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	<title>Ugly Punk &#187; Lesestoff</title>
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	<description>Punkrock Zine</description>
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		<title>(R)OHRPOST #9</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Nov 2010 18:30:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tammo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesestoff]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>

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		<description><![CDATA[(R)OHRPOST #9
Es umweht mich ein salziger Wind, als nach gefühlten 1000 Jahren endlich das aktuelle (R)Ohrpost-Zine in meinen Händen liegt. Mit dem Zine verbinde ja immer ein klein wenig Heimat, denn erstens hab ich Turbotorben das erste mal beim TERRORGRUPPE-Konzert 2003 gesehen, was seinerzeit mein erstes Punkkonzert war (ja, ich weiß, ich bin jung) und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(R)OHRPOST #9</strong></p>
<p><a href="http://uglypunk.de/wp-content/uploads/2010/11/Rohrpost.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4024" title="Rohrpost" src="http://uglypunk.de/wp-content/uploads/2010/11/Rohrpost-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Es umweht mich ein salziger Wind, als nach gefühlten 1000 Jahren endlich das aktuelle (R)Ohrpost-Zine in meinen Händen liegt. Mit dem Zine verbinde ja immer ein klein wenig Heimat, denn erstens hab ich Turbotorben das erste mal beim TERRORGRUPPE-Konzert 2003 gesehen, was seinerzeit mein erstes Punkkonzert war (ja, ich weiß, ich bin jung) und einige Monate später stand er im Alhambra in Oldenburg vor mir und verkaufte mir das erste (R)Ohrpost- Zine. Damals hatte ich glaube ich sogar noch lange Haare. Aber genug der wehmütigen Erinnerung an vergangene Kidpunkerlebnisse. Als mir Turbotorben beim Break The Silence- Festival erzählte, dass die Nummer 9 in den Startlöchern stehe, sah ich meine Chance, 1,51 € zu sparen, mit meiner Fanzineaktivität zu prahlen und ein Exemplar als Rezifanzine abzustauben. Das ist nun schon ein paar Tage länger her, aber wir Nordlichter (auch jene im hannoverschen Exil) haben´s ja nicht eilig.</p>
<p>Das Zine platzt wieder aus allen Nähten und es gibt viel Persönliches, Rezepte, Interviews, und, und, und. Gleich zu Anfang hat mich die Reiseinformation für Punker in die Schweiz begeistert, ich hätte nie gedacht, dass im Ernst Zecke, Ratte und Kotze auf Geschäftsreise in die Schweiz fahren würden, um da in den Städten schnorren zu gehen. Von wegen Punkertourismus beschränkt sich auf einmal London King´s Road rauf und runter. Weiter gibts noch nen Bericht vom Punx-Picnic in Oldenburg, ein Interview mit STURZFLUG, einen Bericht zur Substanz in Osnabrück, ein Interview mit nem Trevor von PÖBEL &amp; GESOCKS (warum???), eins mit SCHLOIDERGANG (der Tag wird kommen, wo euch die Oi!-Wörter ausgehen, Leute) und vieles mehr.</p>
<p>Was ich persönlich bei dem Zine mag, ist dass hier Themen abgehandelt werden, die man als sensationsgeiler, nach den Sternen greifender Fanziner wie ich es bin, gern mal übersieht. Ich jage so Größen wie den RESTARTS für ein Interview hinterher, versäume aber, dass Kleinigkeiten wie eben ein Punx Picnic genau so cool sein können, oder es eben Sinn macht, lokalen Bands eine Plattform zu liefern. Das schafft das (R)Ohrpost immer wieder super. Also steckt euren Kumpels zu Nikolaus ruhig mal die neue Ausgabe in die DrMartens. Tammo</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/rohrpostfanzine" target="_blank">www.myspace.com/rohrpostfanzine</a></p>
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		<title>ABO ALS LEBEN: AHOI CONNEWITZ – WIR MUSSTEN DANN MAL WEG</title>
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		<pubDate>Mon, 17 May 2010 06:47:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesestoff]]></category>
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		<description><![CDATA[ABO ALS LEBEN: AHOI CONNEWITZ – WIR MUSSTEN DANN MAL WEG
(Paperone Edition)
Mit Ahoi Connewitz liegt nun der zweite Teil der geplanten Connewitz-Trilogie von Abo Alsleben vor. Die Handlung setzt genau dort an, wo der erste Teil aufgehört hat &#8211; also sollte man den Erstling schon gelesen haben, bevor man sich an den zweiten Teil wagt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ABO ALS LEBEN: AHOI CONNEWITZ – WIR MUSSTEN DANN MAL WEG<br />
(Paperone Edition)</p>
<p><a href="http://uglypunk.de/wp-content/uploads/2010/05/Ahoi-Connewitz-e1274078789819.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2018" title="Ahoi Connewitz" src="http://uglypunk.de/wp-content/uploads/2010/05/Ahoi-Connewitz-e1274078789819.jpg" alt="" width="210" height="203" /></a>Mit Ahoi Connewitz liegt nun der zweite Teil der geplanten Connewitz-Trilogie von Abo Alsleben vor. Die Handlung setzt genau dort an, wo der erste Teil aufgehört hat &#8211; also sollte man den Erstling schon gelesen haben, bevor man sich an den zweiten Teil wagt. Ebenso sollte man die Rezension des Vorgängers hier auf uglypunk.de mal überfliegen.</p>
<p>Zum Inhalt: Connewitz ist mittlerweile eine Freie Republik. Trotzdem haben Steingrimm und seine Kumpels Jauche, Willy &amp; Thomas kaum Ruhe. Nicht nur, dass die diplomatischen  Beziehungen und die internen Plenen viel Energie kosten, nein &#8211; sowohl der deutsche Staatsapparat als auch dumme Faschos versuchen immer wieder, die Connewitzer zu ärgern. Kurzentschlossen statuieren die Kumpels an den Faschos und der Stadt Leipzig ein Exempel, weswegen Steingrimm und Oi-Punk Willy die Stadt fluchtartig verlassen müssen. Nach einer spektakulären Flucht, landen die beiden mit ihrem Fluchthelfer Bubi auf dem Schiff eines radikal-militanten Tierrettungs-Kommandos.</p>
<p>Mit dem zweiten Band begibt sich Abo Alsleben auf ein neues Themengebiet. War es doch im ersten Band die Abspaltung von Deutschland und das chaotische Leben in Connewitz, so dreht sich hier alles um den Natur- bzw. Meeresschutz. Die Sorgen des Stadtlebens unter Freaks werden eingetauscht gegen den aufopfernden Kampf für die Lebewesen der Weltmeere. Stilistisch bleibt sich Abo Alsleben treu, so dass man sich schnell wieder in die Welt von Steingrimm einfindet, auch wenn sich unser Held hier in gänzlich fremder Umgebung zudröhnt. Die Aktionen der Protagonisten sind wider geleitet von Naivität und führen meist ins Absurde &#8211; und auch so manch andere sonderbaren Geschehnisse (z.B. Jauches Haustier Sally oder der Fliegende Holländer) sorgen für Verwirrung. Auch dieser Roman ist wieder gespickt mit Zitaten, Verweisen und Halbwahrheiten, dass es nur so kracht.</p>
<p>Obwohl die Umweltschutzthematik und die lange Zeit an Bord der „Meeresretter“ nicht ganz so viele Möglichkeiten bietet, wie die Abspaltung von Connewitz, ist Abo Alsleben ein würdiger Nachfolger gelungen. So findet sich mehr Ernsthaftigkeit und Gefühl in der Story, ohne belehrend oder spaßbremsend zu wirken. Aber auch an der Gewaltschraube wird gedreht. Alsleben lässt seine Protagonisten schon mal morden und im Blut matschen, was für mich jedoch etwas fehl am Platze wirkt. Aber das tut dem Spaß keinen Abbruch. Bin jedenfalls auf den nächsten Teil gespannt. Schließlich lässt das Ende dieses Teils noch genug Fragen offen, so dass die Fortsetzung unumgänglich scheint. Mirko<br />
