TODESKOMMANDO ATOMSTURM – HUNGER DER HYÄNEN

TODESKOMMANDO ATOMSTURM – HUNGER DER HYÄNEN
(Twisted Chords)

Mit Spannung wurde der Nachfolger des „Zeit zu pöbeln“ Albums erwartet, das seinerzeit ziemlich gut einschlug und mit dem sich die Band, getragen von massig Live Konzerten, einen Namen machte. „Hunger der Hyänen“ heißt das auf CD/LP/Tape und Digital erhältliche Ding.

Wenn in Rezension geschrieben wird, das irgendwas da anknüpft, wo das Vorherige aufgehört hat, klingt das zwar ausgelutscht, aber is´ halt so – wie z.B. hier. Und warum sollte man den altbewährten Stil auch großartig ändern? Mit modernem Deutschpunk (nein, dass hier würde ich nicht in die Ausweich- oder Schönredesparte deutschsprachiger Punkrock stecken, nur um den Begriff „Deutschpunk“ zu umgehen), hinterlassen TODESKOMMANDO ATOMSTURM eine weitere Visitenkarte. Die Texte pendeln zwischen politisch und persönlich und sind im Gegensatz zu vielen Genrekollegenbands nicht wirklich kryptisch, sondern jederzeit verständlich und dadurch nachvollziehbar.

Die rotzige Gesangsstimme der Sängerin kommt ziemlich gut. Auch die Songs wissen mit guten Melodien hängen zu bleiben, weisen jedoch nicht dieselbe Hitdichte auf, wie der Vorgänger, aber das ist lediglich das, was mir mein Ohr vermittelt. Unterm Strich natürlich immer noch gut, aber vom Feeling her bin ich weniger euphorisch als bei der Pöbelzeit. Ach so, KAPUT KRAUTS Fossi singt zwar nur bei einem Song mit, aber auch der Rest klingt im Großen und Ganzen nach den Geschwistern von KAPUT KRAUTS. Spike

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