerten, Partys oder Besuchen nach Leipzig, Weimar, Erfurt, Berlin oder Karl-Marx-Stadt gefahren, um mal die Städte zu nennen, wo wir die meisten Leute kannten. Oder Leute von dort sind nach Dresden gekommen. Wir haben uns auch in Ostberlin, Dresden, Prag oder Budapest mit Leuten aus dem Westen getroffen. Klar kannte man sich in der Szene, auch wenn unsere Kontakte zu manchen besser waren als zu anderen.<br />
<strong><br />
Habt ihr den Zorn der Staatsmacht als Band oder Privatpersonen auch zu spüren bekommen? </strong></p>
<p>Mit früheren Bands wie PARANOIA oder SUIZID wurden wir noch richtig schikaniert. Aber als wir KALTFRONT 1986 gründeten, hatte sich die Situation schon etwas entspannt. Ab Mitte der 80er Jahre gab es gewisse „Auflockerungen“, wodurch sich auch Punkbands (unter dem Alibi-Begriff „andere Bands“) einstufen lassen konnten, um öffentlich auftreten zu können. Man musste dafür keinen Eid auf den Sozialismus schwören. Nach außen wollte man damit wohl im Zuge von Glasnost und Perestroika beweisen, dass in der DDR künstlerische Freiheit herrscht. Aber hinter den Kulissen wurde das alles immer noch argwöhnisch beobachtet.</p>
<p><strong>Das Publikum, das euch damals hörte, ist mittlerweile, wie auch ihr, erwachsen geworden. Verirrt sich auf KALTFRONT Konzerte nun die jüngere Generation oder entdeckt ihr im Publikum auch noch alte Weggefährten, die damals schon vor der Bühne standen und die Musik auch heute noch lieben? </strong></p>
<p>Ob von uns alle erwachsen geworden sind, weiß ich nicht genau. Auf jeden Fall kommen zu unseren Konzerten auch „alte Säcke“, die uns schon vor der Wende gesehen haben, noch mal hinterm Sofa vor. Das Publikum unterscheidet sich, je nachdem, wo wir spielen. In AJZs kommen hauptsächlich Jüngere, in „seriöse“ Kulturzentren trauen sich auch viele Ältere.</p>
<p><strong>Habt ihr heutzutage noch ein Auge auf die Punkszene? Verfolgt ihr z.B. Diskussionen um die so genannte Grauzone, Kommerzvorwürfe oder aktuell angesagte Bands? Oder ist das alles nicht eure Tasse Tee?</strong></p>
<p>Szene-Disput ist wirklich nicht meine Tasse Tee. Aber ich nehme gewisse Dinge zur Kenntnis. Zwielichtiges Gesindel gibt es überall. Davon muss man sich abgrenzen. Kommerzvorwürfe sind so eine Sache. Ich kann grundsätzlich verstehen, wenn Bands mit ihrer Musik Geld verdienen wollen. Es muss nur angemessen sein. Leider wird „unkommerziell“ oft als Rechtfertigung dafür benutzt, Bands abzuziehen.</p>
<p><strong>Zum Schluss noch mal eine kleine Schnellfragerunde, bei der jede Antwort nur aus 1-3 Worten bestehen braucht. Die aktuell beste deutsche Punkband ist?</strong><br />
Ist das ein Interview für die BRAVO??? Ich habe keine Lieblingsbands. Ich hab eher den Ehrgeiz entwickelt, im Netz oder in Wühlkisten obskure, unfreiwillig komische oder richtige SCHLECHTE Musik zu finden…<br />
<strong><br />
Die aktuell beste internationale Punkband ist? </strong><br />
Siehe oben.</p>
<p><strong>Die größte Punkband aller Zeiten ist? </strong><br />
Wonach richtet sich das, nach Mitgliederzahl oder Körpergröße…?</p>
<p><strong>Wenn morgen Wahl wäre, würdet ihr euer Kreuzchen bei folgender Partei machen? </strong><br />
Zum Glück ist morgen keine Wahl, daher muss ich mir jetzt darüber keine Gedanken machen. Eigentlich ist niemand wählbar, aber Nichtwählen ist auch keine Lösung.</p>
<p><strong>Ihr bekommt eine Einladung zum Rock am Ring und zum Force Attack. Beide Termine fallen auf einen Tag. Ihr spielt beim? </strong><br />
Wir haben 2010 beim Force Attack gespielt und gemerkt, dass wir dort völlig fehl am Platze sind. Beim Rock am Ring würde ich spielen, weil ich annehme, dass die Gage jegliche moralischen Bedenken außer Kraft setzen würde. Aber leider werden wir garantiert keine Einladung bekommen. Ist auch besser so, denn sicher wären wir auch dort fehl am Platz. Grundsätzlich finde ich diese Open Airs ziemlich pervers. Das hat so was von Kirchentag: übermotivierte Bands mit anmaßendem und missionarischem Auftreten und ein Publikum, das wie fremd gesteuert frei dreht.<br />
<strong><br />
O.k., das war´s auch schon, besten Dank und alles Gute. </strong></p>
<p><a href="http://uglypunk.de/wp-content/uploads/2012/01/Kaltfront1.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-6936" title="Kaltfront" src="http://uglypunk.de/wp-content/uploads/2012/01/Kaltfront1-590x393.jpg" alt="" width="590" height="393" /></a></p>
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		<title>ATTILA THE STOCKBROKER´S BARNSTORMER – BANKERS &amp; LOOTERS</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 07:30:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steff</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Tonträger]]></category>

