THE DEVIL ´N´ US – DEVIL´S MUSIC

THE DEVIL ´N´ US – DEVIL´S MUSIC
(Wolverine Records)

Der französische Dichter Charles Baudelaire sagte mal: „Die schönste List des Teufels ist, uns zu überzeugen, dass es ihn nicht gibt.“ Dieser Versuch scheint zumindest bei THE DEVIL ´N´ US vorerst gescheitert, denn auf ihrem erstem Album ist das Treiben des gehörnten Höllenfürstes und der Kampf zwischen Böse und Gut ein zentrales Thema.

THE DEVIL ´N´ US sind keine Unbekannten, die Psycho/Rockabilly-Rock´n´Roller im besten Alter hätten Namedropping zwar nicht nötig, aber wo wir gerade beim Thema sind, führen wir doch mal fix die Bands MAD SIN, KAMIKAZE QUEENS oder BLUE ROCKIN auf und bringen sie mit den 4 Musikern in Verbindung. Das bei so einer Besetzung unterm Strich nix musikalisch Halbgares steht, dürfte also schon mal klar sein, dass es in die Rockabilly Richtung geht auch. Genau dieser wird mit Rock´n´Roll aus seiner Anfangszeit und ein wenig Punkrock durch den Mixer gejagt und serviert. Sogar einem gecovertern Lied aus dem Bereich „alter Schlager“ (was aber eigentlich nie wirklich ins Schlagergenre passte) hat sich das Quartett aus Berlin angenommen. Der „Kriminal Tango“ vom HAZY OSTERWALD SEXTETT bekommt eine Generalüberholung

Ich denke das ist Musik, für die sich auch ältere Genrationen begeistern könnten, auch wenn die sicher mit den Texten so ihre Problemchen hätten. Doch Bandname und Albumtitel warnen ja vor und lassen auf eine ausführliche Thematisierung schließen und die reicht von des Teufels Advokat bis hin zu seinem Sklaven oder umgekehrt – da ahnt man also, worauf man sich einlässt. Oder um mit einem kleinen Filmzitat zu schließen: „Wenn du dich mit dem Teufel einlässt, verändert sich nicht der Teufel. Der Teufel verändert dich!“ Spike

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