PS: Wieder in großer Schrift und mit wenigen Buchstaben pro Seite.</p>
<p><a href="http://www.aboalsleben.de/" target="_blank">http://www.aboalsleben.de</a></p>
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		<title>ABO ALS LEBEN: TSCHÜSS DEUTSCHLAND – WIR SIND DANN MAL ALLE WEG</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 09:06:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirko</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Abo als Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Tschüss Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[ABO ALS LEBEN: TSCHÜSS DEUTSCHLAND – WIR SIND DANN MAL ALLE WEG
Edition PaperONE
Lützener Straße 77
04177 Leipzig 
Steingrim Knaute, Anfang 30, Studienabbrecher, Szenehopper und überzeugter Kiffer, lebt mehr schlecht als recht im Leipziger Szenestadtteil Connewitz. Mit den Eltern hat er sich verkracht und Kohle hat er auch keine. Als er den Punk Jauche kennen lernt verändert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>ABO ALS LEBEN: TSCHÜSS DEUTSCHLAND – WIR SIND DANN MAL ALLE WEG</strong><em><br />
Edition PaperONE<br />
Lützener Straße 77<br />
04177 Leipzig </em></p>
<p><a href="http://uglypunk.de/wp-content/uploads/2010/03/Abo-als-Leben-e1269019435616.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1541" title="Abo als Leben" src="http://uglypunk.de/wp-content/uploads/2010/03/Abo-als-Leben-e1269019435616.jpg" alt="" width="200" height="205" /></a>Steingrim Knaute, Anfang 30, Studienabbrecher, Szenehopper und überzeugter Kiffer, lebt mehr schlecht als recht im Leipziger Szenestadtteil Connewitz. Mit den Eltern hat er sich verkracht und Kohle hat er auch keine. Als er den Punk Jauche kennen lernt verändert sich sein Leben jedoch rasant. Versehentlich verursachen die beiden einen Massenaufstand in Connewitz. Als Folge des Aufstandes spaltet sich Connewitz von Deutschland ab und schließt sich den Niederlanden an. Doch das will sich der deutsche Staat nicht bieten lassen und entwickelt ganz eigene Methoden&#8230;</p>
<p>Abo als Leben alias Abo Alsleben stellt uns mit “Tschüss Deutschland“ seinen ersten Roman vor. Nachdem Herr Alsleben bereits in mehreren Bands und Filmprojekten aktiv war und zweifacher Weltrekordhalter ist, beweist er uns mit diesem ersten Teil einer geplanten Connewitz-Trilogie, dass er auch schriftstellerisches Talent hat. Das Buch ist ein Sammelsurium seltsamer Gestalten, in denen man als gediegener Punk so einige Charaktere gut auf den Freundeskreis projizieren könnte. Da hängen Punker rum, Kiffer, Glatzen, Kiddies, Künstler und Rentner, aber auch unfähige Arbeitsamt-Angestellte und hohle Securities. Sehr lebensnah und authentisch wird das Leben in Connewitz beschrieben. Gut, einige Dialoge sind zwar ausgelutschte Weisheiten und altbackene Sprüche, aber so is das Leben nun mal. Die Erzählweise erinnert dagegen stark an die “Hartmut und Ich“ Romane von Oliver Uschmann und auch so einige andere Einflüsse, bestimmt auch autobiographische, kann man durchaus erkennen. Gerade der Anfang erinnert mich stark an den Film &#8216;Kids&#8217;. Der Schreibstil ist zwar recht simpel, aber flüssig und fesselnd. Dabei ist nichts vorherzusehen. Sobald man denkt, man weiß wie der Hase läuft, schlägt er wieder einen Haken. Mit der Zeit wird das ganze immer absurder und wahnwitziger. Dabei bleibt Alsleben immer bei seinem nüchternen Erzählstil, als sei das alles dass normalste der Welt, z.B. wenn  Steingrim und Jauche die Band SLAYER mit Dope versorgen, bis diese nicht mehr spielen können.</p>
<p>Der erste Teil der Trilogie ist, auch wenn die Dramaturgie etwas auf der Strecke bleibt, wirklich unterhaltsam, lustig und kurzweilig. Vieles kennt man (also ich) aus dem eigenen Alltag und die utopische Vorstellung vom freien Connewitz hat ja auch was! Ich freue mich jedenfalls auf den zweiten Teil mit dem Titel “Ahoi Connewitz“, der bereits erschienen ist. Mirko<br />
Hinweis: Punker-freundlich in großer Schrift und mit wenigen Buchstaben pro Seite gedruckt!</p>
<p><a href="http://www.editionpaperone.de" target="_blank">www.editionpaperone.de</a></p>
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		<title>ANDRE LUX – EGON FOREVER</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 09:08:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirko</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Reviews]]></category>

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		<description><![CDATA[ANDRE LUX – EGON FOREVER
Engelsdorfer Verlag
Schongauer Straße 25
04329 Leipzig
Hat die Schule etwa doch was gebracht? Als es dem Autor in der Mathestunde zu langweilig war, begann er nämlich mit seinem Sitz-Nachbarn &#8211; anstatt Briefchen zu schreiben oder anderen Schabernack zu treiben &#8211; Strichmännchen-Comics zu zeichnen. Beim Durchstöbern des elterlichen Dachstuhls sind nun Zeichnungen aus sage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>ANDRE LUX – EGON FOREVER</strong><br />
<em>Engelsdorfer Verlag<br />
Schongauer Straße 25<br />
04329 Leipzig</em></p>
<p><a href="http://uglypunk.de/wp-content/uploads/2011/10/Andre-Lux-Egon-Forever.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6259" title="Andre Lux Egon Forever" src="http://uglypunk.de/wp-content/uploads/2011/10/Andre-Lux-Egon-Forever-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Hat die Schule etwa doch was gebracht? Als es dem Autor in der Mathestunde zu langweilig war, begann er nämlich mit seinem Sitz-Nachbarn &#8211; anstatt Briefchen zu schreiben oder anderen Schabernack zu treiben &#8211; Strichmännchen-Comics zu zeichnen. Beim Durchstöbern des elterlichen Dachstuhls sind nun Zeichnungen aus sage und schreibe 14 Jahren(!!) aufgetaucht.</p>
<p>Einige der kurzen Strips wurden bereits auf der dem Protagonisten gewidmeten Homepage zur Schau gestellt, weswegen mittlerweile auch wieder neue Egon-Episoden entstehen. Auf 82 Seiten veröffentlicht nun der Engelsdorfer Verlag erstmals ausgewählte Strips in gedruckter Form. Andre Lux, der mit seinem Musik-Projekt AUTOBOT und dem eigenen Label THAT LUX GOOD REC. auf dem DiY-Sektor schwer aktiv ist und das unsägliche Erbe der miserablen Kinder-&#8217;Band&#8217; ALMO betreut, ist auch hier seine Vorliebe für Minimalismus deutlich anzumerken. Die Zeichnungen sind recht simpel und &#8211; ohne anmaßend klingen zu wollen &#8211; könnte so was wohl jeder zeichnen. Allerdings strahlen die Strips auf dem Karopapier des Matheheftes schon einen gewissen Charme aus. Die meisten der kurzen Storys handeln von Egon und seinem italienischen &#8216;Kumpel&#8217; Franco, die sich allerlei Sprüche und anderes an den Kopf werfen, und ihren &#8216;Erlebnissen&#8217;. Leider finde ich die Geschichten nicht sonderlich witzig. Ein paar wenige Brüller, die durch absolut trockenen und schwarzen Humor glänzen, sind zwar dabei, aber der Großteil ist doch eher sinn- und pointenfrei.</p>