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		<description><![CDATA[ATTILA THE STOCKBROKER´S BARNSTORMER – BANKERS &#38; LOOTERS
(Mad Butcher Records)
Acht Jahre nach dem letzten BARNSTORMER Album und 1 ½ nach der Zusammenstellung seiner besten Songs (Solo und mit Band), gibt’s endlich neues Material von ATTILA THE STOCKBROKER´S BARNSTORMER. Es sind zwar nur 7 Songs an der Zahl (+ 2 Bonustracks, die in anderen Version noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>ATTILA THE STOCKBROKER´S BARNSTORMER – BANKERS &amp; LOOTERS</strong><br />
(Mad Butcher Records)</p>
<p><a href="http://uglypunk.de/wp-content/uploads/2012/01/Attila-the-Stockbroker-Barnstormer.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6930" title="Attila the Stockbroker Barnstormer" src="http://uglypunk.de/wp-content/uploads/2012/01/Attila-the-Stockbroker-Barnstormer-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Acht Jahre nach dem letzten BARNSTORMER Album und 1 ½ nach der Zusammenstellung seiner besten Songs (Solo und mit Band), gibt’s endlich neues Material von ATTILA THE STOCKBROKER´S BARNSTORMER. Es sind zwar nur 7 Songs an der Zahl (+ 2 Bonustracks, die in anderen Version noch mal drangehängt wurden), aber immerhin… New Stuff!</p>
<p>Die Flüsse Folk, Punk, Country und Liedermaching münden wie bekannt alle in Attila´s See, so dass er aus den Vollen schöpfen kann und auch diesmal wieder all diese Einflüsse mit einbringt und dem Einheitsbrei die Schleuse vorschiebt. Dazu mischt er sich politisch ein und besingt seine Sicht- und Denkweise, und die kann sich auch schon mal sehr zynisch anhören. Für Banker oder Margaret Thatcher ist das nix, wenngleich man sich wünschen würde, dass die so manche Zeilen zu hören bekommen und sich zu Herzen nehmen würden. Über die BARNSTORMER Songs thronen ganz klar die Texte und der Gesang, dem man einfach gerne zuhört. Vielleicht auch, weil dieser leichte Brightoner Solsbury-Akzent (nennt man den überhaupt Solsbury-Akzent?) da mitschwingt.</p>
<p>Ob mit Band oder ohne. ATTILA THE STOCKBROKER schreibt Lieder die aufrütteln und berühren. “Bankers &amp; Looters“ ist wie die Stimme der Unterschicht, die aufbegehrt gegen die Obrigkeit. “Bankers &amp; Looters“ ist kritisch und tendiert gerne zwischen Zeige- und Mittelfinger. Und “Bankers &amp; Looters“ trägt viel Wut in sich, aber auch viel Herz. Steff</p>
<p><a href="http://www.attilathestockbroker.com " target="_blank">www.attilathestockbroker.com </a></p>
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		<title>GRÜNES HAUS BERGA: ZUKUNFT UNGEWISS</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 10:13:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirko</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Was schon länger befürchtet wurde wird nun traurige Gewissheit. Das Grüne Haus in Berga wird dicht gemacht! Bereits im April 2011 wurde das Autonome Zentrum in Thüringen während eines Konzertes von der Polizei gestürmt und nur unter strengen Auflagen der Stadt konnte der Betrieb weiter gehen. Nun scheint es der Staatsmacht aber im wahrsten Sinne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://uglypunk.de/wp-content/uploads/2012/01/Berga.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-6927" title="Berga" src="http://uglypunk.de/wp-content/uploads/2012/01/Berga-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Was schon länger befürchtet wurde wird nun traurige Gewissheit. Das Grüne Haus in Berga wird dicht gemacht! Bereits im April 2011 wurde das Autonome Zentrum in Thüringen während eines Konzertes von der Polizei gestürmt und nur unter strengen Auflagen der Stadt konnte der Betrieb weiter gehen. Nun scheint es der Staatsmacht aber im wahrsten Sinne des Wortes zu bunt geworden zu sein. Der Vermieter wurde so weit unter Druck gesetzt, dass der Mietvertrag fristlos gekündigt wurde, während in der näheren Umgebung unbehelligt verschiedene Treffen und Partys der rechten Szene veranstaltet werden konnten. Nach den Umtrieben der &#8216;Zwickauer Zelle&#8217; scheint man die Gefahr von rechts weiter zu bagatellisieren und stürzt sich lieber vehement und mit fadenscheinigen Erklärungen auf die selbstverwalteten Kulturzentren. Wie es nun weitergehen soll steht in den Sternen. Sämtliche geplanten Konzerte wurden jedenfalls vorerst abgesagt!</p>
<p>Weitere Infos unter: <a href="http://www.myspace.com/klubgarnitur" target="_blank">www.myspace.com/klubgarnitur</a></p>
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		<title>ELFMORGEN – WENN WIR NICHT ZWEI SIND</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 08:52:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Tonträger]]></category>

