MAX RAPTOR – DAMAGE APPRICIATION

MAX RAPTOR – DAMAGE APPRICIATION
(Hassle Records)

Den Namen dieser britischen Band hatte ich zwar schon mal irgendwo gehört, mehr aber auch nicht. Haben diese bisher doch bereits zwei Longplayer und sieben(!) Singles in nur vier Jahren veröffentlicht. Hier aber nun die aktuelle EP, bei der man sich etwas länger Zeit gelassen hat und mit zweijährigem Abstand zur letzten Veröffentlichung vier neue Songs aufgenommen hat.

Genug der Zahlen, jetzt zur Mucke. Anständiger Rock mit hoher Punk-Affinität, so kann man es eigentlich direkt auf den Punkt bringen. Bodenständig und druckvoll produziert, gespielt und manchmal auch mit ein paar Mitsing-Chören versehen, rockt sich das Quartett durch diese kleine Scheibe. Und das nicht nur auf erhöhtem musikalischem sowie textlichem Niveau, sondern auch auf eingängige Weise und manchmal fast hitverdächtig. Jedenfalls verbreitet man eine positive Stimmung, auch wenn das vielleicht nicht immer so beabsichtigt ist. An den Songs gibt es trotzdem nichts zu mäkeln. Es tendiert manchmal vielleicht etwas in Richtung Mainstream, schlägt dann aber wieder gekonnt einen Haken. Im Text des Titelstückes bringen MAX RAPTOR genau das dann auch passend zu lyrischem Ausdruck.

Beim ersten Mal hören lief die Scheibe nur mal so neben her und ich dachte schon: „na ja…“. Aber dann, beim näheren betrachten, hab ich festgestellt, dass die EP doch einiges zu bieten hat und mit vier wirklich starken, mitreißenden PunkRock-Songs aufwarten kann. Mit dem Erwerb dieser Platte macht man, meiner bescheidenen Meinung nach, also wenig falsch. Mirko

http://maxraptor.co.uk