DEEP IN HATE – CHRONICLES OF OBLIVION

DEEP IN HATE – CHRONICLES OF OBLIVION
(Kaotaxin Records)

Hallo! Landet auch mal ‘ne richtige Death-Metal-Scheibe in meinem Stapel. Wer hätte das gedacht! Als ausgesprochenen Experten in dieser Richtung würde ich mich jetzt nicht gerade bezeichnen, aber ich hör doch auch ganz gerne mal das Geknüppel und Gegrunze. Bevor es losgeht, soll noch kurz erwähnt werden, dass die Platte bereits im letzten Jahr erschienen ist.

Nach einem unspektakulären Intro grunzen die französichen Todesmetaller dann auch derbe los. Die Mucke ist dabei meist sehr gemächlich und schleppend. Lediglich das Double-Bass-Gewummer treibt den Sound nach vorne. Dazu dann eben das Gegrunze mit gelegentlichem Schreien. Hört sich für mich an, wie jede X-beliebige DM-Band, aber wie gesagt, ich kenne mich da wenig aus. Mir ist der deftige Metal jedenfalls recht zuträglich. Mit der Zeit nimmt die dominante Fußtrommel dann aber doch ein wenig zu viel Raum ein, was auf Dauer etwas nervig sein kann. Wie in diesem Genre, ich meine zu glauben, üblich, geht es in den Texten um mystischen und düsteren Kram. Versteht man aber eh nicht bei der vehementen Artikulation.

Für so mal zwischendurch ist das Grunzen immer ganz OK… wenn sich doch bloß die penetrante Kick-Drum etwas zurückhalten könnte. Hab aber schon einiges Schlechteres gehört als das, was die Franzosen hier raus hauen. Is für mich halt ‘n gewöhnliches aber gut hörbares Death-Metal-Album, wenn man denn drauf steht. Mirko

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