THE MAHONES – THE HUNGER & THE FIGHT

THE MAHONES – THE HUNGER & THE FIGHT
(Whiskey Devil Records / Wolverine Records)

Auf das MAHONES Live-Album, welches den Folk-Frühling 2014 einläutete, folgt ein neues Studioalbum der irisch verwurzelten Kanadier. Die Erwartungen daran dürften in höheren Regionen liegen, immerhin wurde ihr letztes Studiowerk von diversen Musikredakteuren zum Folk-Album des Jahres gekürt, weshalb diesmal eine noch größere Aufmerksamkeit auf die Band projiziert werden dürfte, die ursprünglich ein einmaliges Projekt für den St. Patrick’s Day sein sollte.

Das Album beginnt mit einem sehr nervigen Intro, aber wenn das überstanden ist, gibt´s Balsam für die Folk-Punk Lauscher. Mit einem Gebräu aus melodisch-melancholischen und rockigen Songs zieht die Band schnell alle Ohren auf sich. Es geht alles ein wenig ruhiger zu als bei den allseits bekannten Folk-Punk Kapellen, weil wesentlich mehr Gewicht auf die traditionellen Folk Töne gelegt wird. Es darf somit mehr zugehört oder geträumt als gepogt werden und das ist auch o.k. so.

Nach einigen Durchläufen kristallisiert sich heraus, dass THE MAHONES den Ansprüchen gerecht werden und nicht von ihrer Erfolgsspur abgekommen sind. Zusätzliche Bonuspunkte können sie außerdem mit einem großartigem RANCID Cover (Last One To Die), vielleicht sogar dem besten RANCID Cover aller Zeiten, einheimsen (vergesst die „BYO Split Series III“, in der NOFX das versuchten). Geht klar, kann was, Daumen hoch! Spike

www.themahones.co