QONIAK – MUTATIO

QONIAK – MUTATIO
(Hummus Record)

Ach Du Scheisse, was ist denn da schon wieder bei mir gelandet. Auch wenn das Cover der Promo-CD liebevoll gedruckt und gefaltet wurde, fällt es mir schwer, darauf den Band, oder besser Projekt-Namen zu entziffern. Ähnlich geht es mir aber auch mit der Musik, wenn man das denn so nennen will.

Die beiden Klangvirtuosen, die sich zu diesem Projekt zusammengefunden haben, lassen eher durchgeknallte Elektro-Klänge ertönen. Bin ja kein Freund von so was, auch wenn es in gewissen Zuständen dir ganz schön das Hirn ficken kann. Natürlich wird auf Gesang komplett verzichtet. Hier geht‘s vor allem um die Beats, die schon manchmal ganz schön verschroben sind. Daher sind schmissige Songtitel wie „Coac“, „Ipsum“ oder „Boabob“ nicht verkehrt. Aber auch poppige Elemente und Melodien finden Platz. Zum Teil eben überlagert oder total verdrängt von den teils überladenen Beats, so dass es mir des Öfteren doch wieder zu viel wird. Mit zunehmender Dauer aber auch bei minimalistischer Ausführung, wie zum Beispiel in „Rooin“. Konterkarrierend mit seinen Ausflügen in die Extreme kommt dann der nächste folgende Titel („Qo“), so noch stärker zum tragen. Aber ich verliere mich…

Elektro-Synthie-Beat mit experimenteller Note. Ist so überhaupt nicht mein Fall. Kann sicher, wenn man sich – ich sag mal so – darauf einlassen will, auch hypnotisch oder berauschend wirken *Zwinkersmily*. Ansonsten eher was für Rhythmusfanatiker, Tonkünstler und daran Interessierte. Mirko

www.qoniakmusic.ch