DIRTY RODRIGUEZ – STARTING FROM SCRATCH

DIRTY RODRIGUEZ – STARTING FROM SCRATCH
(Rotlicht Records)

Ob sich DIRTY RODRIGUEZ nach einer Sexualpraktik benannt haben (bei der ich gerade nicht das Bedürfnis habe sie näher zu beschreiben) oder ob der Name von woanders herrührt, lassen wir mal als Spekulation im Raum stehen. Könnte auch eine Person aus einem Tarantino Streifen sein, klingt zumindest so. Allerdings klingt die Musik nicht so, die klingt mehr nach Spaß, denn DIRTY RODRIGUEZ haben sich den Ska-Punk auf ihre Fahnen geschrieben.

Sommer, Sonne, Strand, Cabrio fahren, Eis essen, gute Laune, dass sind alles so Dinge, die sich perfekt mit der Band aus Skabrücken in Verbindung bringen lassen. „Kick-Ass-Ska-Punk“, so die Eigenbeschreibung – meinetwegen, aber nie so, das es wirklich weh tut. Es ist mehr der animierende Arschtritt, der die Beine in rhythmische Bewegungen versetzen möchte. Viel Gebläse, allerdings so, das es die Saiteninstrumente erfreulicherweise nicht erstickt, lässt die Klimaanlage schnell vergessen. Immer getreu dem DIRTY RODRIGUEZ Motto: „Spaß bringende Musik zu machen, die ihre eigenen Aufforderung von Humor widerspiegelt.“

Auch wenn das Genre „Ska“ bei mir nicht unbedingt ein Bevorzugtes ist (ich erwähnte es an anderen Stellen sicher schon mehrmals), so lässt sich sagen, dass DIRTY RODRIGUEZ hier ein amtliches Debüt abliefern. Spritzig, frisch, unverbraucht – so wie man sich tanzbaren Gute-Laune-Ska eben vorstellt. Und wer sich das nicht vorstellen kann, der stellt sich einfach SONDASCHULE mit englischen Texten vor. Spike

www.dirtyrodriguez.net