TALCO – MAZEL TOV

TALCO – MAZEL TOV
(Destiny Records)

Ich wollte gerade schreiben was mich an TALCO am meisten stört, nämlich, dass ich nicht verstehe, was sie singen, doch ich entdeckte gerade noch rechtzeitig die englischen Übersetzungen zu den Texten auf den hinteren Bookletseiten.

TALCO, eine Band, die hierzulande gerade schwer angesagt ist und keine Probleme damit hat, auch größere Clubs zu füllen. Es muss an dem südländischen Charme liegen, an dieser lockeren Art Musik vorzutragen und dabei mit ihr zu verschmelzen, an der Tanzgarantie, die es auf jedes Lied serienmäßig dazu gibt. Halt an den ganzen Dingen, die auch Bands wie SKA-P mitbringen und ausstrahlen, und die im Vergleich mit TALCO wohl die erste Band ist, die einem sofort in den Sinn kommt. Da sich der Hype um TALCO vor einiger Zeit noch in Grenzen hielt und dem vor 2 Jahren erschienenden Album “Mazel Tov“ nicht allzu viel Aufmerksamkeit geschenkt wurde, brachten Destiny Records es kurzerhand als Rerelease raus und man darf sich sicher sein, dass sich so einige Käufer fragen werden, warum diese Band oder dieses Album in der Vergangenheit einfach so an ihnen vorüber gegangen ist.

Aber nun wird ja alles gut und TALCO werden ganz bestimmt nicht nachtragend sein, sondern sich auf das besinnen, was sie am besten können und nahezu perfekt beherrschen. Nämlich den Umgang mit ihren Instrumenten, was das Ergebnis zur Folge hat, dass das, was über die Kabel übertragen wird und anschließend aus den Boxen zimmert, permanent tanzbarer und sauberer, sowie erstklassig gespielter Ska-Punk ist. Vielleicht sogar noch ein bisschen mehr, aber keinesfalls weniger. Spike

www.myspace.com/talcopatchanka