BAZOOKA ZIRKUS – KURZE HOSE, HOLZGEWEHR

BAZOOKA ZIRKUS – KURZE HOSE, HOLZGEWEHR
(RilRec)

Wo fang ich an, wo hör ich auf? Diese Band ist so vielseitig, das es nicht leicht in Worte zu fassen ist. Man kann die gemeinsame Liebe, die die einzelnen Bandmitglieder zum Hardcore haben, problemlos auf die Musik übertragen, würde damit allerdings nur einer oberflächlichen Beschreibung gerecht werden, denn die Melodien, die einem hier entgegengeschmettert werden, lassen den Blick liebend gerne über den vertrauten Tellerrand schweifen.

Die Wurzeln reichen etwas weiter zurück, bis zu den in der Bandinfo genannten BAD BRAINS oder SUICIDAL TENDENCIES, die Fortführung dieser Inspirationsquellen ist jedoch eine wesentlich aktuellere. Man führe sich einfach eine Kreuzung aus SNFU und COMEBACK KID vor Ohren und packe noch ne´ gute Menge KOMMANDO KAP HOORN dazu, dann natürlich nicht vergessen, ganz viel von der eigenen BAZOOKA ZIRKUS Handschrift mit einzuberechnen und dann weiß man, wo der Barthel den Most holt.

Das hier keine Anfänger am Werk sind, die mal ganz klassisch aus Langweile ne´ Band gegründet haben und die Instrumente untereinander ausgelost haben, dürfte sich angesichts der Spielfreunde und der Präzision, die sich trotz überwiegend rasender Geschwindigkeit wie ein roter Faden durch dieses Album zieht, von selbst verstehen. Ich empfehle als Anspieltipps die Songs “Nie so bitter“, “Kein Update mehr“, “Nochmal so gut“ und das englischsprachige “Glenns Museum of love“. Das Cover und das Layout sind genauso abgefahren wie die Musik. Das passt und macht Laune! Steff

www.bazookazirkus.de