THE MOVEMENT – FUTURE FREEDOM TIME

THE MOVEMENT – FUTURE FREEDOM TIME
(Concrete Jungle Records)

Ich musste erstmal in den Kalender schauen, wie lange das letzte THE MOVEMENT Album schon zurück liegt. Dort habe ich 2012 vermerkt. Kommt einem gar nicht so lang vor, was wahrscheinlich daran liegt, dass der Backkatalog von Lukas Scherfig und seinen beiden Mitstreitergenossen vor 2 Jahren nochmal neu aufgelegt wurde.

Ich habe die Band letztes Jahr (oder war es vorletztes Jahr?) erstmalig Live gesehen und war aufgrund ihrer energiegeladen Bühnenshow und ihrer musikalischen Live-Qualitäten dermaßen begeistert, dass ich ihre Songs danach weggesuchtet habe und dem maßlosen Konsum schließlich die Überhörung folgte. Somit freue ich mich natürlich über neues Material, merke aber, dass ich immer noch Nachwirkungen vom übermäßigen THE MOVEMENT-Hören habe, was aber nicht euer Problem sein soll.

Die Band liefert wie gewohnt ab. Schnelle Songs, raue Songs, langsame Songs, viel Melodie, hoher politischer Anspruch, hohes Niveau. Mit nur neun Liedern für eine Langspielplatte, von der Anzahl her, zwar durchaus grenzwertig, aber lieber so, als wenn mit Lückenfüllern gestreckt wird. „Sound Of The Youth“, „Future, Freedom, Time“ oder „Revolt“ sind Aushängeschilder in Sachen Mod-Punk. Spike

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