A PONY NAMED OLGA – THE LAND OF MILK AND PONY

A PONY NAMED OLGA – THE LAND OF MILK AND PONY
(Busty Records)

Olga! Was für ein Pony! Scheinbar so klein, aber dennoch wilder als jeder Rodeobulle. Geboren in Berlin, aufgewachsen und sich entwickelt auf texanischen Weiden. Der Werdegang in Texas ist natürlich rein auf den Sound der Hauptstädter bezogen, die ihren Stil Texas-Punk-A-Billy getauft haben.

Texas-Punk-A-Billy? Was kann man sich darunter vorstellen? Texas bringt man natürlich mit Country in Verbindung, Punk mit chaotischem und ungehobeltem, A steht für Anarchie ;- ) und Billy steht natürlich für Rockabilly und Crazy-Rock´n´Roll. Das alles raus auf die Wiese geschickt und sich paaren lassen, fertig ist der Sound von A PONY NAMED OLGA. Es ist höchst spannend und unterhaltsam, wie sich das Trio musikalisch austobt und vor Spielfreude strotzt, so als hätte es bisher nichts anders gemacht außer Musik, was auch nicht ganz falsch ist, denn hier sind keine jungen Hengste am Werk, sondern Musiker, die auch schon bei FRANTIC FLINSTONES, EXTRABREIT oder der TERRORGRUPPE im Stall standen. Die Produktion wirkt ehrlich, will heißen nicht überproduziert, direkt und ohne großen Schnick Schnack, das passt nicht nur perfekt zur Musik, sondern zeichnet diese auch aus.

“The Land Of Milk And Pony“ klingt, als würde GÖTZ ALSMANN, mit genug Alkohol im Blut, den Soundtrack zum nächsten Tarantino Road-Movie schreiben, zumindest so ungefähr. Und jetzt schickt das Pony ins Pferderennen, es gilt nämlich als Geheimfavorit. Steff

www.a-pony-named-olga.de