THE TIPS – HIGH SOBRIETY

THE TIPS – HIGH SOBRIETY
(Rotlicht Records)

2008 war das THE TIPS Geburtsjahr, 2011 das Jahr ihres ersten Albums und dem gaben sie den Namen „High Sobriety“. Am besten passt zur Hörprobe ein schönes Glas „Red Red Wine“, denn die Truppe vom Niederrhein erinnert etwas an eine rockige Variante von UB40. (Und ja verdammt, ich weiß das „Red Red Wine“ von Neil Diamond ist).

Es gibt nahezu durchgehend Reggae/Soul mit etwas Ska gepaart und das immer schön mit der Ruhe. Eile kennen THE TIPS nicht, Hetzen lassen können sich die Anderen. Es sollen auch Punk-Einflüsse vorhanden sein, aber außer in den Songs „Where the sun“ und „They“ höre ich da kaum was von. Wenn es dann doch mal härter und schneller wird, bewegt sich das meistens innerhalb des Rock-Radars, nicht außerhalb. Musikalisches Können kann man den Herrschaften nicht absprechen, an ihren Instrumenten sind sie absolut fit, nur dürfte das für die, die es würziger mögen, eine große Portion Pfeffer mehr enthalten.

Denjenigen, die den Blick gerne mal über den musikalischen Tellerrand schweifen lassen, dürfte es um einiges leichter fallen, sich auf THE TIPS einzulassen. Chillige Menschen und die Kifferfraktion haben ebenfalls gute Karten das hier zu mögen. Mir ist das zu träge, zu gemütlich, deshalb keine Begeisterungsstürme an dieser Stelle. Spike

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