<p>Ob es überhaupt Sinn macht, das Gekrakel aus dem Schulunterricht als Buch zu veröffentlichen sei mal dahin gestellt. Im Vordergrund steht hier wohl eher der Spaß daran, auch mal das eigene Zeug in solch einem Format betrachten zu können. Und als kurzweilige &#8216;Klo-Lektüre&#8217; für die Sitzung zwischendurch taugt das Büchlein allemal. Mirko</p>
<p><a href="http://www.egonforever.de/" target="_blank">www.egonforever.de</a></p>
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		<title>BRAINWASHED # 5</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 09:57:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Spike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesestoff]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Brainwashed]]></category>

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		<description><![CDATA[BRAINWASHED # 5
Brainwashed77@gmx.de
Wer glaubte, das Brainwashed Zine hätte seine Dienste komplett eingestellt, der irrte gewaltig und wird nach über 2 Jahren Durststrecke mit Ausgabe 5 eines Besseren belehrt. Der Hauptgrund, so offenbart Jenz ganz ehrlich, ist in einer zerbrochenen Beziehung zu finden. Seine Frau ist nun mit jemandem zusammen, der einst ein guter “Freund“ war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>BRAINWASHED # 5</strong><em><a href="mailto:Brainwashed77@gmx.de"><br />
Brainwashed77@gmx.de</a></em></p>
<p><a href="http://uglypunk.de/wp-content/uploads/2010/03/Brainwashed-e1269019556692.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1543" title="Brainwashed" src="http://uglypunk.de/wp-content/uploads/2010/03/Brainwashed-e1269019556692.jpg" alt="" width="200" height="194" /></a>Wer glaubte, das Brainwashed Zine hätte seine Dienste komplett eingestellt, der irrte gewaltig und wird nach über 2 Jahren Durststrecke mit Ausgabe 5 eines Besseren belehrt. Der Hauptgrund, so offenbart Jenz ganz ehrlich, ist in einer zerbrochenen Beziehung zu finden. Seine Frau ist nun mit jemandem zusammen, der einst ein guter “Freund“ war und allein diese Tatsache ist weit mehr als nur ein Schlag ins Gesicht. Hinzu kommt auch, dass noch 2 kleine Kinder mit im Spiel sind. Also eine wirklich unschöne Situation, mit der es natürlich alles andere als einfach war und ist.</p>
<p>Sich den Frust oder diverse Erlebnisse von der Seele zu schreiben und die Tasten glühen lassen, um auf andere Gedanken zu kommen, ist sicherlich nie verkehrt. So befragt Jenz in der Sommeausgabe´09 die mir bis dato völlig unbekannten OMIXLH aus Griechenland und die mir halbwegs bekannten BTM aus Strausberg. Das Interviewpartnertrio vervollständigt Jörg (Ex ARSCHGEBUIDEN), der jetzt bei KACKOPHONIA ins Mikro brüllt. Auch die Reiselust war bei den Gehirnwäschern stets vorhanden und so gibt’s Berichte vom Out of Control Festival in Nürnberg, von der Chaostage Vorpremiere in Hannover, vom LOIKAEMIE Gig in Gießen, vom magischen FC St. Pauli und vom PESTPOCKEN Silvester Konzi in HH.</p>
<p>Ein Kreuzwortpunkrockrätsel für gebildete Punkrocker gibt’s auch noch oben drauf. Insgesamt 36 Seiten für den wohl unschlagbar günstigen Preis von 0,50 Cent. Punkergeldbeutel, was willste mehr? Spike</p>
<p><a href="http://www.brainwashed-fanzine.de" target="_blank">www.brainwashed-fanzine.de</a></p>
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		<title>BRAINWASHED # 6</title>
		<link>http://uglypunk.de/2011/02/brainwashed-6/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Feb 2011 15:56:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steff</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Reviews]]></category>

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		<description><![CDATA[BRAINWASHED # 6
Brainwashed77@gmx.de
Das halbe Dutzend Brainwashed ist voll, auch wenn es für Brainwashed Macher Jenz nicht selbstverständlich ist, denn das Heft stand in manchen Momenten kurz vor dem Begräbnis. Doch das Brainwashed Zine, liebe Leute, hat mindestens so viele Leben wie eine Katze. Es geht also weiter, wenn auch nicht in geregelten Zeitabständen, aber wenn´s [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>BRAINWASHED # 6</strong><em><a href="mailto:Brainwashed77@gmx.de"><br />
</a></em><a href="mailto:Brainwashed77@gmx.de">Brainwashed77@gmx.de</a></p>
<p><a href="http://uglypunk.de/wp-content/uploads/2011/02/Brainwashed-6.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4857" title="Brainwashed 6" src="http://uglypunk.de/wp-content/uploads/2011/02/Brainwashed-6-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Das halbe Dutzend Brainwashed ist voll, auch wenn es für Brainwashed Macher Jenz nicht selbstverständlich ist, denn das Heft stand in manchen Momenten kurz vor dem Begräbnis. Doch das Brainwashed Zine, liebe Leute, hat mindestens so viele Leben wie eine Katze. Es geht also weiter, wenn auch nicht in geregelten Zeitabständen, aber wenn´s einmal läuft, dann läuft´s… sagte auch der freundliche ADAC Mechaniker über die Robustheit und die Laufleistung meines alten Mercedes E124 Dieselmotors.</p>
<p>Mich begleitet dieses Zine seit Taugenix-Zeiten und ich hab es immer gerne gelesen, auch wenn es ein Kollege besprochen hat, hab ich es mir vorher oder nachher immer zur Brust genommen. Der übersichtliche Inhalt scheint wie auf mich zugeschnitten, die Auswahl finde ich, bei augenfreundlicher Schrift, durchweg interessant. Interviews gibt’s mit den Machern des Pauli Fanzins “Zeckenbiss“, mit Matze und Tobbe vom neuen (na ja, so neu ist es jetzt auch wieder nicht) Deutschpunklabel “Aggressive Punk Produktionen“ und mit Rüdi vom “Pogoradio“ (Hey Rüdi, an dieser Stelle mal liebe Grüße!). Unumstrittenes Interviewhighlight aber sicherlich die Fragerunde mit Bastienne, der Tochter von Jenz. Da seh ich doch einige Parallelen zu meiner eigenen Tochter, gerade was die Zuneigung zum FC St. Pauli angeht. Den hat Jenz übrigens auch zum Stadtderby gegen den HSV besucht und die Vorkommisse in einem Erlebnisbericht niedergeschrieben. SLIME in Göttingen hat er auch noch mitgenommen und einen Beobachter nach Rochlitz zu 30 Jahre MÜLLSTATION geschickt.</p>
<p>Wer so viel in Sachen Punkrock unterwegs ist, der braucht es mit der Regelmäßigkeit der Erscheinungsdaten auch nicht so genau zu nehmen und Redaktionsschlüsse oder Erscheinungsdaten sind ja auch nicht Punkrock, oder? Weitermachen und bloß nicht klein kriegen lassen! Steff</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/brainwashedfanzine" target="_blank">www.myspace.com/brainwashedfanzine</a><em> </em></p>
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		<title>DER GROSSMASTURBATOR 2010</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 12:30:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Spike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesestoff]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>

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		<description><![CDATA[DER GROSSMASTURBATOR 2010
Nebula Fünf Enterprieses Int.
