DROOGIEZ – GLORIOUS DAYS

DROOGIEZ – GLORIOUS DAYS
(Sunny Bastards)

Vor  1 ½ Jahrzehnten trieb eine Band namens DROOGIE BOIS ihr Unwesen, die sich allerdings ohne offizielle Veröffentlichung auflöste und deshalb wohl nur den wenigsten im Gedächtnis blieb. 15 Jahre später wurde die Band wiederbelebt und der vorausgegangenen Demo-CD “Do it yourself“ folgt jetzt das Debütalbum des fränkischen Trios.

Auf diesem veranstalten sie ein großes Meeting aus Oi!Punk und 77´er Punkrock, natürlich alles schön britisch und in der Tradition von COCKNEY REJECTS, SHAM 69 oder älteren PETER AND THE TEST TUBE BABIES. Das kommt also schön Old School rüber und lässt die Anfänge des Punkrocks ein Stück weit wieder aufleben.

Nur gesungen wird nach meinem Empfinden etwas zu häufig melodisch, dadurch dann auch sehr sauber und klar. Hier hätte man phasenweise vielleicht etwas mehr rotzen können, um einfach noch eine Spur dreckiger zu wirken. Dafür kann man aber wiederum einen leichten englischen Akzent (wohl der Londoner Region zuzuordnen) vernehmen, der die Nürnberger auch von der Aussprache her wie eine Band von der Insel klingen lässt. Hier tun sich ja manche Kollegen, die krampfhaft versuchen wie britische Bands zu klingen, mit der englischen Aussprache oft schwer. Auf die DROOGIEZ trifft das nicht zu, die haben entweder im Englischunterricht aufgepasst oder bei den Urgesteinen von der Insel genau hingehört. Das hat schon alles Style und “Clockwork Orange Alex“ hätte diese Töne neben Ludwig van Beethovens 9ter Sinfonie bestimmt auch gemocht. Spike

www.myspace.com/droogiez