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		<description><![CDATA[ELFMORGEN – WENN WIR NICHT ZWEI SIND
(Analoghaus)
Im Waschzettel zu dieser Scheibe wird ganz schön geklotzt. Da werden Reviews aus der FAZ und der Frankfurter Rundschau bemüht, die die Band abfeiern. Ob man darauf stolz sein muss, sei mal dahin gestellt, zumindest zeugt es schon mal von einem gewissen Niveau und Anspruch, wenn man dort auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>ELFMORGEN – WENN WIR NICHT ZWEI SIND</strong><br />
(Analoghaus)</p>
<p><a href="http://uglypunk.de/wp-content/uploads/2012/01/Elfmorgen.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6920" title="Elfmorgen" src="http://uglypunk.de/wp-content/uploads/2012/01/Elfmorgen-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Im Waschzettel zu dieser Scheibe wird ganz schön geklotzt. Da werden Reviews aus der FAZ und der Frankfurter Rundschau bemüht, die die Band abfeiern. Ob man darauf stolz sein muss, sei mal dahin gestellt, zumindest zeugt es schon mal von einem gewissen Niveau und Anspruch, wenn man dort auch noch mit Bands wie TON STEINE SCHERBEN verglichen wird. Das Trio mit dem etwas seltsamen Namen besteht jedenfalls schon seit 10 Jahren, veröffentlicht mit dieser CD aber erst ihr zweites Album.</p>
<p>Nach erstmaligem Konsum habe ich mich zunächst gefragt, warum die Platte hier gelandet ist, denn Punkrock bekommt man hier nicht zu hören. Die Musik stellt sich sehr poppig bis maximal rockig dar und nicht nur ein Mal dachte ich, da läuft doch gerade der Hausfrauensender SWR1. Dies soll aber keineswegs heißen, dass dies hier Mist wäre. Die analoge Produktion ist außerordentlich gut gelungen, musikalisch hat man einiges auf der Pfanne und auch die Abwechslung kommt nicht zu kurz. Elemente aus dem Indie-Pop mischen sich mit NDW, Politrock und Einflüssen aus der Emo- und Elektroecke. Die Texte sind persönlich und nachdenklich, aber auch ehrlich, fordernd und kritisch, so dass ein Vergleich mit den Scherben keinesfalls abwegig ist. Auch wenn diese im Gegensatz zu dem hessischen Trio einen eher revolutionären Geist vermittelten, fallen doch stilistische und lyrische Ähnlichkeiten auf, so dass die mir manchmal doch zu seichte musikalische Darbietung durch die ausdrucksstarke Art recht angenehm goutierbar wird. Vor allem der ziemlich ruhige Titelsong wird für mich hierdurch zum Hit der Scheibe. Rätselhaft nur, warum der Distributor die Band mit der Schublade &#8216;Fun-Punk&#8217; bewirbt, denn damit hat diese Scheibe doch reichlich wenig am Hut.</p>
<p>Der zweite Output der Hessen lässt mich mit einem zwiespältigen Eindruck zurück. Das mainstream-lastige, seichte Geplänkel ist einerseits überhaupt nichts für mich und mir fehlen die verzerrten Gitarren ebenso wie der Druck aufs Gaspedal. Andererseits können mich einige Tracks &#8211; nicht zu Letzt der guten Texte wegen &#8211; durchaus berühren. Zweifelsohne ein, objektiv gesehen,  ausgezeichnetes Indie-Album, das durch seine Radiotauglichkeit aber eher auf den jungen, nachdenklichen Wutbürger bzw. Rock am Ring-Besucher zugeschnitten scheint, als wirklich etwas bewegen zu können. Mirko</p>
<p><a href="http://www.elfmorgen.de " target="_blank">www.elfmorgen.de </a></p>
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		<title>TAKK – IN DIESEN TAGEN</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 08:50:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Spike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Tonträger]]></category>

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		<description><![CDATA[TAKK – IN DIESEN TAGEN
(Monster Artists)
Zur Einleitung gleich mal das Geheimnis des Bandnamens lüften, wozu wir uns lediglich ein wenig mit der isländischen Sprache beschäftigen müssen, denn dort, auf dem zweitgrößten Inselstaat Europas, bedeutet TAKK soviel wie danke. Soll also keiner sagen, bei Ugly Punk würde man nebenbei nicht in Fremdsprachen unterrichtet werden. Was für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>TAKK – IN DIESEN TAGEN</strong><br />
(Monster Artists)</p>
<p><a href="http://uglypunk.de/wp-content/uploads/2012/01/Takk.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6917" title="Takk" src="http://uglypunk.de/wp-content/uploads/2012/01/Takk-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Zur Einleitung gleich mal das Geheimnis des Bandnamens lüften, wozu wir uns lediglich ein wenig mit der isländischen Sprache beschäftigen müssen, denn dort, auf dem zweitgrößten Inselstaat Europas, bedeutet TAKK soviel wie danke. Soll also keiner sagen, bei Ugly Punk würde man nebenbei nicht in Fremdsprachen unterrichtet werden. Was für ein Crashkurs!</p>
