SUBVERSIVE BRATS – STRANGE WORLD

SUBVERSIVE BRATS – STRANGE WORLD
(Eigenproduktion)

Vor etwas über einem Jahr flatterte mir die Debüt-EP der Düsseldorfer Band auf den Schreibtisch. Bis auf einen Song sind alle Stücke der „kleinen“ Platte auch auf der „großen“, allerdings in anderen Versionen, denn das, was damals nur Live zu hören war, wurde nochmal im Studio eingezockt.

12 Songs sind´s insgesamt und ein Blick auf Songtitel wie „Arseholes“, „Bastards in blue“, „Church Song“ oder „Greyzone Wanker“ macht deutlich, welchen Themen sich textlich gewidmet wird. Die Brechstange, mit der SUBVERSIVE BRATS bereits auf der EP werkelten, ist auch hier wieder im Einsatz. Es ist rau, es ist kompromisslos, es rumpelt und es rappelt im Karton. Textlich sieht das ähnlich aus, also Tiefgang darf nicht unbedingt erwartet werden. Aber dafür wird natürlich das Klischee erfüllt. Wütend sein, angepisst sein, draufhauen, abkotzen und weg. Zusammenfegen können die anderen, nachdem sie die Cops gecalled haben.

Direkter geht kaum und Studentenpunk mit kryptischen Texten machen andere. Bisschen Streetpunk, bisschen Oi, bisschen Hardcore und gelegentlich auch ein bisschen nach MOTÖRHEAD-Lemmy klingend, das sind SUBVERSIVE BRATS. Mich hat die vorherige 4-Song-EP damals mehr mitgerissen, in zweiter Linie vielleicht wegen meiner aktuellen Stimmungslage, in erster Linie aber vor allem wegen der B-Seite mit den Live Songs. Spike

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