LAST HOPE – PEACEMAKER

LAST HOPE – PEACEMAKER
(Coretex Records)

LAST HOPE sind vielleicht nicht jedem Hardcore-Kid gekannt, aber denjenigen, für die Hardcore auch außerhalb der Staaten existiert, dürfte die Band ein Begriff sein. Immerhin befindet sich die Band aktuell im 25ten Bandjahr. Ja, genau, richtig gelesen. Die ganz große Bekanntheit blieb ihnen über die 2 ½ Jahrzehnte zwar verwehrt, aber dennoch ziehen die Jungs munter ihr Ding durch.

Mit „munter“ ist natürlich nicht die Musikrichtung der bulgarischen Band gemeint, die dieses Album in Italien eingespielt und in Dänemark abgemischt hat, denn „Peacemaker“ ist das genaue Gegenteil davon, nämlich zornig, brachial und angepisst. Dementsprechend geht es hier ganz gut zur Sache und die 10 Songs werden geradlinig und ohne große Schnörkel in 25 Minuten runtergebrezelt.

Die Produktion ist zwar fett und die Stücke versprühen mitunter auch die Energie der alten NYHC-Schule, wirken aber dennoch etwas eintönig, auch wenn die Band unüberhörbar ihr Handwerk versteht. Solide und o.k.? Ja! Unter den (wie das Promoschreiben meint) Top-Ten Genre-Alben des Jahres? Eher nein! Spike

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