<p>Wem der größte Dank der Band aus dem oberfränkischen Bamberg gebührt? Scheinbar den Damen dieser Schöpfung oder vielleicht auch nur einer Dame, denn „In diesen Tagen“ trieft förmlich von Herzschmerz und Liebesliedern und behandelt eigentlich auch nur das Thema Liebe mit all dem, was so dazu gehört &#8211; Sehnsüchte, Kummer, Freude, Zweisamkeit, die ganze Palette eben. Wenn Beziehungen oder Liebschaften so besser ver- oder aufgearbeitet werden können, oder auch wenn´s nur Träumereien sind die hier wiedergegeben werden, so will ich da nix gegen einwenden, denn Liebe ist ja auch ne´ schöne Sache, aber verbunden mit dem Deutschpop/Deutschrock der Band, bewegt sich diese Kombination bedauerlicherweise nur ungern aus den seichten Gewässern heraus. Auf der Suche nach Einprägsamkeit können zwar ein Paar Erfolge vermeldet werden, aber es geht doch alles sehr gesittet zu. Man kann von einem Package sprechen, was die Radiosender erfreuen dürfte.</p>
<p>Ich würde TAKK den Stempel Light-Version von JUPITER JONES aufdrücken, nur eben mit dem Unterschied, das sich textlich auf lediglich ein Spielfeld beschränkt wird. Es muss sich wahrlich nicht immer alles um Punkrock drehen und ich bin auch bereit, gerne mal einen Blick aus anderen Fenstern zu werfen. Folglich kann ich mir die Lieder „In der Nacht“, „Letzte Ausfahrt“ oder „In diesen Tagen“ auch gefallen lassen, mit dem Rest kann ich aber beim allerbesten Willen nichts anfangen. Aber wer auf REVOLVERHELD und so´n Kram steht, kann natürlich kurzerhand zulangen. Spike</p>
<p><a href="http://www.takkmusic.com " target="_blank">www.takkmusic.com </a></p>
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		<title>ALPHA ACADEMY – IMPOSSIBLE: POSSIBLE</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 08:48:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Spike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Tonträger]]></category>

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		<description><![CDATA[ALPHA ACADEMY – IMPOSSIBLE: POSSIBLE 
(SPV / Steamhammer)
Zweiter Longplayer des Göttinger Quartetts, das im Jahre 2008 loslegte, um den Zuhörerkreis mit poppigem Punk zu verwöhnen. Seitdem ist der Blick der Jungs nur nach vorne gerichtet und wenn doch mal zurückgeblickt wird, ist unschwer zu erkennen, in welch kurzer Zeit ungezügelte Motivation und Engagement die Band [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>ALPHA ACADEMY – IMPOSSIBLE: POSSIBLE </strong><br />
(SPV / Steamhammer)</p>
<p><a href="http://uglypunk.de/wp-content/uploads/2012/01/Alpha-Academy1.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6914" title="Alpha Academy" src="http://uglypunk.de/wp-content/uploads/2012/01/Alpha-Academy1-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Zweiter Longplayer des Göttinger Quartetts, das im Jahre 2008 loslegte, um den Zuhörerkreis mit poppigem Punk zu verwöhnen. Seitdem ist der Blick der Jungs nur nach vorne gerichtet und wenn doch mal zurückgeblickt wird, ist unschwer zu erkennen, in welch kurzer Zeit ungezügelte Motivation und Engagement die Band nach oben katapultiert haben.</p>
<p>Das Repertoir an Songs wuchs schnell, bei Songcontets hatte man die vorderen Plätze für sich gepachtet und man durfte sogar den ehemaligen Rocksänger und DSDS Gewinner Tobias Regner auf dessen Tour supporten. DSDS Gewinner und ALPHA ACADEMY United? Das muss jetzt erstmal Minuspunkte geben! Doch die Künstler, die es zu supporten galt, sind in der Zwischenzeit besser geworden. Aktuell rollt man mit den GUANO APES durch die Lande und wird erneut Fangemeindenwachstum verzeichnen können und auch für eigene Headlinertouren haben die Jungs längst das Zeug. Dieses zweite „ganze“ Album ist gefüllt mit 10 Songs und einem Bonus Track. Mit ein wenig Punk, ein wenig Pop, ein wenig Rock und ein wenig Emo. GOOD CHARLOTTE hinterlassen Grüße, aber ganz gewaltig. Der spürbare Hang zum Perfektionismus beim Songwriting und die glasklare Produktion sind die Vorboten, die verkünden: Hier kommt Rockmusik, die auf eine breitere Masse zugeschnitten ist!  ALPHA ACADEMY könnten in ihrem Genre das nächste große Ding werden.</p>
<p>Meine Musik ist das nicht, aber ich muss anerkennen, dass die Jungs fähig sind. Wenn ich die Special Effects in der Stimme beim Bonus Track „Prototype“ und die Rockballade „Seconds“ ignoriere, ist mir das auf Dauer zwar immer noch zu soft, aber es wirkt entspannt und sollte daher für längere Autofahrten z.B., prima geeignet sein. Spike</p>
<p><a href="http://www.alphaacademy.de " target="_blank">www.alphaacademy.de </a></p>
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		<title>JOKERFACE</title>
