A STATE OF GRACE – AND THE SAVANT STARTS TO THINK

A STATE OF GRACE – AND THE SAVANT STARTS TO THINK
(Keep It A Secret Records)

Direkt im eigenen Proberaum wurde diese Debut-EP aufgenommen und in Eigenregie veröffentlicht. Vier Punkrock- und ein Akustik-Song enthält die Scheibe der in Hanau ansässigen Band, die mental stark von Louis Armstrong geprägt zu sein scheint.

Allerdings gibt man sich musikalisch doch ganz anders als die Legende mit den dicken Backen. Denn A STATE OF GRACE spielen flotten, manchmal etwas holprigen und glücklicherweise Jazz-freien Punkrock. Dieser orientiert sich am Stil britischer Punkbands und auch die Texte sind in englischer Sprache verfasst. Hierbei geht es ums Protestieren, die degenerierte Jugend und den Ruf nach Freiheit. Die Songs dazu laufen auch ganz gut rein. Ebenso das akustische Stück am Ende der Scheibe, das mit einer Mundharmonika zusätzlich aufgepeppt wurde. Der etwas schräge Song ‘1-50′ fällt als einziger Song dabei etwas negativ aus dem Rahmen. Der Sangesknabe ist aber auch im Allgemeinen leider nicht immer ganz tonsicher, was vor allem bei den ruhigeren Parts auffällt.

Insgesamt gesehen eine nette, kurze Platte mit unterhaltsamen Songs und einem schön rohen Sound. Allerdings ist das alles noch ausbaufähig und am Gesang sollte man doch etwas arbeiten. Manches Mal noch etwas rumpelig, aber sehr sympathisch, nicht zuletzt wegen des DiY-Spirits. Da kann man durchaus mal rein horchen. Mirko

www.astateofgrace.de