THE OFFENDERS – LUCKY ENOUGH TO LIVE

THE OFFENDERS – LUCKY ENOUGH TO LIVE
(Destiny Records)

Hamburg oder Berlin gelten seit Ewigkeiten als die deutschen Musikhauptstädte, weshalb es in der Vergangenheit viele Bands von Auswärts in diese Großmetropolen gezogen hat. Ob man als Band in diesen Städten tatsächlich mehr Möglichkeiten hat, ob es mehr Sprungbretter gibt oder ob es sich einfach nur besser liest, wenn eine dieser Städte (anstatt Kleinkleckersdorf) als Hometown eingeklammert hinter dem Bandschriftzug steht – ich weiß es nicht. THE OFFENDERS sind laut meinen Informationen auch in die deutsche Hauptstadt gezogen, was den Labelwechsel zu den Berliner Destiny Records erklären könnte.

Aber nun weg von Umzügen und Labelwechseln und hin zur Musik. Die Kapelle bietet Tanzmusik auf gewohnt hohem Niveau. 2-Tone Ska, Mod Punk, alles schön vermischt und trotzdem harmonisch und Hand in Hand gehend. Bei der heraus stechenden Hammond-Orgel werden erneut die Tasten zum Glühen gebracht und Gitarre, Bass und Schlagzeug fühlen sich in Gegenwart von Tasteninstrumenten nach wie vor deutlich wohler als in Gegenwart von Blasinstrumenten, weshalb auf Getute, Geblase und Getröte völlig verzichtet wird.

Auch wenn das Album hier mal nach THE MOVEMENT und dort mal nach RANCID´s „Life won´t wait“ klingt, hat sich die italienische Band ihre ganz eigene Note kreiert, die in vielen Stilen ihr zu Hause findet. „Lucky enough to live“ macht morsche und müde Knochen wieder munter! Garantiert! Spike

www.theoffenders.eu