STRIKE FIRST – WOLVES

STRIKE FIRST – WOLVES
(Rebellion Records)

STRIKE FIRST sind aus der noch nicht abgekühlten Asche von DRINK & DESTROY CREW hervorgegangen, die sich spontan auflösten. Das die Nachfolgeband binnen kurzer Zeit mit einem neuen Album am Start ist, hat sicherlich auch damit zu tun, dass mit der alten Band bereits ein Album geplant war und somit einige Songs schon fertig waren, die mit übernommen wurden. Vermute ich aufgrund des gefühlt nahtlosen Überganges und der Ähnlichkeit zu DDC zumindest.

Ist aber eigentlich auch egal, denn es soll ja ein neues Kapitel sein. Die 8 Songs auf „Wolves“, welches damit genau zwischen Mini-Album und Longplayer parkt, sind eine Mischung aus klassischem Oi-Skin-Sound und Punkrock, auch Streetpunk genannt. Schön im Midtempo und mit viel Singalongs und Melodie, und meistens immer schön von der Sologitarre unterstützt oder sogar dominiert.

Textlich, natürlich, von lyrischen Ergüssen weit entfernt, aber das erwartet in dieser Rubrik auch niemand. Zusammengefasst immer irgendwo zwischen Zusammenhalt und Kampf, ganz viel Straßen-Attitüde eben. Und dazu passt dann sogar das OASIS Cover „Bring it on down“, das einerseits ja ohnehin schon ein etwas härterer OASIS-Song ist und sich andererseits mit dem Text: „You’re the outcast /you’re the underclass / but you don’t care / because you’re living fast“ perfekt einordnet. Soundtrack vonne Straße? Hier haste! Spike

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