PHILOSOPHY OF WATERMELON – A DIRTY QUICKIE

PHILOSOPHY OF WATERMELON – A DIRTY QUICKIE
(Antstreet Records)

“Wovon das Herz voll ist, davon sprudelt der Mund über!“ PHILOSOPHY OF WATERMELON aus Trento (Südtirol/Norditalien) und Riva Del Garda (schönste Stadt am Gardasee) lieben die Bars, die Bräute, das Bier und scheinbar auch andere Drogen, die den Testosteronspiegel in schwindelnde Höhen steigen lassen. Der “Ditry Quickie“ scheint die Zielsetzung des Trios, das von Romantik genauso weit entfernt ist, wie Sydney von Berlin.

Natürlich zählt die Romantik auch nicht unbedingt zu meinen Stärken, aber ob das “666 Girl“ oder das “Party Girl“, wie PHILOSOPHY OF WATERMELON ein paar der besungenen Mädels nennen, so viel Spaß daran haben, wenn ihr gegenüber “too drunk to fuck“ ist, diese Frage erübrigt sich wohl. Trotzdem scheint aber wenigstens Backstage einiges zu gehen, natürlich auf Drogen. Hier mal ein kleiner Textauszug aus “Sex on drugs“: “La la la, fuck me, la la la, all night long, la la la, she said, la la la, under the effect of drugs. She screamed so loud when i licked her down, don´t stop, don´t stop, don´t stop now. She drove me crazy with her mouth, do it again, do it again, do it again.” Was sagt uns das, liebe Kinder? Genau, Finger weg von den Drogen!

Soundmäßig wird dem Punk´n´Roll gefrönt und eine wesentlich ungehobeltere Version der BACKYARD BABIES lässt hier grüßen. Zwar nichts, was man nicht irgendwo schon mal gehört hätte, aber es gibt sicher schlechteres. Textlich ist mir das aber viel zu flach und deshalb ist mein einziger Höhepunkt das “Cry, Cry, Cry“ Cover von JOHNNY CASH. Nichts gegen Lieder über´s Trinken oder das alte “Rein-und-Raus-Spiel“, was nun mal zur Menschheit dazugehört, aber dann doch bitte nicht ganz so plump. Steff

www.myspace.com/philosophyofwatermelon