MEANBIRDS – CONFESSIONS OF AN UNREST DRAMA QUEEN

MEANBIRDS – CONFESSIONS OF AN UNREST DRAMA QUEEN
(Concrete Jungle Records)

Acht Jahre nach der Auflösung der großartigen REJECTED YOUTH, hat es deren Sänger und Gitarristen Magenta Caulfield wohl wieder in den Fingern gejuckt. Obwohl, in den Fingern hat es ihn schon früher gejuckt, aber nun ist das Ergebnis zu vernehmen. Eine neue Band, ein Trio, welches auf den Namen MEANBIRDS hört und mit „Confessions Of An Unrest Drama Queen“ ihr Einstandswerk abliefert.

Ähnlichkeiten mit der Vorgängerband sind nicht wirklich viele zu finden, aber das Ding hier ist ja auch ein komplett neues und anderes, von daher sollte man von Vergleichen absehen. Hier wird feinster Midtempo Punk´n´Roll geboten, der mit melodischen, ja fast schon hymnischen Parts nicht geizt, somit ins Ohr geht und aufgrund der persönlichen Texte zugleich berührend wirken kann. Das Gesamtpaket passt und „Out Of Vogue“, „Black Dyed Soul“, „Kiss Me Goodbye“ und „The Real Me“ platzieren sich in meinen Gehörgängen gleich mal als Highlights der Platte.

Diese ist mit einer halben Stunden zwar nicht allzu lang, aber dafür gibt’s keine Lückenfüller. Lieber so, anstatt mit halbgarem Liedgut zu strecken. Eine wirkliche ausgereifte und facettenreiche Mischung aus Punk und Rock´n´Roll, die mich in angenehmer Weise an die älteren THE BONES erinnert. Starkes Debüt! Spike

http://meanbirds.com