		<link>http://uglypunk.de/2012/01/jokerface/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 09:42:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Spike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bands]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>

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		<description><![CDATA[Ska und Reggae, das ist ihre Leidenschaft. JOKERFACE wurden schon in jungen Jahren mit einer vollen Ladung moderner und alter, traditioneller Skinhead-Musik infiziert. Aus der Liebe zu dieser Musik entstand schließlich der Wunsch, diese selber zu spielen und so wurde JOKERFACE geboren. Doch die acht Musiker aus dem Westen Südtirols spielen nicht nur tanztaugliche Musik, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ska und Reggae, das ist ihre Leidenschaft. JOKERFACE wurden schon in jungen Jahren mit einer vollen Ladung moderner und alter, traditioneller Skinhead-Musik infiziert. Aus der Liebe zu dieser Musik entstand schließlich der Wunsch, diese selber zu spielen und so wurde JOKERFACE geboren. Doch die acht Musiker aus dem Westen Südtirols spielen nicht nur tanztaugliche Musik, sie gehören auch mit zur antifaschistischen Szene Südtirols und vertreten einen klaren Standpunkt. Über diesen, wie auch über die musikalische Szene Südtirols und natürlich über die Band im Speziellen, haben wir mit Andi ein paar Sätze ausgetauscht. </strong><br />
<strong><br />
Ugly Punk: Hallo! Ich hoffe, ihr habt die Feiertage stressfrei überstanden und seid alle gut ins neue Jahr gekommen. Gibt’s Vorsätze, Ziele oder Wünsche für 2012? </strong></p>
<p>Hallo alle zusammen. Ja doch, den Jahreswechsel haben wir gut hinter uns gebracht. Zwar kann sich kaum noch jemand genau an den Abend erinnern, aber Spaß hatten wir gewiss. Im neuen Jahr warten viele Herausforderungen auf uns und unser primäres Ziel ist diese erfolgreich zu meistern. Dazu zählen z.B. die erstmaligen Auftritte auf Festivals wie &#8220;This is Ska&#8221; in Roßlau oder das &#8220;Antira&#8221; in Hamburg. Mit Sicherheit wollen wir heuer auch versuchen unser neues Album &#8220;On the road again&#8221; als Vinyl in Umlauf zu bringen. Des Weiteren werden wir uns als Schauspieler versuchen und ein Musikvideo produzieren. Unsere Wünsche werden sich nicht großartig von anderen Bands unterscheiden. Wir wünschen uns einfach, dass wir noch lange auf der Bühne stehen werden und mit der Zeit wachsen und besser werden.</p>
<p><strong><a href="http://uglypunk.de/wp-content/uploads/2012/01/Jokerface-03.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-6909" title="Jokerface 03" src="http://uglypunk.de/wp-content/uploads/2012/01/Jokerface-03-300x350.jpg" alt="" width="300" height="350" /></a>Ugly Punk: Nach eurem Debüt-Album „A piece of my way of life“ im Jahre 2007, erschien zum Jahresende 2011 mit “On the road again” euer zweites Werk. Zwischen diesen Alben ist viel passiert. Ihr habt diverse Konzerte im Ausland gegeben und wart auf vielen Festivals zu Gast, aber auf der anderen Seite stand die Band auch kurz vor der Auflösung. Man kann sich vorstellen, dass es sicher nicht leicht ist, eine Band mit 8 Mitgliedern ins Leben zu rufen und am Leben zu erhalten. Dazu bei den Terminen (Probe, Konzerte) oder dem Songwriting immer auf einen Nenner zu kommen. Wie macht/schafft ihr das? </strong></p>
<p>Gute Frage&#8230; Wir denken dass die Freundschaft, die uns auch außerhalb des Bandlebens verbindet, ein großer Vorteil ist. Aber ansonsten ist es wirklich schwer zwischen Arbeit, anderen Hobbys und Terminen,  Zeit für die Band zu finden. Was uns sicherlich auch immer wieder motiviert weiterzumachen, ist die Leidenschaft zur Ska- und Reggae Musik, die in jedem von uns steckt. Als wir uns im Jahr 2010 beinahe getrennt haben, war dies auf keinen Fall auf mangelnde Freude zurückzuführen, sondern weil es Arbeits- und Studientechnische Hindernisse gab. Als wir uns vor einem knappen Jahr neu gegründet haben, war dies der Startschuss für eine neue JOKERFACE Ära. So einen Zusammenhalt wie zurzeit, gab es schon lange nicht mehr und wir sind bereit auch einiges in Kauf zu nehmen um unseren Traum zu verwirklichen. Beim Songwriting haben wir eigentlich selten Meinungsverschiedenheiten, da wirklich die ganze Band die selben bzw. ähnlichen Vorstellungen hat wie ein Lied von uns klingen muss. Das einzige Problem bei den Proben ist, dass in jedem von uns eine gehörige Portion Faulheit steckt!<br />
<strong><br />
Ugly Punk: Ihr kommt aus Südtirol/Norditalien, genauer gesagt aus dem Örtchen Naturns. Dort lebt man ja viel vom Tourismus und von der Landwirtschaft. Welchem Job geht ihr neben der Band nach? </strong></p>
