ROSCO – HASSLIEBE

ROSCO – HASSLIEBE
(Keller Flavour)

ROSCO. Newcomer. München. Debütalbum. Bin gespannt, denn das Cover ist erstmal schlicht und nichtssagend und lässt nichts vom Inhalt erahnen. Wäre im Laden auf jeden Fall keine Scheibe, bei der ich des Frontcovers wegens neugierig werden würde. Aber vielleicht ist genau diese geheimnisvolle Einfachheit auch wiederrum das, was andere reizt. Ist aber auch egal, checken wir mal den Inhalt.

Nichts zu blättern und zu schauen, denn auf ein Booklet wurde verzichtet. So also den ganzen Fokus auf die Musik gelenkt und schnell festgestellt: Hier passt entweder keine Schublade oder gleich mehrere. Punkrock, Metal, Rap, Crossover, alles erlaubt, Hauptsache eine Spielrichtung der härteren Gangart. Dazu Texte aus dem Leben, persönliche Erlebnisse oder Empfindungen und ne´ breite Brust mit ordentlich Selbstbewusstsein, die auch vor Selbstbeweihräucherung nicht zurück schreckt.

Geht stellenweise ein wenig in Richtung SUCH A SURGE. Nicht genauso, also keine Kopie, aber auch nicht allzu weit weg. Für ein Debüt-Album (bis auf´s Cover) schön dick aufgetragen, dass muss man den 6 Jungs aus dem Süden lassen. Dürfte szeneübergreifend seine Kreise ziehen, denn im Song über sich selbst (Songtitel: „Rosco“) lassen sie vom Stapel, dass das hier für alle Punker, Rapper, Hip Hopper und Headbanger ist. Lassen wir diese Zeilen doch einfach mal mit dem aktuellen Video ausklingen, dann könnt ihr euch noch besser ein Bild machen. Spike

www.roscorockt.de