VENEREA – LEAN BACK IN ANGER

VENEREA – LEAN BACK IN ANGER
(Concrete Jungle Records)

VENEREA, die ich erst mal mit VENERA aus Kolumbien verwechselt hab, gründeten sich in den frühen 90ern, als Punk in Skandinavien grade Trend war und so Bands wie MILLENCOLIN sich gründeten. Sie spielten in der Folge in Europa und in den USA auf der Vans-Tour. Und sie hören sich auch genau so an, wie ich mir so eine Vans-Tour Band vorstelle: melodische Gitarren, catchy Refrain, insgesamt sehr ohrwurmträchtig.

Ab 2005 verschwanden sie dann in der Versenkung, um nun mit dem neuen Album wieder durchzustarten. Leider unterscheiden sie sich von den ganzen anderen skandinavischen Punkrockbands (mit Betonung auf Rock) nur sehr bedingt, die Ähnlichkeit zu MILLENCOLIN und den SATANIC SURFERS ist schon sehr deutlich hörbar. Da hilft auch der Song “Meanwhile, in Zimbabwe”, wo ich überraschend 35 Sekunden lang angeschrien werde, wenig. Die Songtitel lassen zwar interessante Texte vermuten, die aber nicht beiliegen, sodass ich leider gar nix dazu sagen kann.

So bleibt mir nur zu sagen, dass es sich hier zwar um ein durchgängig ins Ohr gehendes Album handelt, was ich persönlich aber allerhöchstens zum Autofahren als Hintergrundgedudel hören würde und was leider auch nicht so irrsinnig einfallsreich ist. Tammo

www.myspace.com/venereapunk