INKASSO MOSKAU – DIE SÜNDE

INKASSO MOSKAU – DIE SÜNDE
(Bakraufarfita Records)

Eine neue Veröffentlichung aus dem Hause Bakraufarfita Records, die im Vergleich ihrer sonstigen VÖ´s etwas aus dem gewohnten Rahmen fällt. Der erste Longplayer von INKASSO MOSKAU, der auf 2 EP´s folgt, welche die Band 2010 und 2015 veröffentlicht hat.

8 Songs hat das Osnabrücker Trio auf diesem Tonträger aneinandergereiht und betitelt den Stil als „Endzeitpunk“. Und tatsächlich, wenn man die Endzeit musikalisch untermalen könnte, wäre das hier sicherlich nicht unpassend. Ziemlich düster und schleppend und mit viel Geschrei. Allerdings hat das mit Punk weniger zu tun, sondern mehr mit Metal, mit Doom- oder Death-Metal um genauer zu sein. Bisschen Hardcore noch und fertig ist der böse Sound von INKASSO MOSKAU. Damit es noch etwas böser wirkt, so vermute ich jedenfalls, trägt die Platte den Titel „Die Sünde“. Textlich entdeckt man allerdings nichts wirklich sündhaftes, sondern ganz viel Gesellschaftskritik, die einem mal wütend, mal resigniert und mal auch einfach nur schlecht gelaunt entgegen ballert.

INKASSO MOSKAU spielen ein hartes, fettes und gekonntes Brett. Allerdings auch ein Brett, dass ich mir nicht permanent geben könnte, denn dafür ist es nicht meine Lieblingsschublade. Zwischendurch geht das aber durchaus. Kleine lustige Geschichte am Ende: INKASSO MOSKAU haben keinen Bassisten, weil dieser nach Gründung der Band lieber Polizist werden wollte. Da sah die Band (O-Ton) „sich gezwungen, ihn hinaus zu werfen“. Spike

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