Willkommen bei unserer Schlemmer-Ecke! Zu sagen bleibt, dass ich diese Rezepte natürlich nicht nur für Veganer oder Vegetarier mache, nein, das wäre ja so, als ob man Christen von Jesus erzählen wolle. Viel wichtiger ist, dass es die Carnivoren nachmachen, damit sie auch mal sehen oder besser gesagt schmecken können, wie gut viele fleischlose Gerichte schmecken können. Dass nun jeder Mensch Vegetarier wird, finde ich leider noch utopisch, jedoch würde es um unsere Tiere und deren tagtägliches Leid anders stehen, wenn die Fleischliebhaber alleine ein- bis zwei Mal die Woche, auf Fleisch verzichten würden – ein kleiner Schritt für sie, jedoch ein großer für die Tiere! Dann stellt sich die Frage, haben wir es denn, bei all den überfüllten Regalen im Einkaufsmarkt, wirklich noch nötig zu töten, um uns ernähren zu können? Aber nun genug gepredigt, es geht los! Ihr braucht:
1. Soja-Schnetzel 1 Packung ca. 100 gr. (Reformhaus, oder billiger im Internet, z.B.: Smilefood.de / natürlich könnt Ihr auch Soja-Schnitzel nehmen und diese in kleine Streifen schneiden)
2. Öl (nehmt nicht Margarine, denn selbst die enthält oft tierische Nebenerzeugnisse, wie Fischtran, in Form von Vitamin D ( Knochenaufbau), oder Sauermolke…)
3. Champignons ca. 5 Stück, je nach Größe
4. Zwiebeln 1-2 Stück, je nach Größe
5. Knoblauch nach Belieben 3-5 Zehen
6. Mehl 3 Esslöffel
7. Soja-Sahne
8. Brühe / Soja-Soße / Pfeffer / Paprika / Salz / und womit Ihr sonst noch gerne würzt
Als Beilage: Reis / oder Hartweizen-Nudeln / oder Kartoffeln / oder Fladenbrot / oder……..
So, und nun ab in die Küche…als erstes kommt der Wasserkocher an, denn die Schnetzel müssen in einem Topf mit etwas Brühe und Soja-Soße aufquellen. Während das Zeux quillt schneidet Ihr die Zwiebeln, Champignons und den Knobi in kleine Stückchen. Wenn Ihr damit fertig seid, nix wie eine Pfanne mit etwas Öl auf den Herd gestellt und das ganze Gedönst reingeworfen, natürlich nachdem Ihr das Geschnetzelte abgegossen habt….(schüttet das Wasser nicht weg, das kann man dann wieder für die Soße benutzen) ..so, jetzt würzen. Dann muss das alles ein wenig brutzeln, damit es annähernd die Farbe annimmt die wir alle gar nicht mögen. Wenn Ihr das Gefühl habt, Euer Pfanneninhalt ist angebraten genug, füllt die Pfanne mit Wasser oder eben dem Abgegossenen wieder auf. Dieses Rezept ist jetzt eher was für zwei Personen, somit müsst Ihr selbst entscheiden wie viel Soße ihr mögt und wie viel Wasser Ihr rein schüttet . Tja, jetzt kommen wir zum schwierigsten Teil des Ganzen – dem Soßen-Binder! Dafür nehmt Ihr eine Tasse, in diese schaufelt Ihr 3 Esslöffel Mehl und KALTES Wasser rein, dann holt Ihr Euch eine Gabel und fangt schön an, die ganzen Klumpen so lange zu bearbeiten, bis sie verschwunden sind und sich eine dickflüssige Masse gebildet hat. Sollte Euch dies gelungen sein, nehmt Ihr die Pfanne kurz von der Platte und schüttet das Zeux unter Rühren hinein, am besten mit einem Schneebesen. Fertig? Dann Pfanne wieder auf die Platte, damit sich die Soße binden kann – rühren nicht vergessen! So, fast am Ende bleibt nur noch mal das Abschmecken….haut rein, was Ihr gerne In Eurem Essen drin habt. (aber lasst es ohne Fleisch sein)…Ok, der Schlussakt wäre dann, zwei, drei Esslöffel Soja-Sahne rein zu träufeln…….und wie die Beilagen gemacht werden, sollte ja eigentlich dann auch jeder Mann, der bis zum 25.sten Lebensjahr bei Mama gewohnt hat, wissen…..
Und zum Schluss noch ein Paar Worte auf den Weg:
„Wahre menschliche Kultur gibt es erst, wenn nicht nur Menschenfresserei, sondern jede Art des Fleischgenusses als Kannibalismus gilt.“ Wilhelm Busch





Wir haben das Rezept ausprobiert und es hat uns sehr gut geschmeckt. Vielleicht kannst du noch an den Anfang schreiben, für wieviel Personen es gedacht ist und die Zeit.
Ein Bild wäre auch schön, muss aber nicht sein.