ARKHAM CIRCLE – EXIST TO EXIT

ARKHAM CIRCLE – EXIST TO EXIT
(Eigenproduktion)

Eine ganze schöne Weile haben ARKHAM CIRCLE herum gewerkelt an ihrem ersten Album. Auch einige Besetzungswechsel haben dazu wohl beigetragen. Aber nun liegt das Debüt-Album der Death Metal Band aus dem Raum Schwäbisch Gmünd vor und kann nicht nur durch das tolle Artwork bestechen.

Da ich ja nicht nur dem Punkrock fröhne und mir auch gerne mal derben Metal reinziehe, war ich auf dieses Album doch sehr gespannt. Auch deshalb, weil ich die Geschichten rund um die Produktion aus erster Hand mit verfolgen konnte. Und ich bin wirklich mehr als positiv überrascht von dem, was da aus den Boxen knallt. Natürlich wird das Rad hier nicht neu erfunden, soviel ist klar. Aber die Songs knallen rein, die Produktion ist wirklich gelungen und eine gewisse Eigenständigkeit kann man den Kopfschüttlern nicht absprechen. Insofern bekommt man hier alles geboten, was man als Freund des Genres erwartet. Einen grunzenden Gesang, fette Riffs und ziemlich treibende und abwechslungsreiche Songs. Textlich bewegt man sich im üblichen Themenbereich, wenig innovativ, wenig peinlich, passend zum Grundtenor und eigentlich auch gar nicht so wichtig für das Gesamtkonzept. Im Vordergrund steht eher die guturale Untermalung der deftigen musikalischen Kost. Und das passt alles auch ganz gut zusammen.

Moderner Death-Metal, der sich aber auch ganz deutlich Motiven der 80er- und 90er-Jahre bedient, gut nach vorne abgeht und sich nicht in Frickeleien verliert. Dazu wird gerne auch mal richtig gebolzt und damit dem Grind-Freund ein Leckerli geboten. Freunde derbster Kost werden um diese Scheibe kaum herum kommen. Mirko

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