CONMOTO – CUT CUT CUT

CONMOTO – CUT CUT CUT
(Nois-O-Lution Records)

Kurz vorm Rezensieren der CONMOTO Scheibe lief nebenan der Wetterbereicht. Warm soll es morgen werden… mit viel Sonne. Ich überleg mir gerade wie der Wetterbericht sich anhören würde, wenn er auf das vorliegende Album gemünzt wäre. Dann könnte es richtig ungemütlich werden, mindestens bis Windstärke 9. Unwetterwarnung ole´ ole´!

Die Band, in der u.a. 3 Ex-BUBONIX´er ihrer Liebe zu handgemachter Musik frönen, geht nicht gerade zimperlich zur Sache. Ruhige Passagen sind zwar stellenweise vorzufinden, doch werden diese stets mit wuchtigen Gitarren oder mit Screamo-Stimme durchbrochen. Der Schwung und die Erfahrung aus vielen Jahren BUBONIX wird ungebremst auf CONMOTO übertragen und die Entscheidung, dass Sarah De Castro zu den Lead-Vocals wechselt, war und ist unüberhörbar eine gute. Ich weiß nicht ob sie es gerne hört, aber stimmliche Ähnlichkeiten mit Sandra Nasić von den GUANO APES sind des Öfteren auszumachen, auch wenn GUANO APES natürlich Softball spielen, während CONMOTO mit wesentlich härteren Bällen hantieren.

“Cut Cut Cut“ ist ein klasse Hardcore-Album, welches versehen mit vielen Feinheiten, gutem Songwriting und fetter Produktion auch nach mehrmaligem Durchlauf immer noch ballert und Laune macht. “Othero“, “Bill The Butcher“ und “14 Punkte Flensburg“ haben es mir besonders angetan und werden somit als Anspieltipps verzeichnet. Steff

www.conmoto-music.de