<p>Das mit der Landwirtschaft hätte vor 2 Generationen noch zugetroffen, aber mittlerweile ist die Industrielle Revolution auch in Südtirol angekommen! Nein, die meisten von uns arbeiten in kleinen Handwerksbetrieben, oder in der Gastwirtschaft.  Wir haben auch unseren Bassisten der beim Radio arbeitet und dem wir immer wieder einreden, er solle unsere Songs spielen. :- )</p>
<p><strong>Ugly Punk: Denkt man an Bands aus Südtirol, so denkt automatisch leider auch an FREI.WILD, die diese Region repräsentieren wollen. Hat diese Band starken Einfluss auf die Jugend, bzw. die Szene in Südtirol? </strong></p>
<p>Jeder vernünftige Mensch lacht sich ins Fäustchen wenn er so was wie FREI.WILD zu hören bekommt, aber da dieses Land noch immer dem Althergebrachten hinterherläuft, die Medien von der Popularität FREI.WILD´s profitieren anstatt aufzuklären, verbreitet sich das Gedankengut der Band weiterhin ungestört. Wir denken dass es in Südtirol einfach zu wenig Aufklärung zum Thema gibt. Soll heißen, dass die wenigsten die FREI.WILD hören, auch wissen welche Vergangenheit diese Band hat. Es ist auch eine Tatsache, dass Südtirols Jugend immer schon sehr patriotisch geprägt war und es deshalb gerade recht kommt, wenn eine bekannte und &#8220;provokante&#8221; Band  über Themen wie Heimat, Volk und Tradition singt. Aber auf die Szene in Südtirol nimmt FREI.WILD absolut keinen Einfluss, sondern treibt zum Widerstand gegen dieses engstirnige und nationalistische Denken an. Deshalb sehen wir unsere antifaschistische Szene und unsere Band als eine Art Gegenpol zu der ganzen FREI.WILD &#8211; Scheiße. Solange dieses Gesindel, in Gesellschaft und Jugendkultur, versucht Fuß zu fassen, so lange werden wir uns dem entgegenstellen.</p>
<p><strong>Ugly Punk: Kann man sagen, das sich die Szene zum Teil städtebezogen unterscheidet? Findet man vielleicht in Städten wie Brixen eine größere Deutschrockszene vor, wie z.B. in Meran oder Bozen? </strong></p>
<p>Ja, da können wir nur zustimmen. Hier im Westen Südtirols hat sich eine starke antifaschistische Jugendszene gebildet, die immer mehr Zustimmung erfährt. Hier wird man eher selten auf eingefleischte Deutschrocker/Rechte treffen&#8230; aber je weiter man nach Osten kommt, nimmt diese Zahl zu. Warum dies so ist, können wir leider auch nicht sagen, aber in unserer Umgebung wird einfach sehr viel mehr unternommen (Konzerte, Infoveranstaltungen, Demos&#8230;). Auch in den eher ländlicheren Gegenden trifft man auf Personen die sich zwar nicht politisch äußern, aber trotzdem eine patriotische und rechte Einstellung nicht ablehnen. Sie werden gern als „Tscheggl“ (Dorftrottel) bezeichnet. In Bozen hingegen ist die italienische Fascho-szene sehr aktiv, dort ist es extrem schwierig Fuß zu fassen, da diese Szene über bereits gefestigte Strukturen, wie zum Beispiel &#8220;CasaPound-Bolzano&#8221; verfügt. Wir sehen diesen Teil der extremen Rechten um einiges gefährlicherer als die weniger organisierten Dorfkameradschaften. Wir haben viele Feinde in Südtirol, deutschsprachige Neonazis, Patrioten beider Sprachgruppen und italienische Faschisten. Also alle Hände voll zu tun.<br />
<strong><br />
Ugly Punk: Ist es schwer, zwischen den vielen konservativen Denkweisen, die den Bewohnern gerne nachgesagt werden, den antifaschistischen Gedanken zu leben? Gibt’s da etwas mehr Diskussionsstoff oder unterschiedliche Sichtweisen im Familienkreis oder mit Bekannten bei Themen wie Heimatliebe oder Traditionen? </strong></p>
<p>Den antifaschistischen Gedanken ist es relativ einfach in sich zu tragen. Schwieriger wird es aber bei der aktiven Auslebung dieser Attitüde. Spricht man seine Meinung oder Einstellung in der Öffentlichkeit aus, so stößt diese schnell auf Unverständnis und Ablehnung. Besonders kompliziert wird es unter anderem beim Organisieren von Konzerten oder Demos und beim Verteidigen der wenigen alternativen Strukturen. Unterschiedliche Sichtweisen treten je nach Familienkreis auf. Doch können wir allgemein sagen, dass wir in einem relativ offenen Umfeld aufgewachsen sind. Kommt es zu einer Diskussion mit älteren Generationen, wie z.B. Großeltern, so wird schnell klar, dass diese in einer Zeit lebten, in der Heimatliebe noch extrem wichtig war. Deshalb sind Konflikte und Meinungsverschiedenheiten vorprogrammiert.<br />
<strong><br />
Ugly Punk: Wann hat euch der musikalische Ska/Reggae-Virus erfasst? Mit welchen Bands ging´s damals bei euch los und welche Musikgruppen waren prägend für euren Sound? </strong></p>
