FIGHTBALL – THEATRE FATAL

FIGHTBALL – THEATRE FATAL
(Ring Of Fire Records)

Nach 3 Jahren VÖ-Pause und zwei Besetzungswechseln stehen FIGHTBALL aus Berlin mit einem neuen Album auf der Matte. Das gute Stück trägt den Namen „thèâtre fatal“ und kommt in schlichter Aufmachung daher, wirkt dadurch aber recht edel. Und manchmal ist weniger ja auch mehr.

So, nachdem ich den Promozettel überflogen habe, nehme ich den letzten Satz des ersten Absatzes zurück, denn dort wird erstmal mit großen Namen nur so um sich geworfen. An dem Album waren Leute beteiligt, die auch schon in Diensten von JINGO DE LUNCH und EXTRABREIT standen oder die bereits für Acts wie z.B. KRAFTKLUB, DEICHKIND, THE GASLIGHT ANTHEM, BEATSTEAKS gemixt oder gemastert haben. Das befördert die Messlatte gleich etwas höher und somit auch die Erwartungen. So unterschiedlich all diese Bands auch sein mögen, so vielschichtig ist auch „thèâtre fatal“ geworden. Die genauer Zuordnung in lediglich ein Genre nahezu unmöglich, der Spagat zwischen Pop- und Streetpunk einfach zu breit.

FIGHTBALL beherrschen die von ihnen berücksichtigen Musikstile gekonnt und beugen aufgrund des großen Spielfeldes der Eintönigkeit vor, auch wenn sie dabei das Rad nicht neu erfinden. Punk trifft Pop und Crossover und Melodic-Hardcore und alle verstehen sich so gut, dass sie Hand in Hand durch 12 neue, kraftvolle Songs schreiten. Wie gesagt, nichts was es noch nicht gab, aber solides Handwerk und mehr Meisterschule als Gesellenbrief. Spike

www.fightball.de