MIKE ZERO – CATCH 22

MIKE ZERO – CATCH 22
(Woodhouse Records)

O.k., ich hab Joseph Heller´s Roman „Catch 22” nicht gelesen, aber dieser, samt der sich zwischen verschiedenen Welten bewegenden Hauptfigur namens Captain John Yossarian, scheint es MIKE ZERO angetan zu haben. Projiziert man diesen Weltensprung auf die diversen Genres in denen MIKE ZERO unterwegs ist, kann man schon mal von einer kleinen Übereinstimmung sprechen.

Wir können alle Schubladen aufmachen, würden aber keine passende finden. Stoner Rock, Pop-Rock, Punkrock, Wave-Punk, 77´er Punk, Independent-Punk u.s.w. Die 13 Stücke auf „Catch 22” öffnen Tür und Tor für alles, was irgendwie mit handgemachter Gitarrenmusik aus dem Punk-Dunstkreis in Verbindung gebracht werden kann. Aufgrund der Vielseitigkeit, verliert sich sogar manchmal der allseits bekannte „rote Faden“, der, der sich oftmals durch ein Album zieht. Der Vorteil ist aber, dass kein Song wie der andere ist.

Die Handschrift, die MIKE ZERO hier also hinterlässt, hat viele Gesichter. Experimentelle Rocknummern, Punkrock-Midtempo-Smasher, Balladen, eigentlich alles dabei, außer Langeweile. Dem Promozettel entnehme ich, dass zur Live-Umsetzung und Unterstützung Musiker der Bands MAD SIN und SODOM mit von der Partie sind. Auch hier wird das Niveau also im oberen Bereich gehalten. Spike

www.mike-zero.com