BERLIN DISKRET– KURFÜRSTENDAMNEDAMNEDAMNED

BERLIN DISKRET– KURFÜRSTENDAMNEDAMNEDAMNED
(Twisted Chords)

Meine größte Sorge ist gerade, dass ich beim Abtippen des Albumtitels keinen Fehler rein gehauen habe. Sieht aber jut aus, würd´ ick jetzt mal janz selbstsicher und optimistisch sagen wa. BERLIN DISKRET, kiken wa ma rin, hör´n wa ma rin, uff jeht´s.

Die Kreuzberger Band besteht aus alten Hasen, die alle schon in irgendwelchen namenhaften Bands tätig waren oder immer noch sind. Die Deutschpunker (eine für unser Magazin nicht unwichtige Zielgruppe) dürften bei Johnny Bottrop (TERRORGRUPPE, THE BOTTROPS) hellhörig werden. Namedropping abgehakt, denn einerseits ist das hier was komplett anderes und anderseits nicht von Nöten. Auf alt getrimmter, minimalitischer Punk erwartet euch. Irgendwo in der Zeitspanne zwischen 77´ und den frühen NDW Anfängen. Schnörkellos, rotzig, massenuntauglich und somit nur für Liebhaber geeignet… und solche, die es noch werden wollen. Wenn man es nicht wüsste, würde man die Platte garantiert nicht in die heutige Zeit einordnen. Aber man weiß es ja jetzt.

Dennoch läuft die Platte vor nostalgischen Gefühlen regelrecht über und bietet den knitterfreien, überproduzierten Glanzproduktionen die runzelige Stirn. 14 Songs, die eine Ergänzung oder Alternative zu dem Zeux von FRONT (neues Beispiel) oder den ersten FEHLFARBEN (altes Beispiel) sind. Wenn das nicht interessant klingt, dann seid ihr echt verwöhnt. Spike

https://berlindiskret.wordpress.com