TRANSPLANTS – IN A WARZONE

TRANSPLANTS – IN A WARZONE
(Epitaph Records)

Es hat sich dann doch ganz schön in Länge gezogen – das neue Album der TRANSPLANTS, aber die 3 Hauptmitglieder Rob Aston (DEATH MARCH), Travis Barker (BLINK 182) und Tim Armstrong (RANCID) haben ja nebenbei auch noch eine ganze Menge mehr um die Ohren und das ist nicht nur auf die Bands in Klammern bezogen. Nach dem bärenstarken Self-Titled Debüt-Album (2002) und dem für die meisten Punkrocker doch etwas enttäuschenden Nachfolger „Haunted Cities“ (2005), markiert „In A Warzone“ nach einer auflösungsbedingten Durststrecke das dritte Album der Kalifornier.

Es ist wie in alten Zeiten, als wären sie nie weg gewesen, was sie ja eigentlich auch nie wirklich waren. Diese immer noch anhaltende und schier unerschöpfliche Energie scheint auch nach so vielen Jahren in etlichen Bands und Bandprojekten noch lange nicht aufgebraucht. „In A Warzone“ ist musikalisch dicht beim grandiosen Self-Titled-Album, bietet ca. 75% Punkrock und 25% Hip Hop. Die Dosis passt, die Mischung verträgt sich bestens und die halbe Stunde, die das Album auf dem Zähler hat, ist geprägt von reichlich Abwechslung und lässt noch nicht mal ansatzweise Langeweile aufkommen.

So bleibt als Anspieltipp das komplette Album von vorne bis hinten und die Feststellung, dass mich das Teil weitaus mehr aus dem Latschen haut, als die letzten 2-3 RANCID Scheiben – nur mal so als Maßstab. Wird Zeit, dass die Jungs mal einen Bandausflug in unsere Regionen machen, denn TRANSPLANTS Live, das steht weit oben auf meinem Konzert-Wunschzettel. Spike

www.thetransplants.com