THE HOLLOWPOINTS – OLD HAUNTS ON THE HORIZON

THE HOLLOWPOINTS – OLD HAUNTS ON THE HORIZON
(Concrete Jungle Records)

Hier gilt dasselbe wie bei RIOT BRIGADE: ich will CD´s und keinen blöden Stream haben… wo sind wir denn hier? Na ja, so macht man das wohl heutzutage.

Nun gut, THE HOLLOWPOINTS: Als erstes fällt mir das Coverartwork auf, dass irgendwie wohl ein Abklatsch von dem God Save The Queen Cover der PISTOLS sein soll, nur mit Anna Nicole statt der Queen, und ner Amifahne hinten statt dem Union Jack. Is glaub ich nur lustig, wenn man die Boulevardpresse verfolgt und weiß, wer Anna Nicole Smith ist. Zum Inhalt: Die Band gibt als Einfluss SWINGING UTTERS und ONE MAN ARMY an. Wer nun schon seine zweite Bildungslücke zugeben muss, dem sei gesagt, dass man sie auch- ohne das wertend zu meinen- mit SUM 41 oder BLINK 182 vergleichen kann. Das ganze ist so sauber produziert und so weit weg vom dreckigen, aggressiven Punksound, dass mir nur eine Vermutung bleibt: Da will jemand ganz hoch hinaus. Und die 4 Jungs aus Seattle können ja auch schön singen und Gitarre spielen sogar auch, deshalb sag ich einfach mal:

Go for it! Brecht die Teenieherzen mit euren Songs über “von-Zuhause-weglaufen“ und “abgemurkste Promis“. Die Welt steht euch offen, und ich gönn es euch ehrlich, wenn ich nur nie wieder eine CD von euch hören muss. Tammo

www.thehollowpoints.com