<p>Begonnen hat für uns (Andi-Sax und Dave-Bass) alles mit 14 Jahren, nachdem wir Bands wie LOS FASTIDIOS und SKA-P entdeckt hatten. Regelrecht infiziert wurden wir ca. zwei Jahre später.  Durch die erste Südtiroler Skaband CLUB99 hatten wir erstmals Kontakt zu Live-Bands, die uns von da an sehr imponiert und uns dazu veranlasst haben selbst eine Gruppe zu gründen. Als wir uns nach der Gründung von JOKERFACE mit dieser Musikrichtung befassten, lernten wir Gruppen wie TOASTERS, SKOIDATS und INSPECTOR 7 kennen. Diese Art „Street-Ska“ floss nun auch in unseren Stil ein, wie man auf unserer ersten Scheibe sehr gut hören kann, z.B. dem Song „War on the streets“. Als wir uns in den Jahren darauf weiterentwickelten und uns immer mehr auf die traditionelle, alte Skinhead-Musik besannen, wurden andere Bands für uns prägend. Neben den vielen alten Ska- und Reggaekünstlern, zählten auch einige moderne Kapellen wie NEW YORK SKA JAZZ ENSEMBLE. MR. REVIEW, THE UPSESSIONS, INTENSIEFIED, aber auch THE SKATALITES dazu. Aber inzwischen versuchen wir einen wieder erkennbaren, eigenen Stil zu schaffen.</p>
<p><strong>Ugly Punk: Ihr zählt laut Bandinfo noch zu den jüngeren Semestern, seid aber an den Instrumenten absolut fit. Das lässt auf eine musikalische Früherziehung schließen. Euer jeweiliges Instrument habt ihr also sicher schon als Kind erlernt, richtig? </strong></p>
<p>Wenn wir oftmals andere Bands sehen, die meist schon ein wenig älter sind als wir, dann sind wir eigentlich recht überrascht, dass unser Jüngster erst 19 Jahre ist und der Älteste 24. Wir persönlich haben selten die Ehre mit einer jüngeren Band auf der Bühne zu stehen. Na ja, absolut fit würde ich nicht sagen, da die meisten von uns ihre Instrumente eigentlich selbst erlernt haben. Nur jeweils die 3 Bläser und der Drummer hatten eine musikalische Ausbildung. Es war schon von vornherein klar, dass wir nie Leute „einkaufen“ wollten, um die Band zu ergänzen. Da nehmen wir es lieber in Kauf, einem guten Freund ein Instrument beizubringen, als dass wir nur wegen des Könnens, einen Fremden in die Band aufnehmen. Ich hoffe wir können diesen Prinzipien treu bleiben und eine Band auf reiner Freundschaftsbasis bleiben.</p>
<p><strong>Ugly Punk: Wer von euch war die treibende Kraft, was die Bandgründung anging, und wie habt ihr es geschafft so viele Mitglieder zusammenzukriegen? Naturns ist ja doch ein sehr kleiner Ort und es sollten ja auch Leute sein, die mit Ska und Reggae was anfangen konnten. </strong></p>
<p>Von der eigentlichen Besetzung aus Gründungszeiten sind nur noch 3 Mitglieder aktiv, Trutz (Gitarre, Leadvocals), Andi (Tenorsax, Backingvocals) und Potsch (Altsax). Für uns war es immer schon wichtig einen authentischen Ska zu spielen, denn drei oder vier Leute sind dafür einfach zu wenig. Deshalb legen wir Wert darauf einen anständigen Bläsersatz und eine kräftige Basis für den Offbeat zu haben. Mit Menghi (Posane), Raffe (Drums), Giongo (2te Gitarre), Dave (Bass) und Luky (Keys), gelingt uns dies eigentlich recht gut. Wir kommen auch nicht alle aus Naturns, sondern insgesamt aus 6 verschiedenen Orten&#8230; wir kennen uns alle schon seit mehreren Jahren und stammen alle mehr oder weniger aus derselben Crew. Fast alle von der Gruppe sind begeisterte Ska und Reggae Liebhaber. Wir haben sogar unseren Drummer, einen Ex-Punker, zum Ska bekehrt. : )</p>
<p><strong>Ugly Punk: Zum Schluss noch Platz für (Eigen-)Werbung. Warum sollte man sich unbedingt das neue JOKERFACE Album zulegen? </strong></p>
<p>Wir denken mit „On the road again“ haben wir ein sehr ehrliches und authentisches Album aufgenommen, ohne viel gespieltes Szenegeschleime. Mit unseren Songs wollen wir unserem Publikum übermitteln was wir sind: Leute die ihre Musik lieben, ihre Attitüde leben, zu ihrer Sache stehen und sich nicht im Backstage die Doc`s wieder ausziehen. Wir sind eine Band für alle Skins, Rudies und andere Ska-Liebhaber, die den alten Stil der 60er zu schätzen wissen oder einfach nur gerne Musik wie Ska und Reggae hören. Mit unserem Label „Diffidati Records“ und unserer neuen Booking Agentur „FF-dabei“ starten wir in ein ereignisreiches Jahr 2012. Für Hörproben, Infos oder Booking kann jeder auf unsere myspaceseite reinschauen: <a href="http://www.myspace.com/jokerfaceska" target="_blank">www.myspace.com/jokerfaceska</a> oder uns eine Mail schreiben: jokerfaceska@gmail.com</p>
<p><strong>Ugly Punk: O.k., habt dank für die Antworten und alles Gute weiterhin.<br />
</strong><br />
Danke für euer Interesse, und einen Gruß an die ganze Ugly-Punk-Crew. Macht`s gut und viel Gelingen für euer Zine. Grüße aus Südtirol.</p>
<p><a href="http://uglypunk.de/wp-content/uploads/2012/01/Jokerface-021.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-6904" title="Jokerface 02" src="http://uglypunk.de/wp-content/uploads/2012/01/Jokerface-021-590x274.jpg" alt="" width="590" height="274" /></a><br />
JokerFace &#8211; Ska from the Alps</p>
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		<title>THE OFFENDERS / REDSKA – RUDE LEAGUE</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 10:49:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Tonträger]]></category>