Jakoberstraße 4
86152 Augsburg 
Nanu? Der Großmaturbator verkündet das Ende seines Daseins? Oder etwa doch nicht? Im Vorwort nennt F. Führer als einen Grund, dass kein Mensch mehr diesen Muff aus Plattenkritiken, Konzertberichten und erfundenen Geschichten über gesellschaftliche Missstände lesen möchte, seiner Meinung nach auch völlig zu recht, da er ebenfalls [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>DER GROSSMASTURBATOR 2010</strong><em><br />
Nebula Fünf Enterprieses Int.<br />
Jakoberstraße 4<br />
86152 Augsburg </em></p>
<p><a href="http://uglypunk.de/wp-content/uploads/2010/06/Der-Grossmasturbator-e1275481814748.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2167" title="Der Grossmasturbator" src="http://uglypunk.de/wp-content/uploads/2010/06/Der-Grossmasturbator-e1275481814748.jpg" alt="" width="210" height="194" /></a>Nanu? Der Großmaturbator verkündet das Ende seines Daseins? Oder etwa doch nicht? Im Vorwort nennt F. Führer als einen Grund, dass kein Mensch mehr diesen Muff aus Plattenkritiken, Konzertberichten und erfundenen Geschichten über gesellschaftliche Missstände lesen möchte, seiner Meinung nach auch völlig zu recht, da er ebenfalls zur Gruppe derer gehört, die das nicht die Bohne interessiert.</p>
<p>Jetzt ist der Großmasturbator ja u.a. auch dafür bekannt, dass man nicht alles was in ihm geschrieben steht ernst nehmen oder auf die Goldwaage legen sollte. Und auch das Fragezeichen hinter dem R.I.P. lässt vielleicht darauf schließen, dass die endgültige Entscheidung zum Ende des Heftes doch noch nicht gefallen ist. Trinken wir also Kamillentee mit Honig, oder sonstige Getränke die gut in die Birne gehen, und warten es mal ab. In Gesellschaft von Nonsens, ziemlich abgedrehten Geschichten oder Kritiken, finden sich auch zwei gelungene Interviews mit Schlaffke ZWAKKELMANN und Achim Arschloch (SUPERNICHTS, KONOCHENFABRIK), der mit PHOENIX WEST nebenbei noch auf Solopfaden wandert. Dass Achim beruflicher als Erzieher arbeitet, überrascht mich überhaupt nicht. Gibt es überhaupt noch eine Punkband, die keinen Erzieher in ihren Reihen hat? Kein Wunder, dass unsere Jugend so dermaßen verdorben ist ; -)</p>
<p>Die meisten weiteren Artikel wecken allerdings nur bedingt mein Interesse und irgendwie komme ich beim Durchblättern zu der Erkenntnis, das ich wohl nicht unbedingt zur Zielgruppe der Großmasturbator Leserschaft gehöre. Deshalb wäre es auch geheuchelt, wenn ich mit dem Ende dieses Zines in große Trauer verfallen würde, aber eine Feststellung und ein Lob muss ich zu guter letzt dann doch noch loswerden. Die Feststellung, dass der Großmasturbator wahrscheinlich inhaltlich den größten Anarchiefaktor unter allen anderen Zines besitzt/besaß, und das Lob, dass sich als Beilage ein wirklich interessanter (und interessante sowie gute Heft CD´s genießen bei Fanzines bekanntlich Seltenheitscharakter) und durchgeknallter Sampler mit Elektropunk, NDW-Punk und Punkrock im Heft befindet. Ruht in Frieden ihr Großmasturbatoren, aber ich glaub nicht dran ; -) Spike</p>
<p><a href="mailto:Sepp.Seppenbauer@gmx.de">Sepp.Seppenbauer@gmx.de</a></p>
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		<title>EIN BEKOTZTES FEINRIPPUNTERHEMD IST DER DRESSCODE ZU MEINEM LEBENSGEFÜHL</title>
		<link>http://uglypunk.de/2010/04/ein-bekotztes-feinrippunterhemd-ist-der-dresscode-zu-meinem-lebensgefuhl/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 12:17:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesestoff]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Gräbeldinger]]></category>
		<category><![CDATA[Ox]]></category>

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		<description><![CDATA[EIN BEKOTZTES FEINRIPPUNTERHEMD IST DER DRESSCODE ZU MEINEM LEBENSGEFÜHL
Kopfnuss Verlag
Ellerstraße 32
53119 Bonn
Das Leben ist hart, aber Alexander Gräbeldinger ist noch viel härter! Dieser Gedanke begleitet mich fast durchweg von den ersten bis zu den letzten Seiten der gesammelten Werke von Herrn Gräbeldinger, der neben seiner Tätigkeit als Buchautor auch als Ox Kolumnist und KARATE DISCO [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>EIN BEKOTZTES FEINRIPPUNTERHEMD IST DER DRESSCODE ZU MEINEM LEBENSGEFÜHL</strong><em><br />
Kopfnuss Verlag</em><em><br />
Ellerstraße 32<br />
53119 Bonn</em></p>
<p><a href="http://uglypunk.de/wp-content/uploads/2010/04/Bekotztes-Feinrippunterhemd-e1271074560729.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1788" title="Bekotztes Feinrippunterhemd" src="http://uglypunk.de/wp-content/uploads/2010/04/Bekotztes-Feinrippunterhemd-e1271074560729.jpg" alt="" width="200" height="202" /></a>Das Leben ist hart, aber Alexander Gräbeldinger ist noch viel härter! Dieser Gedanke begleitet mich fast durchweg von den ersten bis zu den letzten Seiten der gesammelten Werke von Herrn Gräbeldinger, der neben seiner Tätigkeit als Buchautor auch als Ox Kolumnist und KARATE DISCO Schlagzeuger beschäftigt und kein unbeschriebenes Blatt ist.</p>
<p>In den ausgewählten und vereinten Kurzgeschichten geht es stets turbulent zu und nur selten zugunsten des Verfassers aus. Man kann bestens in die beschriebenen Situationen eintauchen und beginnt sehr schnell sich mit dem Betroffenen zu solidarisieren. Warum auch nicht, schließlich gehören wir fast alle zur Armee der vom Pech verfolgten, weshalb wir mit unseren Leidengenossen natürlich mitfühlen, aber auch mitschmunzeln können. Das Leben schreibt vielleicht nicht immer gerechte , aber dafür schreibt es spannende und manchmal auch unglaubliche Geschichten und wenn man diese mit dem Mut fürs Detail ausführt und mit genügend Emotionen authentisch zu Papier bringt, dann bekommt man ein Ergebnis, wie das hier Vorliegende. Ein Buch über eine ehrliche Haut, ein Buch das Gemeinsamkeiten aufdeckt, ein Buch das unterhält, ein Buch, in dem der oftmalige Verlierer trotzdem irgendwie der Gewinner ist. Oft möchte man dem Protagonisten einfach nur auf die Schulter klopfen, ihm Mut machen oder ihn zur Aufmunterung zu einem Glas Bier einladen. Doch dann fragt man sich, ob ein Glas Bier überhaupt angebracht wäre, weil es vielleicht nicht zur Situation oder nicht mehr in den Betroffenen hineinpasst und während man noch überlegt, hat sich der “tragische Held“ selbst und unverhofft aus der Problematik befreien können, bzw. ist noch tiefer hineingeschlittert. Es ist ein frischer und unterhaltsamer Schreibstil, mit dem der Autor seine in Tagebuchform festgehaltenen Storys erzählt, der mit liebevollen Kuriositäten gespickt und doch trotzdem total vertraut ist. Im Interview auf den hintern Buchseiten beteuert Alex auch noch mal, dass seine Geschichten zu 98% auf Tatsachen beruhen und nur ca. 2% der schriftlichen Freiheit des Autors unterliegen. Das sei lediglich für diejenigen erwähnt, die vielleicht schon die ein oder andere Ox Kolumne vom Verfasser kennen und sich bisher immer gedacht haben, dass diese von Fiktion regiert werden.</p>
