JOHN ALLEN – ORPHAN KEYS

JOHN ALLEN – ORPHAN KEYS
(Gunner Records)

„Ach du meine Güte“ dachte ich mir, als das erste Lied dieser CD an meine Ohren drang. Nichts gegen Liedermacher, da gibt es ja wirklich gute. Aber das hier? Nun ja, ich bespreche (fast) alles was hier auf den Tisch kommt. Also auch ein paar Worte hierzu.

Sieben Songs beinhaltet dieses Album, die fast alle die 5 Minuten-Marke knacken. Das ist aber auch kein Wunder bei dem gemächlichen Tempo welches hier angeschlagen wird. Der Barde wird nur von einem Klavier begleitet, was die Sache nicht besser macht. Was man doch alles mit so ‘nem Klavier machen könnte?! Aber Herr Allen klimpert träge vor sich hin und gibt dazu schnulzige Texte zum Besten. Manch einer mag es emotional nennen, für mich ich das aber eben einfach nur schnulzig. Für die Übriggebliebenen nach dem Tanzkaffee mag das vielleicht stimmungsvoll sein, für mich ist es schlicht eine Qual und nach 36 Minuten Klimperei mit schwülstigem Gesang bin ich wirklich erledigt. Offenbar tritt JOHN ALLEN live auch gerne mit Gitarre auf, was dem Ganzen bestimmt eine andere Note verleiht. Aber nur mit Piano ist das nix.

Kurzes Fazit: JOHN ALLEN wird mit dieser Scheibe bestimmt sein Publikum finden, aber gewiss nicht im Rock oder gar Punkbereich. Mirko

http://john-allen.de/