CLEMENT JACQUES – INDIEN

CLEMENT JACQUES – INDIEN
(Music Mansion)

Der kanadische Barde respektive dessen Plattenfirma bzw. Vertrieb haben wohl auch nicht so recht bemerkt, dass Sie diese CD an ein Online-Zine namens UglyPunk geschickt haben. Aber wer Kohle verdienen will, der schickt seinen Mist halt überall hin. Nun muss der gute Clement halt auch mit dieser Kritik leben.

CLEMENT JACQUES hat sich für die Kompositionen dieses Album in eine einsame Berghütte zurückgezogen, was nicht jedem gut zu tun scheint. Wie ich den Infos entnehme, plante er wohl eine Art Selbstfindung in der Einsamkeit. Ergebnis sind diese dreizehn französischsprachigen Lieder plus Intro. Diese bewegen sich irgendwo zwischen Pop und Post-Rock mit sehr esoterischer Stimmung. Manchmal nur mit Gitarre, manchmal auch zusätzlich mit Schlagzeug, Bass und/oder Synthie. Alles ziemlich langsam, getragen, introvertiert und ruhig, manchmal auch schräg, aber stets nervig. Ich weiß echt nicht so recht was dazu sonst noch groß schreiben soll. Für mich ist das alles echt zu lahm und wirklich zäh. Da ich des Französischen nicht mächtig bin, verstehe ich leider auch nicht, um was es textlich geht. Insofern ist dies eine Scheibe, die ich mir bestimmt kein zweites Mal reinziehen werde.

Was der Musikus hier aus den Tiefen seiner Gehirnwindungen hervor würgt, ist alles andere als das, was mir für gewöhnlich zusagt. Daraus resultiert dass ich mit diesem Album wenig bis überhaupt nichts anfangen kann. Vielleicht hat CLEMENT JACQUES bei anderen Rezensenten ja mehr Glück, bei mir kann er mit diesem Werk aber leider nicht punkten. Schade um das Promoexemplar. Mirko

www.clementjacques.com