<p>Alex sagt über sich selber, er wäre ein nachdenklicher, introvertierter Langweiler, der sich gerne in Durchhaltepathos suhlt, sein Scheitern mittels Selbstironie zu beschönigen versucht und zum Lachen in den Keller geht. Ox Kollege Jörkk Mechenbier sagt über Alex, er wäre Punk, Opfer, Philosoph, Wahnsinniger und Vollidiot. Wie der Rest den Autor sieht, kann er am besten herausfinden, wenn er sich mit seinen Geschichten in “Ein bekotztes Feinrippunterhemd ist der Dresscode zu meinem Lebensgefühl“ beschäftigt. Steff</p>
<p><a href="http://www.kopfnuss-verlag.de/" target="_blank">www.kopfnuss-verlag.de</a></p>
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		<title>HC ROTH &#8211; WIE ICH VERFLUCHT WURDE UND DIE ZEIT STILL STAND &#8211; EIN HEAVY-METAL-MÄRCHEN</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 07:20:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesestoff]]></category>
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		<description><![CDATA[HC ROTH &#8211; WIE ICH VERFLUCHT WURDE UND DIE ZEIT STILL STAND &#8211; EIN HEAVY-METAL-MÄRCHEN
Edition PaperONE
Lützener Straße 77
04177 Leipzig 
Der versiffte, versoffene Metal-Freak Rafaello erbt die alte Taverne seines Großvaters am Fuße des Monte Baldrian, direkt am Lago di Sparta. Natürlich bekommt er auch eine Auflage: Die Taverne soll genau so erhalten bleiben. Doch Rafaello [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>HC ROTH &#8211; WIE ICH VERFLUCHT WURDE UND DIE ZEIT STILL STAND &#8211; EIN HEAVY-METAL-MÄRCHEN</strong><em><br />
Edition PaperONE<br />
Lützener Straße 77<br />
04177 Leipzig </em></p>
<p><a href="http://uglypunk.de/wp-content/uploads/2010/07/Ein-Heavy-Metal-Märchen-e1278314675773.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2384" title="Ein Heavy Metal Märchen" src="http://uglypunk.de/wp-content/uploads/2010/07/Ein-Heavy-Metal-Märchen-e1278314675773.jpg" alt="" width="200" height="202" /></a>Der versiffte, versoffene Metal-Freak Rafaello erbt die alte Taverne seines Großvaters am Fuße des Monte Baldrian, direkt am Lago di Sparta. Natürlich bekommt er auch eine Auflage: Die Taverne soll genau so erhalten bleiben. Doch Rafaello kümmert sich einen Dreck darum, denn er will die atmosphärische, dunkle Kneipe in einen fetten Metal-Schuppen umwandeln. Allerdings hatte Rafaellos Großvater die Kneipe beim Pokern von dem knorrigen Griechen Mephistoles gewonnen, der die Kneipe verflucht hat. Plötzlich stößt Rafaello auf eine Leiche, landet selbst im Krankenhaus und sollte das Eröffnungskonzert ausfallen hat Band-Manager Cornelius schon mit Blutvergießen gedroht &#8211; der Showdown kann beginnen.</p>
<p>Soviel zum erst mal Inhalt des Heavy-Metal-Märchens, der zweiten Buchveröffentlichung von HC Roth, &#8216;Anarcholiedermacher und Undergroundliterat&#8217; aus der Schwarzennegger-Metropole Graz in Österreich. Die Story dieses Märchen ist eigentlich ganz nett ausgedacht, auch wenn das Motiv nicht gerade neu ist. Roth setzt diese dann aber relativ düster, morbide und verworren um. Am Anfang jedes Kapitel weiß man eigentlich nicht genau wo man sich nun gerade befindet – gab es einen Zeitsprung, was ist in der Zwischenzeit passiert, ist das nur eine Vision? Der Leser wird hierbei schon etwas gefordert, der kaum erkennbaren Linie zu folgen, was mir sehr gefällt. Am Schluss werden dann alle Fäden zusammen geführt, so dass man erst jetzt weiß, was wann geschehen ist.</p>
<p>Leider bleiben die einzelnen Figuren dabei sehr oberflächlich. Die Charaktere werden nicht vertieft, nicht einmal die Hauptperson, so dass es eigentlich keine Identifikationsfigur gibt. Auch hätte man die Reise in die Unterwelt mehr vertiefen können. Interessant und zur Verwirrung beitragend ist der Wechsel der Erzählperspektive zwischen Ich-Erzähler und Dritter Person. Sehr nervig ist allerdings, dass Roth es nicht lassen kann, ellenlange Sätze mit zig Aufzählungen oder Vergleichen zu basteln, so dass es sogar beim lesen manchmal anfängt zu Leiern und man beginnt, die weiteren Zeilen zu überfliegen. Etwas lächerlich sind auch die Namen der einzelnen Figuren. Skurrile Namen sind zwar nett, aber hier wird schon etwas übertrieben: Raider-Twix Rafaello, Merci Moncheri, Manuela Tortellini oder Luigi Quattroformaggi ist mir dann doch etwas zu billig. So werden in dem Märchen leider eine gute Grundidee und ein ungewöhnlicher, interessanter Erzählstil durch schlechten Satzbau, Oberflächlichkeit und lächerliche Plattitüden verhunzt. Mirko</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/hcroth">www.myspace.com/hcroth</a></p>
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		<title>HELMUTH MALORNY – EIN SARGTISCHLER IN NY</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Dec 2010 10:35:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirko</dc:creator>
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		<description><![CDATA[HELMUTH MALORNY – EIN SARGTISCHLER IN NY
(PaperOne Edition)
Der &#8216;Ugly Punk&#8217; ist ja nicht nur an digitalem Lesestoff interessiert, sondern nimmt auch gerne mal ein portables Druckwerk in die Hand &#8211; so hoffe ich jedenfalls! Der Leipziger Verlag PaperOne (&#8216;Ahoi Connewitz&#8217;) bietet seit einigen Jahren alternativen Schriftstellern die Möglichkeit ihre unangepassten, frischen und unliebsamen Werke zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>HELMUTH MALORNY – EIN SARGTISCHLER IN NY</strong><br />
(PaperOne Edition)</p>
<p><a href="http://uglypunk.de/wp-content/uploads/2010/12/Ein-Sargtischler-in-NY.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4124" title="Ein Sargtischler in NY" src="http://uglypunk.de/wp-content/uploads/2010/12/Ein-Sargtischler-in-NY-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Der &#8216;Ugly Punk&#8217; ist ja nicht nur an digitalem Lesestoff interessiert, sondern nimmt auch gerne mal ein portables Druckwerk in die Hand &#8211; so hoffe ich jedenfalls! Der Leipziger Verlag PaperOne (&#8216;Ahoi Connewitz&#8217;) bietet seit einigen Jahren alternativen Schriftstellern die Möglichkeit ihre unangepassten, frischen und unliebsamen Werke zu veröffentlichen. Nun bringt der Verlag eine interessante Sammlung an Kurzgeschichten von Helmuth Malorny heraus. Bisher hat Malorny, Jahrgang 1959, bei verschiedenen unabhängigen Verlagen einige Romane veröffentlicht, die ich allerdings nicht kenne.</p>