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		<description><![CDATA[THE OFFENDERS / REDSKA – RUDE LEAGUE
(Black Butcher Records / KOB Records / Redstar73 Records)
Beide Bands sollten in unseren Kreisen bekannt sein, waren Ende des Jahres auch gemeinsam auf deutschen Bühnen unterwegs. THE OFFENDERS aus Süditalien (inzwischen angeblich nach Berlin umgesiedelt) sind vielleicht auf der Berühmtheitsskala, bedingt durch englische Texte, ein bisschen weiter oben als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>THE OFFENDERS / REDSKA – RUDE LEAGUE</strong><br />
(Black Butcher Records / KOB Records / Redstar73 Records)</p>
<p><a href="http://uglypunk.de/wp-content/uploads/2012/01/The-Offenders-Redska.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6895" title="The Offenders Redska" src="http://uglypunk.de/wp-content/uploads/2012/01/The-Offenders-Redska-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Beide Bands sollten in unseren Kreisen bekannt sein, waren Ende des Jahres auch gemeinsam auf deutschen Bühnen unterwegs. THE OFFENDERS aus Süditalien (inzwischen angeblich nach Berlin umgesiedelt) sind vielleicht auf der Berühmtheitsskala, bedingt durch englische Texte, ein bisschen weiter oben als ihre Landleute aus Norditalien, aber das tut nicht zur Sache, denn mit ihren Instrumenten wissen beide umzugehen.</p>
<p>Ska-Punk ist ganz klar der Heimathafen beider Bands. THE OFFENDERS sind dabei allerdings näher am Ursprung und haben sich für die traditionellere Variante entschieden. REDSKA hingeben variieren und experimentieren etwas weniger, schreiben den Zusatzbegriff Punk hinter dem Ska dafür deutlicher und tragen textlich etwas rebellischer auf. Zwei neue Songs auf beiden Seiten und eine gute Mischung, die irgendwie wie die Faust auf´s Auge passt, sich aber dennoch unterscheidet.</p>
<p>Split-Geschichten müssen ja nicht unbedingt immer einen Gewinner haben, aber manchmal bringt es das mit sich, dass beide Bands die sich gegenüber- bzw. hintereinander stehen, einem zwangsläufigen Vergleich ausgesetzt sind. Hier sehe ich THE OFFENDERS aufgrund des breiter gefächerten Sounds dann eine kleine Nasenlänge vorn. Für eine CD sind 4 Songs selbstverständlich zu wenig, weshalb ich Interessenten die 7“-EP empfehlen würde. Steff</p>
<p><a href="http://www.theoffenders.eu" target="_blank">www.theoffenders.eu</a><br />
<a href="http://www.redska.com" target="_blank">www.redska.com</a></p>
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		<title>FC ST. PAULI: HOLOCAUSTGEDENKVERANSTALTUNG AM 27.01.</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 10:44:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Spike</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Freitag, den 27.01.2012, veranstaltet der Fanladen St. Pauli um 18 Uhr im Clubheim des FC St. Pauli zum dritten Mal eine Veranstaltung zum internationalen Holocaustgedenktag. Der thematische Schwerpunkt wird in diesem Jahr auf der Verfolgung Homosexueller liegen.
Zu Beginn der Veranstaltung referiert der Historiker Moritz Terfloth über Homosexuellenverfolgung im Nationalsozialismus. Danach berichtet Dirk Brüllau, Sprecher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://uglypunk.de/wp-content/uploads/2012/01/St.-Pauli-Holocaustgedenktag.jpeg"><img class="alignright size-medium wp-image-6889" title="St. Pauli Holocaustgedenktag" src="http://uglypunk.de/wp-content/uploads/2012/01/St.-Pauli-Holocaustgedenktag-300x600.jpg" alt="" width="300" height="440" /></a>Am Freitag, den 27.01.2012, veranstaltet der Fanladen St. Pauli um 18 Uhr im Clubheim des FC St. Pauli zum dritten Mal eine Veranstaltung zum internationalen Holocaustgedenktag. Der thematische Schwerpunkt wird in diesem Jahr auf der Verfolgung Homosexueller liegen.</p>
<p>Zu Beginn der Veranstaltung referiert der Historiker Moritz Terfloth über Homosexuellenverfolgung im Nationalsozialismus. Danach berichtet Dirk Brüllau, Sprecher des Netzwerkes Queer Football Fanclubs, über Diskriminierung im heutigen Fußball allgemein und über den FC St. Pauli im speziellen.</p>
<p>Nach den Vorträgen besteht die Möglichkeit, an die Referenten Fragen zu stellen, sowie angeregt und offen zu diskutieren. Anschließend soll gemeinsam an der Gedenktafel für die Opfer des Nationalsozialismus vor der Südtribüne ein Kranz niedergelegt, sowie eine Schweigeminute abgehalten werden.</p>
<p>Zum Abschluss wird wieder ins Clubheim zum gemütlichen Beisammensein bei Tee und Glühwein geladen.</p>
<p><a href="http://www.fcstpauli.com " target="_blank">www.fcstpauli.com </a></p>
<p><cite></cite></p>
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