BLASKE – VOM SCHWINDEN DER DINGE

BLASKE – VOM SCHWINDEN DER DINGE
(Bakraufarfita Records)

Der Berliner Band BLASKE stellt sich mit ihrem Debütalbum vor. Aufgenommen im Sommer 2019, haben die Jungs scheinbar erstmal die Coronakrise abgewartet und veröffentlichen nun, im Herbst 2021. Macht Sinn!

BLASKE spielen die modernere Form des Punkrocks, die andere vielleicht schon gar nicht mehr als Punk, sondern als irgendwas zwischen „Indie“ oder „Alternative“ bezeichnen würden. Die Texte sind nachdenklich, politisch, persönlich, nicht immer auf Anhieb durchschaubar und absolut klischee- und parolenfrei. Der Gesang ist mehr Erzählung als Gesang und erinnert in seiner speziellen Art stark an FRAU POTZ, was die Band sicherlich nicht zum ersten Mal hört.

Zwischen denen und TURBOSTAAT, ADAM ANGST oder BOXHAMSTERS sind BLASKE ungefähr einordbar. Viele schöne Melodien, die aber auch schon mal disharmonisch gegeneinander ausgespielt werden – dass allerdings in der Ausnahme. Starkes Debüt, sehr interessante Platte, vielen starke und emotionale Songs. „Treibsandkasten“, „2182“ und „5 nach12“ stechen als meine persönlichen Hits heraus. Spike

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