<p>Aber nun zum Buch: Auf 180 Seiten finden sich 24 Kurzgeschichten, die eines gemeinsam haben. Sie alle handeln von kaputten Existenzen, vornehmlich Trinkern. Die Geschichten bieten jeweils einen kurzen Ausschnitt im Leben der Protagonisten. Manchmal nur ein paar Minuten, manchmal auch ein paar Tage. Nichts wirklich Spektakuläres. Die Geschichten bieten Momentaufnahmen aus dem Leben eines Jedermanns. Da gibt es versoffene Kohle-Kumpel, die in die USA reisen, notgeile Thailand-Aussteiger, prügelnde Ehemänner, ein kleinkriminelles Brüderpaar, missliebige Verwandte und Abzocker jeglicher couleur. Und offensichtlich hat Hartmuth Malorny auch einiges an eigenen (Urlaubs-)Erfahrungen und Beobachtungen in die Geschichten mit einfließen lassen. Aber genau diese Momentaufnahmen machen die alltäglichen Geschichten so interessant. Jede Geschichte fordert gerade dazu auf, diese im Geiste weiter zu spinnen. Was könnte als nächstes passieren? Was is bisher oder in der Zwischenzeit geschehen? Jede Geschichte lässt viel Platz für Spekulationen und Phantasie, so dass man sich schnell länger als die geschriebenen 5-12 Seiten mit den Stories beschäftigt. Der Schreibstil ist dabei gut verständlich und sehr flüssig. Malorny verliert sich nicht in Details, sondern kommt direkt zum Punkt. Dies gibt den Geschichten eine Dynamik, die auf eine unerwartete Wendung hinsteuert, die es allerdings im seltensten Falle gibt. Zu Beginn mag dies verwirren, aber man kommt doch recht schnell darauf, dass hier die eigene Kreativität gefragt sein könnte. Prosaische Höchstleistungen darf man darum hier nicht unbedingt erwarten.</p>
<p>Was bleibt ist auf jeden Fall eine wirklich interessante und fesselnde Sammlung an Kurzgeschichten &#8211; lebensnah, kurzweilig und phantasieanregend. Ideal für eine Fahrt mit der Straßenbahn, denn so &#8216;ne Typen wie hier beschrieben trifft man dort täglich! Mirko</p>
<p><a href="http://www.h-malorny.de" target="_blank">www.h-malorny.de</a><a href="http://www.editionpaperone.de " target="_blank"><br />
www.editionpaperone.de</a></p>
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		<title>KETTEN UND KETCHUP # 1</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 07:49:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesestoff]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>

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		<description><![CDATA[KETTEN UND KETCHUP # 1
Ralf “Ballo“ Ballschmieter
Andreas-Straße 1
27283 Verden / Aller 
Verden und seine Region sind ja bei weiten nicht so idyllisch, wie das auf der Landkarte oder beim Durchfahren aussehen mag. Wir erinnern uns sicherlich noch alle an den Kampf ums Jugendzentrum Dampfmühle und auch ein paar nette Krachkapellen hat Verden und sein Umland [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>KETTEN UND KETCHUP # 1</strong><em><br />
Ralf “Ballo“ Ballschmieter</em><em><br />
Andreas-Straße 1<br />
27283 Verden / Aller </em></p>
<p><a href="http://uglypunk.de/wp-content/uploads/2010/06/Ketten-und-Ketchup-e1277279373828.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2269" title="Ketten und Ketchup" src="http://uglypunk.de/wp-content/uploads/2010/06/Ketten-und-Ketchup-e1277279373828.jpg" alt="" width="200" height="195" /></a>Verden und seine Region sind ja bei weiten nicht so idyllisch, wie das auf der Landkarte oder beim Durchfahren aussehen mag. Wir erinnern uns sicherlich noch alle an den Kampf ums Jugendzentrum Dampfmühle und auch ein paar nette Krachkapellen hat Verden und sein Umland schon hervorgebracht. Nun hat Verden auch wieder ein Fanzine, welches den Namen “Ketten und Ketchup“ trägt und wofür der alte BLUT + EISEN Gassenhauer Pate gestanden hat. Latex (STURZFLUG) und Ballo (RASTA KNAST) haben die Seiten quasi im Alleingang gefüllt und so sind laut Eigendefinition subkulturelles Kluggescheisse und gesichtslose Geschichten aus der Provinz dabei herausgekommen.</p>
<p>Im Klartext also das, was in ein anständiges Fanzine gehört: Persönliche Erfahrungsberichte, Konzertberichte, Besprechungen oder Interviews. Inhalt u.a.: OI POLLOI (reden wie immer Klartext), ANTIGEN (das mit dem Force Attack solltet ihr, falls wirklich mal ne´ Anfrage kommen sollte, lieber nicht machen), Lobusch-Straße (bekannte und angesagte Adresse in HH-Altona), lecker veganes Futter, bzw. wie es gemacht wird und was man dazu braucht (denn ohne Mampf kein Kampf) oder VLADIMIR HARKONNEN. Ketten und Ketchup erinnert stellenweise ein wenig ans Proud to be Punk, nur das hier etwas mehr Gewicht auf dem Musikalischen liegt. Es trägt eine persönliche Handschrift und trumpft am stärksten in den Momenten auf, in denen der jeweilige Schreiberling seinem Unmut über gewisse Dinge freien Lauf lässt, wie z.B. bei “Unpolitisch… oder wie nagel ich nen Pudding an die Wand“.</p>
<p>Die Schreibstile sind locker und flockig und es wird sich nicht von Deadlines oder festen und regelmäßigen Erscheinungsdaten anhängig gemacht. Das kann zwar manchmal dafür sorgen, dass z.B ein Bericht oder ein Interview mit einer Verzögerung von einem halben Jahr erscheint, aber he, das bringt auf der anderen Seite auch eine spürbare Unverkrampftheit mit sich. Wie es im Vorwort schon recht zutreffend beschrieben ist: “Manchmal hat man eben keine Lust Dinge 1000x zu erzählen… dann schreibt man das eben auf und dann kopiert man den Scheiß eben 200x“. So einfach ist das… und dazu noch passend auf den Punkt gebracht!!! Steff<br />
P.S.: Ist zwar nicht so wild, aber… wo in aller Welt ist die Heft CD, die hier beiliegen soll? Bei mir war, aus noch ungeklärten Gründen, keine dabei!</p>
<p><a href="mailto:alex_gehrau@gmx.de">alex_gehrau@gmx.de</a></p>
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		<title>KETTEN UND KETCHUP # 2</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 08:11:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Spike</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Reviews]]></category>

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		<description><![CDATA[KETTEN UND KETCHUP # 2
Ralf “Ballo“ Ballschmieter
Andreasstraße 1
27283 Verden / Aller
Ich kann mich noch ganz gut an die erste Ausgabe erinnern. Die liegt zwar jetzt bestimmt auch schon wieder über ein Jahr zurück, aber die Macher haben ja angekündigt, sich einen Scheiß um regelmäßige Erscheinungsdaten zu kümmern. Das Versprechen haben sie wahr gemacht und jeder, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>KETTEN UND KETCHUP # 2</strong><em><br />
<em>Ralf “Ballo“ Ballschmieter</em><br />
<em>Andreasstraße 1</em><br />
<em>27283 Verden / Aller</p>
