…vom Blech
Diesmal halten wir unser Rezept noch einfacher, aber dafür viel leckerer als sonst, zumindest was meinen persönlichen Geschmack angeht! Da sich das Gericht aus zwei Komponenten zusammen setzt fangen wir zuerst mit den Sesamkaroffeln an, denn während diese im Backofen das Garwerden anstreben kann man sich mit den Kohlrabis die Zeit vertreiben!
Hier für braucht Ihr (für ca. 4 Personen):
1kg festkochende Kartoffeln / 5 EL Olivenöl / 2 EL Sesamsamen / Salz
Das Öl, die Sesamsamen und einen Teelöffel Salz in eine Schüssel geben. Das Ganze ordentlich verrühren und die ungeschälten gründlich gesäuberten und halbierten Kartoffeln darin schwenken bis sich die Suppe ordentlich darauf verteilt. Diese können dann gleich für eine Stunde in einen auf 200°C vorgeheizten Backofen (Umluft 180°C).
Für die Kohlrabischnitzel braucht Ihr (ebenso für ca. 4 Personen):
2 Kohlrabis / abgeriebene Zitronenschale (Bio) / Soja-Milch / Sojasoße / Mehl / Pfeffer / Öl
Die Kohlrabis werden geschält und in ca. 1 cm dicke Scheiben geschnitten. Danach legt Ihr sie ein Paar Minuten in Sojasoße ein. In zwei kleine Schälchen kommt einmal Milch und einmal Mehl und damit wird paniert. Somit erst in der Milch und dann ausgiebig in Mehl wälzen. In einer Pfanne das Öl erhitzen und die Schnitzel darin goldbraun braten.
Und dann hätten wir es auch schon! Ich wünsche Euch guten Appetit, ach und für alle Spacken die ernsthaft meinen, Vegetarier essen meinem Essen das Essen weg, gibt es das nächste mal ganz klischeehaft: Löwenzahn-Brennessel-Lasagne mit Spinatfülung, auf Steckrüben in Getreidemantel!
Und noch was auffen Weg:
Alexander von Humboldt (1769-1859, deutscher Gelehrter; Begründer der wissenschaftlichen Erdkunde): «Grausamkeit gegen Tiere kann weder bei wahrer Bildung noch wahrer Gelehrsamkeit bestehen. Sie ist eines der kennzeichnendsten Laster eines niederen und unedlen Volkes.» «Wo ein Jäger lebt, können zehn Hirten leben, hundert Ackerbauern und tausend Gärtner. … Dieselbe Strecke Landes, welche als Wiese, das heißt als Viehfutter, zehn Menschen durch das Fleisch der darauf gemästeten Tiere aus zweiter Hand ernährt, vermag – mit Hirse, Erbsen, Linsen und Gerste bebaut – hundert Menschen zu erhalten und zu ernähren.»




