HARRINGTON SAINTS – DEAD BROKE IN THE USA

HARRINGTON SAINTS – DEAD BROKE IN THE USA
(Longshot Music / Contra Records)

Untätigkeit ist etwas, was man dieser Band nicht nachsagen kann, denn auf ihrer Liste stehen schon so einige 7“ VÖ´s. Nur zu einer großen Platte hat es bisher noch nicht gereicht, aber die Betonung liegt natürlich ganz klar auf “bisher“, denn “Dead broke in the USA“ steht gleichzeitig auch für den ersten Longplayer der kalifornischen Skinhead Combo.

10 Gänge aus guter Streetpunkküche werden vorgesetzt, natürlich mit allen wichtigen Zutaten gewürzt. Anständige Aufnahme, einprägsame Melodien, Mitgröhlchöre, die ganze Palette eben, die man sich zur einer anständigen Streetpunkscheibe wünscht. Textlich werden zwar ein paar Klischeethemen abgeklappert, aber da die HARRINGTON SAINTS ihren Kopf nicht im Pub liegen lassen, geht das völlig in Ordnung, denn Beer, Boots und Working Class spielen hier nicht die Alleinunterhalter. Die Songs “Guilty“, “Dead broke in the USA“ und “A nation divided“ sparen z.B. nicht mit Kritik an Regierung, Gesellschaft und System und können mit ihren unmissverständlichen Aussagen punkten.

Mit ca. 24 Minuten ist dieses Album zwar kurz, aber hier trifft der Spruch “in der Kürze liegt die Würze“ ganz klar zu. Ein hörenswertes und klasse Album einer Band, die ich glatt mit zu den interessantesten Vertreten der Streetpunkfraktion aus Übersee zählen würde. Und mindestens genauso interessant kommen auch wieder die Farbvarianten daher. Man kann beim Vinyl zwischen den Versionen “Splatter“, “Beerstyle“ oder “Oldschool Schwarz“ wählen. Steff

www.myspace.com/harringtonsaints