<p></em></em><a href="http://uglypunk.de/wp-content/uploads/2011/09/Ketten-Ketchup-2.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6221" title="Ketten Ketchup 2" src="http://uglypunk.de/wp-content/uploads/2011/09/Ketten-Ketchup-2-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Ich kann mich noch ganz gut an die erste Ausgabe erinnern. Die liegt zwar jetzt bestimmt auch schon wieder über ein Jahr zurück, aber die Macher haben ja angekündigt, sich einen Scheiß um regelmäßige Erscheinungsdaten zu kümmern. Das Versprechen haben sie wahr gemacht und jeder, der mal im Fanzinegeschäft aktiv war, weiß um den Stress, den jede Ausgabe unter Zeitdruck mit sich bringt. Der fällt hier schon mal weg, denn es wird gesammelt und gesammelt und wenn genug Artikel beisammen sind, wird vervielfältigt und veröffentlicht.</p>
<p>Das Ketten + Ketchup Zine hat einen leichten 80´ger Jahre Touch. Zeilen und Schnipsel werden ausgedruckt und ausgeschnitten und auf Hintergründe geklebt. Im Vergleich zur Ausgabe Eins ist man sich also treu geblieben, nur das Papier hat auf leicht glänzend gewechselt. Und natürlich der Inhalt, is ja klar! Neben den „selbstverständlichen“ Dingen wie Vorworte oder Fanzine- und Tonträgerbesprechungen, gibt´s bedruckte Seiten mit einem Bericht vom „Break the Silence Festival“, einer kleinen Vorstellung und Empfehlung des „Noise &amp; Resistance“ Films und einer „Geschichte aus der Grauzonen-Gruft“. Dazu Intis mit INSIDE JOB, ALARMSIGNAL, VIOLATOR, PERTTI KURIKAN NIMIPÄIVÄT, DOOMSDAY GRAPHICS und HARD CHARGER (welches zum Auffrischen der Englischkenntnisse gleich mal unübersetzt blieb).</p>
<p>Gewuppt werden die ganzen Berichte und Intis ausschließlich von zwei Leuten und so trägt der Inhalt auch logischerweise ganz klar ihren Stempel, und dieser ist umzogen von einer konsequenten und klaren politischen Linie, die auch mal Grenzen aufdeckt oder neu zieht, die in unserer Szene gerne mal verwischt und überschritten werden. Besonders bei den persönlichen Berichten merkt man die Wut und Angekotztheit gegenüber mittlerweile szenetypischen Gleichgültigkeiten, vor allem was Musik aus dem grauen Lager angeht. Da spürt man beim Lesen wie viel Wut sich entleert, wie die Halsschlagader pulsiert, wie sich regelrecht in Rage geschrieben wird. Hefte wie das Ketten + Ketchup zeigen, das D.I.Y. lebendig ist, Punk &amp; Politik zusammengehören und regelmäßige Erscheinungsdaten nicht wichtig sind, um einen festen Platz im Fanzineteich einzunehmen. Wenn´s jetzt noch getackert wäre, so dass mir die Seiten beim Blättern nicht immer raus rutschen würden, dann wär´s noch geiler. Spike <em></p>
<p></em><a href="mailto:gasrecords@gmx.net">gasrecords@gmx.net</a></p>
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		<title>KÜMMELGROLLER #1</title>
		<link>http://uglypunk.de/2011/08/kummel-groller-1/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Aug 2011 12:12:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesestoff]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>

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		<description><![CDATA[KÜMMELGROLLER #1
Vor kurzem hab ich von Chris-C, der das Punkrock-Label &#8216;Subwix&#8217; betreibt, dieses Blättchen zugeschickt bekommen. Hierbei handelt es sich um die erste Ausgabe eines Projektes, das den D.i.Y.-Gedanken tief im Herzen trägt. Die Idee entstand in dem mir bisher nicht bekannten DiY-Forum und  hiervon rekrutieren sich auch die Schreiber. Wie ich finde ein interessanter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>KÜMMELGROLLER #1</strong></p>
<p><a href="http://uglypunk.de/wp-content/uploads/2011/08/Kümmelgroller-01.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5938" title="Kümmelgroller 01" src="http://uglypunk.de/wp-content/uploads/2011/08/Kümmelgroller-01-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Vor kurzem hab ich von Chris-C, der das Punkrock-Label &#8216;Subwix&#8217; betreibt, dieses Blättchen zugeschickt bekommen. Hierbei handelt es sich um die erste Ausgabe eines Projektes, das den D.i.Y.-Gedanken tief im Herzen trägt. Die Idee entstand in dem mir bisher nicht bekannten DiY-Forum und  hiervon rekrutieren sich auch die Schreiber. Wie ich finde ein interessanter Weg: sich im Netz formieren, um ein selbst gedrucktes/kopiertes Oldschool-Fanzine aus der Taufe zu heben. Jeder der sechs bundesweit verteilten Mitmacher hat dabei seine Beiträge selbst gestaltet und am Schluss wurde alles zusammen gekloppt.</p>
<p>Auf 32 Seiten im A5-Format bringt auch jeder seine eigenen Themen mit ein, die sich aber alle vornehmlich um den DiY-Gedanken drehen. So findet man in dem Heft eine Anleitung zur Herstellung von eigenen T-Shirts und ein Interview mit der italienischen überzeugten DiY-Band &#8216;Cose Perse&#8217;. Aber auch ein paar  Anekdoten, kurze Geschichten &amp; persönliche Erfahrungen finden Platz. Neben einer Doppelseite mit CD-Reviews, meist aus dem Deutschpunk-Bereich, gibt es auch ein paar Filmkritiken. Finde ich super, denn so was findet man nicht all zu oft, und wenn, dann sind es punk-affine Filme. Das könnte man ruhig ein bisschen ausbauen. Nicht nur, weil Schreiberling Roy meinen Filmgeschmack zu teilen scheint. Cool, weil irgendwie anders, finde ich auch ein fiktives Interview mit der niederländischen Action- und Trash-Ikone Rutger Hauer. Zwei vegane Rezepte und das Tour-Tagebuch der Elektropunks von &#8216;Das Problem&#8217; runden das sympathische Teil ab. Zu guter Letzt darf sich dann noch der &#8216;Machmal e.V.&#8217; vorstellen, der in seiner Heimat Warendorf aktiv im Veranstalten von Konzerten und diverser Aktionen aktiv ist.</p>
<p>Mein Fazit: Ich find&#8217;s jutt! Natürlich is das kein Schnipsel-Zeug wie in den &#8216;guten, alten 80er Jahren&#8217;. Aber diesen Anspruch hat man auch gar nicht. DiY kann heutzutage ja auch am PC entstehen und die nicht zu leugnende Qualität im Layout sollte daher nicht abwerten. Warum sollte man sich da auch krampfhaft an die Vergangenheit klammern?! Der Idealismus steht eindeutig im Vordergrund. Ob das Teil was kostet und wo man es her bekommt, ist leider nicht ersichtbar. Am besten man wende sich an das unten angegebene Forum. Dann kann man vielleicht auch selbst mitmachen! Mirko</p>
<p><a href="http://www.diy-forum.de.vu" target="_blank">www.diy-forum.de.vu</a></p>
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		<title>MARKUS MAGENBITTER – WAS IST EINE PENISNASE?</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Sep 2010 10:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirko</dc:creator>
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		<description><![CDATA[MARKUS MAGENBITTER – WAS IST EINE PENISNASE?
