RANTANPLAN – STAY RUDEL-STAY REBEL

RANTANPLAN – STAY RUDEL-STAY REBEL
(Drakkar Entertainment)

Zugegeben – Alben von RANTANPLAN hab ich nicht immer verstanden. Da waren die ersten beiden Meisterwerke, die natürlich völlig außer Frage stehen. Danach dann, nach meinem Empfinden, irgendwie ne´ lange Durststrecke und fast nur noch Alben, mit denen ich überhaupt nicht warm wurde, denen der Druck fehlte und die bei mir nicht ins Ohr wollten. Dann erschien 2013 „Pauli“ mit unglaublich vielen Hits und auch das 2017er „Licht und Schatten“ konnte so einiges.

Nun, zwei Jahre und zwei Monate nach „Licht und Schatten“ legen die Hamburger mit „Stay Rudel-Stay Rebel“ nach und ich bin gespannt. Ein starker Song, dem Albumtitel gleichnamig, eröffnet die Platte. Danach dann 3-4 Songs, die mich überhaupt nicht packen, bevor mich der „Nachtzug nach Paris“ wieder mitnimmt und mich erkennen lässt, dass mit „Kill den Spiegel“ der Hit der Platte als vorletztes Lied platziert ist. Komisch – alles was neben oder zwischen den drei genannten Songs liegt, spricht mich ehrlich gesagt wenig bis gar nicht an.

Obwohl RANTANPLAN versuchen, auch wieder viel abseits des typischen Ska-Punks zu musizieren und trotz einigen Features von u.a. ZSK, DONOTS oder MONSTERS OF LIEDRMACHING Kollegen, muss ich leider sagen: Nach 2 bärenstarken Alben mal wieder eines, was mit seinen beiden Vorgängern (bis auf wenige Ausnahmen) nicht mithalten kann. Spike

www.rantanplan-sucks.de