KARATE DISCO – DISCOSTRESS

KARATE DISCO – DISCOSTRESS
(RilRec)

KARATE DISCO spielen in der moderneren Liga des Punkrocks. Dort wo man mit einem Schuss Indie auf unüblichere, parolenfreie, persönliche oder intelligente Texte setzt und die von Bands wie MUFF POTTER angeführt wird, dicht gefolgt von NEIN NEIN NEIN oder PASCOW. Bleiben wir mal bei diesem Ligavergleich – natürlich ohne jetzt damit ungewollt ein Meisterschaftskonkurrenzdenken unter den Bands zu entfachen – denn genau in diese Liga sind KARATE DISCO mit ihrer Single “I killed Bambi“ vor einiger Zeit aufgestiegen und haben es kurz darauf mit ihrem gleichnamigen Album auf die internationalen Plätze geschafft.

Nun bläst der Kader mit neuem Album zum Angriff, und für selbsternannte Sportexperten ist längst klar, dass “Discostress“ im Meisterschaftskampf ein paar Wörtchen mitzureden hat. Das Erfolgsrezept ist sicherlich die gleich gebliebene Taktik. Den Ball aus einer eingespielten Abwehr beherzt über das spielfreudige Mittelfeld nach vorne zu spielen, wo dann das Köpfchen zum Einsatz kommt und schließlich punktet.

Auch die Ausdrucksweise hat sich bewährt. Gerne mal poetisch und dabei immer ausdrucksstark bedienen KARATE DISCO ihr Publikum und natürlich die Presse, aus deren Gesichtern man die Frage entnehmen kann, woraus diese Truppe bloß ihre Energie schöpft. Ich für meinen Teil weiß es nicht und auch wenn dieses Album nicht im Geringsten was mit Sport zu tun hat, sind KARATE DISCO gegen die Genrekonkurrenz gerade in Führung gegangen. Steff

www.karatedisco.de