PUSSYCAT KILL – FASTER THAN PUNK

PUSSYCAT KILL – FASTER THAN PUNK
(Wolverine Records / Geek Records)

Unlängst las ich ein kurzes Interview mit der Band, bei dem mir die Spanier, allen voran deren Frontfrau, ziemlich überdreht vor kamen. Auf den Mund gefallen waren sie jedenfalls nicht. Also mal schauen ob die Band die Großspurigkeit auch musikalisch rechtfertigen kann. Seit 2012 spielt man jedenfalls schon zusammen und präsentiert hier nun das Debüt-Album.

Mit viel Enthusiasmus legen die drei Madrilenen mit Ihrer extrovertierten Frontfrau los. Knalliger Street-Punk mit Arschleck-Attitüde wird dabei auf’s Parkett gelegt, der auch gerne mal zum mitschunkeln und auch -grölen animiert. Auch weil man melodisch einiges auf Lager hat. Der Song „Don’t go away“ erweist sich hierbei sogar als richtiger Hit. Auch wenn das Niveau nicht konstant so hochgehalten werden kann, finden sich doch noch ein paar weitere Kracher auf dem Album. Vorgetragen mit großer Spielfreude und rauem weiblichen Gesang. Das ist natürlich alles nichts wirklich Neues, aber eben authentisch, druckvoll und ziemlich direkt.

Eine rotzige, ungestüme, aber auch eingängige Punkrockplatte haben PUSSYCAT KILL (die sich übrigens nach einem Film von Low-Budget-Legende Russ Meyer benannt haben wollen) da abgeliefert. Knackig, frech, frisch und mit viel Herzblut rübergebracht, so kann ich hier auf jeden Fall eine Empfehlung aussprechen. Mirko

www.pussycatkill.es