KIRA KANOA – IMPRESSIONEN

KIRA KANOA – IMPRESSIONEN
(Riot Bike Records)

“Es ist nicht leicht Farben zu seh’n, in einer Welt die so grau ist wie Asphaltbeton“ – mit diesen Worten beginnt die Debut-10Inch von KIRA KANOA aus der brandenburgischen Kleinstadt Neuruppin. Übersetzt bedeutet der Bandname “Die Orchidee des blauen Meeres“ aber ganz so friedlich und farbenfroh, wie die Übersetzung erscheint, ist “Impressionen“ natürlich nicht – wie der Eingangssatz nicht anders vermuten lässt.

KIRA KANOA beschreiben graue Wände und Blockaden und versuchen sie brüchig zu machen und im besten Falle zum Einsturz zu bringen. Die ganze Scheiße einreißen oder niederbrennen, damit aus dem Schutt was Neues entstehen kann, eine brennende Stadt – eine wachsende Blume. Die Maschine, die mit unserem Blut geschmiert wird, muss gestoppt werden. Es geht um Menschen, um Menschlichkeit (Was zählt, ist der Mensch und nicht das Geschlecht), um Freiheit für alle Lebewesen. Gegen die Maschinerie die uns fesselt, knechtet und ausbeutet. Gegen die Maschinerie, die viele Gesichter und Namen hat.

Gefühlsmäßig setzt der 8-Song umfassende Cocktail bei seiner Explosion ganz viel Wut und Schwermut frei. Emotionaler, düsterer Punkrock mit einem Schuss Hardcore. Textlich super, ohne zig-mal geplärrte Parolen, aber auch ohne hochgestochenes Schlaumeier-Punk-Gefasel. Gutes Ding, musikalisch super, inhaltlich top. Weiter so! Steff

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