ZWAKKELMANN – ENTSCHULDIGUNG

ZWAKKELMANN – ENTSCHULDIGUNG
(Hulk Räckorz)

Unermüdlich zieht er sein Ding durch, der ZWAKKELMANN. Von Müdigkeit keine Spur. Von 2004 bis 2016 pflastern mittlerweile 7 CD´s gefüllt mit 120 Songs seinen Weg. Und wenn wir die vorherige SCHLIESSMUSKEL Zeit auch noch mit berechnen würden, würden wir aus dem Zählen gar nicht mehr heraus kommen.

Wir könnten an dieser Stelle so Sätze schreiben wie “typisch ZWAKKELMANN“ oder “knüpft dort an, wo die letzte ZWAKKELMANN aufgehört hat“, aber das wäre nicht die ganze Wahrheit, denn der Zwakkeldackel ist immer in Bewegung, verfeinert sein Können (das er sich meiner Meinung nach irgendwann mal selbst beigebracht hat – also das Gitarrespielen) und versucht bei jedem Album immer noch mal einen drauf zu setzen – auch wenn es oft nur Nuancen sind, aber sie sind für die jahrelangen Verfolger der zwakkelmannschen Kunst hörbar. Das Konzept schießt der “Mann ohne Manko“ dabei natürlich nicht in den Wind und vermischt wieder alle ihm sympathischen Stile nach Belieben. Pop-Punk als Überschrift – angereichert mit Indie, Schlager, Rock, Liedermaching zwischen Klammer auf und Klammer zu dahinter.

Was für ein bunter Strauß an Melodien und beim Binden immer eine große Portion Ironie. Zugegeben, mit dem ZWAKKELMANN-Humor kann nicht jeder umgehen, aber er war und ist halt kein Mainstream. Vielmehr ist er unglaublich gerissen, flink und Wortgewand wie seinerzeit der Zwakkl Schorsch (bekannter deutscher Rodler). Nur halt musikalischer und sympathischer. Und irgendwie leiden wir doch alle ein wenig an Zwakkelmanie. Deshalb keine Entschuldigung nötig. Steff

www.zwakkelmann.de