RANDGESCHICHTEN #18

RANDGESCHICHTEN #18

Kurz nach Weihnachten lag doch glatt die aktuelle Ausgabe der Randgeschichten im Proberaum für mich bereit. Wie schön! Leider hab ich das Teil erstmal vergessen und liegen lassen. Toll! Nun, drei Wochen später hab ich’s endlich geschafft das Heft abzuholen und durch zu schmökern. Das Format hat sich wieder mal geändert und so bekommt man diesmal ein praktisches Jackentaschen-Format mit insgesamt 60 Seiten geboten.

Wie immer schreibt Mareike direkt aus dem Bauch heraus und sehr persönlich. Dabei haben sich ein paar hippe Anglizismen mit eingeschlichen und so stoket Mareike mit flow durch ihre nicen Artikel. Neben den üblichen Skaterstories, die mich nicht immer so brennend interessieren, gibt’s ein ausführliches Interview mit IRGENDWIE SELTSAM, der Nachfolgeband von HAFERSLIME aus Warendorf, die rotzigen Deutschpunk spielen. Etwas einsilbig ist dagegen das, ich nenne es mal Interview, mit den Chaoten von „BIERDOSENFREUNDE“ ausgefallen. Da merkt man den Beteiligten doch ordentlich den Pegel an. Zum Nachdenken anregend ist auf jeden Fall der sehr intime Bericht einer anonymen Gastschreiberin, die mit 30 Jahren ihre Krebsdiagnose erhalten hat und sich damit zurechtfinden muss. Neben diesem ernsten Thema gibt’s aber auch etwas Blödsinn, kurze Ausflugsberichte und niedergeschriebene Gedankengänge.

Wie immer liest sich das ganze sehr erfrischend, hat Charme, ist authentisch und direkt. Mir sind’s halt wieder etwas zu viele Skate-Fotos, aber was soll’s. Ansonsten eine gute Mischung aus allem und somit eine runde Sache. Lese ich immer wieder gerne. Mirko

randgeschichten@gmx.net