KRUM BUMS – CUT THE NOOSE

KRUM BUMS – CUT THE NOOSE
(People Like You Records)

Die Entwicklung der KRUM BUMS von Album zu Album ist schon beachtlich. Gleiches gilt auch für den Balanceakt, den sie mit ihren Songs vollziehen, nämlich fett produzierte Punk Nummern abzuliefern, die trotz aller Professionalität noch rotzig und kantig sind, und das sogar mit guten Melodien versehen. “Cut The Noose“ liefert dafür den besten Beweis und vereint so einige Kracher der Marke “Boah ey!“.

Die texanischen Chaos-Punx lassen keine Zweifel daran, dass sie an ihren Instrumenten absolut fit sind und genug Wut im Wanst haben, die sie regelrecht herauswürgen, allerdings nicht nach dem simplen “Hau drauf Prinzip“, sondern eher mit durchdachter Härte, die immer etwas Platz für kleine Melodiebögen lässt. Neben Hardcore und Punk kann man auch New Metal Einflüsse vernehmen, was das Album frisch und modern klingen lässt. Die Gitarre steht ziemlich weit im Vordergrund und bildet das Gerüst der meisten Songs, die Stimme von Dave Tejas ist genial und kommt druckvoll, nur die Chöre hätten hier und da vielleicht etwas lauter gemischt werden können.

Stark nach THE UNSEEN klingend, aber auch leicht nach COMEBACK KID und in der letzten Zeit selten ein Album gehört, was Hardcore und Punk so gut und gekonnt miteinander vereint. “Cut The Noose“ stellt für mich nicht nur das bisher stärkste und ausgereifteste Album der Band aus Austin dar, sondern spielt in dem kompletten Genre ganz weit vorne mit. Steff

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