THE METEORS – DOING THE LORD`S WORK

THE METEORS – DOING THE LORD`S WORK
(People Like You Records)

THE METEORS kriegen den Hals auch nicht voll. Aber klar, als „Kings of Psychobilly“ hat man Verpflichtungen, da geht man nicht so schnell in Rente und überlässt dem Nachwuchs das Feld. Von der Urbesetzung ist zwar nur noch Sänger und Gitarrist P. Paul Fenech dabei, aber der Mann kann Geschichten aus über 30 Jahren Psychobilly und Punkrock erzählen. Oder sagen wir, er könnte es, denn viel lieber erzählt er Horrorgeschichten aus der Gruft und vertont diese mit seiner Band.

Die Experimentierfreudigkeit hat sich das Londoner Trio auch mit diesem Longplayer bewahrt und es bleibt natürlich nicht nur beim Psychobilly-Punkrock. Abschnittweise könnte man denken, THE METEORS reiten durch den wilden Westen, natürlich unrasiert, ungewaschen und verschwitzt, und lassen zum Country die Krächz-Säuferstimme von P. Paul Fenech erklingen. Die gewohnten Pfade zu verlassen und sie mit viel Psychobilly und Punkrock Attitüde zu mischen, mit Sicherheit etwas, was diese Band auszeichnet und ausgezeichnet funktioniert.

Das Songwriting ist also mal wieder höchst abwechslungsreich ausgefallen, aber unter den 16 Songs (unter denen sich auch BLACK SABBATH´s „Paranoid“ in einer sehr eigensinnig-interessanten Version befindet) will der berühmt-berüchtigte Funke nicht bei jedem Lied den Übersprung wagen. Trotzdem ein typisches METEORS Album, bei dem Fans nichts verkehrt machen, was aber nicht ihr Stärkstes ist. Spike

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