USE TO ABUSE – KILLERCAT

USE TO ABUSE – KILLERCAT
(Hulk Räckorz)

USE TO ABUSE vermitteln auf dem Cover genau mein Bild von Katzen. Böse, hinterhältig und unberechenbar, aber das soll hier jetzt natürlich nicht das Thema sein. Die Combo aus Regensburg lässt sich mit ihren Veröffentlichungen nicht jagen, so dass das seit Erscheinen des letzten Albums schon wieder 4 Jahre ins Land gezogen sind. Aber lieber Zeit lassen und ein ordentliches Album abliefern, als überhastet unter Zeitdruck irgendwas Liebloses zusammenzuschustern.

So oder so ähnlich dachten sich das wohl auch USE TO ABUSE und legen nun mit ihrem neuesten Werk zwar ein kurzes, dafür aber intensives Album vor. Und das hat vom rotzigen Punk´n´Roll Stück bis hin zur rauen Ballade so einiges vorzuweisen. Es strahlt vor allem permanent diesen dreckigen Rock´n´Roll Spirit aus und man stellt sich bei diesem Sound irgendwie automatisch verschwitzte, ölverschmierte und tätowierte Automechaniker vor, die an alten Amischlitten rumschrauben, falls ihr wisst was ich meine, bzw. mir noch folgen könnt. Obwohl wir hier natürlich von einer Punkrockband sprechen, verkörpert dieses Album für mich Rock´n´Roll, so wie ich ihn mir heutzutage vorstelle. Rau, unrasiert und mit Fuck You Attitüde.

Eine Kreuzung aus THE BONES, MOTÖRHEAD und BACKYARD BABIES, die einiges auf dem Kasten hat und es bestens versteht ihre Energie in Songs zu packen, die im Durchschnitt kaum länger als 2 ½ Minuten sind. Bis auf das magere Booklet ohne Texte, gibt’s hier absolut nichts zu mosern, bei diesem wirklich starken und hörenswerten Album. Deshalb – Daumen nach oben! Steff

www.usetoabuse.com