HIGH HOPES – SIGHTS & SOUNDS

HIGH HOPES – SIGHTS & SOUNDS
(Victory Records)

Die Musik der HIGH HOPES höre ich heute zum ersten Mal. Zuvor war mir die Band absolut kein Begriff oder ich habe sie nur unbewusst wahrgenommen, wobei ich letzteres als stets aufmerksamer Zuhörer aber eigentlich ausschließen kann. Die Band aus Reading / U.K. ist bereits seit 2012 aktiv, “Sights & Sounds“ nicht ihr erster Tonträger und Tourneen durch ihre Heimatinsel, durch Europa und Nordamerika sind ebenfalls vermerkt.

Zu fixieren ist die Band im Metalcore/Hardcore-Bereich. Die Aufnahmen sind mega fett, aggressiv und drücken ganz gut im Bauch. Geschwindigkeit hat hier nicht oberste Priorität, täte einigen der 10 Songs aber ganz gut. Nicht nur einmal denke ich mir, dass jetzt der richtige Moment wäre, um das Tempo anzuziehen, aber meistens bleibt es lediglich bei der Andeutung. Auch in anderen Bereichen vermisse ich diesen “Wow-Effekt“, denn “Sights & Sounds“ plätschert irgendwie ausbruchslos und beliebig ins eine Ohr rein und aus dem anderen wieder raus.

Dabei ist die Band handwerklich keineswegs ungeschickt und spielerisch topfit. Es scheint mir aber, als würde man das vorhandene Potential nur zur Hälfte ausreizen und das ist unterm Strich natürlich zu wenig, um aus der großen Menge der modernen Hard- und Metalcore-Bands hervorzustechen. Mir persönlich fehlen hier ganz klar die Kicks, die dieses Album aus der Austauschbarkeit befördern. Steff

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