THE SILVER SHINE – IN THE MIDDLE OF NOWHERE

THE SILVER SHINE – IN THE MIDDLE OF NOWHERE
(Wolverine Records)

Also entweder hat sich im Promoschreiben der Fehlerteufel eingeschlichen oder die Band ist eine der Fleißigsten überhaupt. Gründungsjahr 2004, Anzahl der Alben 7. Würde also in 9 Jahren 7 Alben machen… Wenn´s stimmt, dann ist das mal ne´ Hausnummer. Zudem kommt außerdem, das die ungarische Band extrem reiselustig ist und neben Europa auch schon Süd- sowie Nordamerika unsicher gemacht hat, insgesamt zählt man in der Konzertographie 33 bereiste Länder. Und dann auch noch so viele Alben in so kurzer Zeit… komm ich nicht drüber weg.

Aber egal, spricht ja alles für die Kreativität des Trios, welches mit “In The Middle Of Nowhere“ nun zur großen Wolverine Familie gehört. Die Wurzeln liegen unverkennbar im Rock´n´Roll, der aber durch seine Spielweise ganz viel Punkrock mit einbringt und sich vom Kontrabass immer schön in Richtung Rockabilly peitschen lässt. Dann also Psychobilly als Resultat? Die Vermutung liegt nahe, aber dafür umgeht die Band weitgehend alle textlichen Klischees, so dass wir hiermit den Sound am treffendsten auf den Namen Punk-A-Billy taufen können. Unter die 10 Songs, allesamt nicht aus schlechter Feder, haben sich auch zwei Coverstücke gemischt. “Jolene“, im Original von der amerikanischen Country-Legende DOLLY PARTON und SOFT CELL´s “Tainted Love“, beide klasse umgesetzt.

Der Gesang wird im Wechsel von Frontfrau Krista Kat und Gitarrist Ati Edge vorgetragen, allerdings musste ich mich an die weibliche Stimme erstmal gewöhnen, bzw. steck ich immer noch inmitten des Gewöhnungsphase. Es wird aber langsam – hoff ich ;- ) Wer Punk mit Rockabilly-Einflüssen mag, der klingelt bei THE SILVER SHINE jedenfalls an keiner falschen Adresse. Steff

www.thesilvershine.com