(Weildarum Verlag)
Da war ich aber verwundert, als ich dieses Cartoon-Büchlein in meinem Briefkasten fand. Warum solle ich dass denn für Ugly Punk rezensieren. Noch weit verwunderter war ich allerdings, als ich die erste Seite mit einem Bild des Autoren fand. Na klar, das war doch&#8230; ja&#8230; genau… Rotti, den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>MARKUS MAGENBITTER – WAS IST EINE PENISNASE?</strong><br />
(Weildarum Verlag)</p>
<p><a href="http://uglypunk.de/wp-content/uploads/2010/09/Markus-Magenbitter.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3261" title="Markus Magenbitter" src="http://uglypunk.de/wp-content/uploads/2010/09/Markus-Magenbitter-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Da war ich aber verwundert, als ich dieses Cartoon-Büchlein in meinem Briefkasten fand. Warum solle ich dass denn für Ugly Punk rezensieren. Noch weit verwunderter war ich allerdings, als ich die erste Seite mit einem Bild des Autoren fand. Na klar, das war doch&#8230; ja&#8230; genau… Rotti, den ich damals in der Nähe von Heilbronn kennen lernte, als er mit der Deutschpunk-Garagen-Band INSTABIL unterwegs war und man ein paar gemeinsame Konzerte mit ACHNEE und BLASENSCHWÄCHE absolvierte. Danach verschwand Rotti nach Berlin und nun ist dies das erste Lebenszeichen, das ich von dem Chaoten nach über 8 Jahren bekomme. Aus diesem Grunde bespreche ich das Heft natürlich gerne.</p>
<p>In dem quadratischen, gehefteten Büchlein befinden sich 42 Cartoons auf 42 Seiten. Bereits früher erschienen von Markus Magenbitter, wie sich der Gute nun nennt,  Cartoons in verschiedenen Zeitschriften und Magazinen. Hier hat er nun die besten seiner rund 150 Cartoons ausgewählt und im Weildarum-Verlag veröffentlicht. Thematisch beschäftigt sich Magenbitter dabei mit Problemen und Feinheiten des Alltags, Auswüchsen der Gesellschaft und den Underground-Szenen. Dazu werden gerne zwei Extreme aufeinander gehetzt, Stereotype vertauscht oder die &#8216;was wäre wenn&#8217;-Strategie angewendet. Dabei reicht die Palette von &#8216;hmm&#8217; über &#8216;naja&#8217; bis zu &#8216;hey cool&#8217; und &#8216;ich schmeiss mich weg&#8217;. Wie bei Cartoons so üblich, kann auch hier nicht alles spitze sein. Die Grundüberlegungen sind aber schon toll und karikieren Dinge, über die ich mich selbst schon öfters gewundert habe. Positiv auch, dass die Nazis ebenfalls ihr Fett weg kriegen! Ein Bild vom Zeichenstil kann man sich übrigens bei obigem Coverbild machen, da ich hier eher unqualifiziert bin. Ach ja &#8211; nix für ungut, und man sollte es nicht auf das Buch projezieren, aber ein ähnlicher Gag mit der Pimmelnase hing schon vor 15 Jahren an meiner Badezimmerwand.</p>
<p>Als Geschenk oder als kurzweilige Klo-Lektüre (und das ist keinesfalls negativ gemeint) jedenfalls sehr tauglich. Viele weitere Bilder sind übrigens auf der Homepage von Markus Magenbitter zu finden. Mirko</p>
<p><a href="http://www.magenbitter-cartoon.net" target="_blank">www.magenbitter-cartoon.net<br />
</a><a href="http://www.weildarum.de" target="_blank">www.weildarum.de</a></p>
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		<title>MOLOKO PLUS # 41</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 08:59:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Spike</dc:creator>
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		<description><![CDATA[MOLOKO PLUS # 41
Moloko Plus
Feldstraße 10
46286 Dorsten 
Die Vorworte, Licht und ein wenig Schatten. Torsten klärt über ein besonderes Schmankerl dieses Heftes auf (dazu später mehr) und Paradise zieht den großen deutschen Parteien die Hosen runter. Man empfindet Sympathien für die Deutsche Biertrinker Union oder die Deutsche Sexliga. Mannomann, was es nicht alles für bescheuerte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>MOLOKO PLUS # 41</strong><em><br />
Moloko Plus<br />
Feldstraße 10<br />
46286 Dorsten </em></p>
<p><a href="http://uglypunk.de/wp-content/uploads/2010/04/Moloko-Plus-e1270717102855.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1769" title="Moloko Plus" src="http://uglypunk.de/wp-content/uploads/2010/04/Moloko-Plus-e1270717102855.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Die Vorworte, Licht und ein wenig Schatten. Torsten klärt über ein besonderes Schmankerl dieses Heftes auf (dazu später mehr) und Paradise zieht den großen deutschen Parteien die Hosen runter. Man empfindet Sympathien für die Deutsche Biertrinker Union oder die Deutsche Sexliga. Mannomann, was es nicht alles für bescheuerte Parteien gab… da mach ich meinen Kreuzchen doch lieber weiterhin bei den Genossen links außen.</p>
<p>Der erste Gesprächspartner dieser Ausgabe und zugleich auch diesmaliges Covermodel ist Pöckel, der als Herausgeber des wohl ersten deutschen Skinheadfanzines “Boots“ einiges aus alten Zeiten zu berichten hat. Interessantes Interview, wobei ich es persönlich noch ausschlussreicher gefunden hätte, wenn man noch näher darauf eingegangen wäre, warum man damals über Bands wie SKREWDRIVER berichtete und vor allem, inwieweit die damalige Szene zwischen den “alten“ und “neuen“ SKREWDRIVER differenzierte. Vielleicht kann man diese Frage ja mal in den nächsten Ausgaben einer älteren Szenegröße stellen oder in anderer Form durchleuchten, mich würd´s interessieren. Eine Größe war auch Bubi Scholz und mit einem Blick in seine Vergangenheit, lässt man die Boxlegende auf 4 Seiten noch mal aufleben. Noch keine Größe, zumindest mir völlig unbekannt, sind HEARTBREAK HOTEL, eine finnische Streetpunkband, die neben Musik und Alkohol auch ein paar Wörter zu den finnischen Amokläufen verliert. 45 ADAPTERS nennen SMEGMA und BÖHSE ONKELZ in einem Satz… Leute, auch wenn ihr alle Klischees vom großartigen deutschen Bier kennt, hier muss dringend Aufklärungsarbeit geleistet werden, denn das haben die großartigen SMEGMA nicht verdient. Es folgt ein Austausch mit Micro von den ehemaligen Fun-Punk Königen ABSTÜRZENDE BRIEFTAUBEN, der nett ist, aber ruhig hätte länger sein können. Der mit OHL Frontmann Deutscher W hingegen ruhig kürzer, aber wenigstens geht’s diesmal nicht um die übliche Schose, sondern um einen Rückblick in die vergangenen 30 Jahre. Wie Torsten bereits im Vorwort zu Papier brachte, muss man zu dieser Band einfach eine Meinung haben, sei sie nun gut oder schlecht. Ich war nie ein Liebhaber dieser umstrittenen Kapelle, erkenne aber gerne an, dass Deutscher W ein Mensch ist, der Rückrad hat und seinen Film durchzieht, auch wenn ich diesen Film wohl nie verstehen werde. Der Experten- und Fanmeinung, dass OHL ohne szenetaugliche Parolen auskommen, würde ich aber widersprechen, denn die antireligiösen Texte der Band beinhalten nicht gerade wenig Parolen, die ich zum Teil sogar als szenetauglich einstufen würde. An weiteren Gesprächsrunden nehmen außerdem noch teil: VOLXSTURM, STOMPER 98, SALVATION CITY ROCKERS oder Steve E. (CUTE LEPERS). Das Moloko Plus bietet somit eine Mischung aus alten Haudegen und nicht immer unumstrittenen Bands.</p>
<p>Das Prunkstück dieser Ausgabe, eingangs als Schmankerl umschrieben, ist allerdings die beiliegende Heft CD. Ein Utensil, das manch einer ja gerne mal unangetastet lässt. Hier bekommt man diesmal 23 Bands vorgesetzt, die sich teilweise sogar extra ins Studio bewegt haben, um unveröffentlichte Stücke präsentieren zu können. Abonnenten bekommen das Stück sogar in einer EP-Blender Version. Auch die dazugehörige Bandvorstellung ist alles andere als gewöhnlich, denn jede Band musste noch ein paar Statements zu Themen wie Grauzone, Groupies oder Gema abgeben. Wie bereits erwähnt, ist eine Heft CD in den meisten Fällen und egal welchem Zine sie beiliegt, immer ein großer Kritikpunkt. Hier allerdings möchte man aufgrund der investierten Mühe schon fast sagen, dass man diese Ausgabe schon allein wegen der CD haben sollte. Spike</p>
<p><a href="http://www.moloko-plus.de/" target="_blank">www.moloko-plus.de</a></p>
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