NO CHOICE – HARDCORE

NO CHOICE – HARDCORE
(Let It Bleed Records)

NO CHOICE aus der Südtiroler Landeshauptstadt Bozen waren von 1992 bis 2003 aktiv, in dieser Zeit aber wohl überwiegend im Underground. An mir sind sie jedenfalls vorbeigegangen. Wie dem auch sei, ein Demotape, zwei Studioalben und ein Live-Album haben die Jungs auf dem Tacho.

Mit dieser selbstbetitelten 7inch – ich glaub Hardcore steht nur zur Genreeinordnung drauf – haben „Let it bleed Records“ zwei ehemalige Compilation Tracks + zwei unveröffentlichte ausgegraben und erinnern damit an die Band. Gesungen wird italienisch, weshalb ich zum Inhalt der Texte nichts sagen kann. Die Mucke sowie die Aufnahme stellen sich gegen den fetten Produktionstrend und tendieren stark Richtung Old School. Es riecht nach MINOR THREAT und Konsorten.

Es ist jetzt nicht der ganz große Hardcore-Wurf, aber reiht sich ein in die Reihe der guten und soliden Hardcorebands. In die Reihe derer, die wohl immer etwas im Schatten der bekannteren Namen stehen werden, die ihr Handwerk aber kein bisschen schlechter beherrschen. Spike

www.nochoice.it